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Donnerstag, 31. Juli 2014

Reisen entlang der deutschen Ferienstraßen

Deutsche Alleenstraße: Das Reisen unter schattigen Bäumen ist ihr Markenzeichen und ein abwechslungsreiches Erlebnis. Foto: ADAC


Das beliebteste Reiseland der Deutschen


Die eigene Heimat ist laut ADAC Reisemonitor das beliebteste Reiseland der Deutschen. Für diejenigen, die gerade einen Urlaub planen, hat der ADAC auf seiner Homepage im neuen Design Infos und Tipps über mehr als 20 der Themenstraßen zusammengestellt. 

Ein der bekanntesten Themenrouten ist die Deutsche Allenstraße, die 1990 nach der Wiedervereinigung aufgrund zahlreicher Anfragen der ADAC Mitglieder gegründet worden war. Sie ist mit 2 900 Kilometern die längste Ferienstraße Deutschlands und führt von der Insel Rügen aus durch zehn Bundesländer bis zum Bodensee. 

Bereits seit 1950 kann man auf der Romantischen Straße den Reichtum abendländischer Geschichte, Kunst und Kultur erleben. Sie verläuft vom Main bis zu den Alpen. 

Bei Familien ist die Deutsche Märchenstraße besonders beliebt. Zwischen Hanau und Bremen verbindet sie mehr als 50 Städte und Gemeinden zu einem fabelhaften Reiseweg auf den Spuren der Brüder Grimm, deutscher Märchen, Sagen und Legenden.

Weitere Themenstraßen sind unter www.adac.de/traumstrassen nachzulesen. Der ADAC hat in Kooperation mit www.ferienstraßen.info die schönsten ausgewählt und aufbereitet.

Mittwoch, 23. Juli 2014

So fahren Familien entspannt in den Urlaub

Viele Deutsche fahren am liebsten mit dem Auto in den Urlaub. Doch gerade bei Familien kann die lange Autofahrt die Freude auf den Urlaub schnell verderben, wenn die Kinder aus Langeweile anfangen zu quengeln. Der ADAC informiert, wie Eltern und Kinder entspannt ans Ziel kommen. 

Gut gestärkt ist die Stimmung meist besser. Vor Beginn der Reise sollten Eltern und Kinder noch eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen, die den Magen nicht zu stark belastet. Es ist ratsam, bereits zu Hause für die Fahrt ausreichend Verpflegung vorzubereiten. Am besten etwas einpacken, das nicht krümelt oder tropft, wie Apfelschnitze, Mini-Salamis oder kleine Käsewürfel. Zum Trinken gibt man den kleinen Urlaubern besser keine kohlensäurehaltigen Getränke. Sie können leicht auf den Magen schlagen. Wasser, Tee und Saft sind verträglicher. Der ADAC empfiehlt, eine extra Ration an Verpflegung einzupacken, so ist man für längere Staus gerüstet. 

Wenn sich die Fahrt wegen Staus ungewollt verzögert, ist es wichtig, die Kids zu unterhalten. Deshalb sollte man genügend Spielsachen mit ins Auto nehmen, welche die Kinder ablenken, wenn sie länger als geplant im Wagen ausharren müssen. Spiele wie Schwarzer Peter und Quartett sind besonders geeignet, da sie wenig Zubehör brauchen. Die Kinder sollten jedoch auch Zeit haben aus dem Fenster zu schauen, da ihnen sonst übel werden kann. Deshalb sollten den Kleinen auch keine Bilder- und Lesebücher zur Beschäftigung gegeben werden. Zum Zeitvertreib eignen sich stattdessen Hörbücher oder Ratespiele, zum Beispiel mit Autokennzeichen. Falls der Magen auf der Fahrt doch einmal rebelliert, sollten Eltern immer eine Tüte griffbereit haben. Am besten davon gleich mehrere einpacken.

Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, muss genügend Pausen einplanen. Der ADAC empfiehlt, jede Stunde eine kurze Pause zu machen. Über die Mittagszeit sollte man dagegen länger rasten. An vielen größeren Autobahnraststätten gibt es Kinderspielplätze, auf denen sich die Kleinen austoben können. Kleinkinder sollten nur während der Pausen gefüttert werden. Im Auto besteht die Gefahr, dass sich der Nachwuchs bei einer scharfen Bremsung verschluckt oder sich mit Fläschchen oder Löffelchen verletzt. Wickeln ist während der Fahrt nicht erlaubt, da Kinder die ganze Zeit über angeschnallt bleiben müssen.

Wenn genug Platz im Fahrzeug ist, kann ein Erwachsener sich zeitweise nach hinten setzen, um die Kleinen zu versorgen. Ansonsten empfiehlt sich ein zweiter Innenspiegel, oder aufgesteckt auf den normalen, ein größerer Panoramaspiegel. So haben die Eltern vorne alles im Blick, ohne sich ständig umdrehen zu müssen.

Dienstag, 22. Juli 2014

Mit der Reisecheckliste entspannt in den Urlaub starten

Damit im Urlaubsstress nichts vergessen wird, sollte rechtzeitig mit der Planung begonnen werden – am besten mit einer persönlichen Reisecheckliste. Der ADAC hat dafür Tipps zusammengestellt:

Bereits einige Zeit vor Beginn des Urlaubs muss geprüft werden, ob Ausweis und Reisepass noch gültig sind und ob sogar ein Visum benötigt wird. Sollten die Dokumente nicht mehr gültig sein, dauert es im Normalfall drei bis vier Wochen bis man einen neuen Personalausweis erhält, beim Reisepass sind es vier bis sechs Wochen. Wenn es besonders dringend ist, kann ein Express-Antrag für den Reisepass gestellt werden. Dann muss man zwar ordentlich drauf zahlen, erhält ihn aber schon nach wenigen Tagen. Ist das jedoch bereits zu spät, gibt es als Alternative einen vorläufigen Reisepass. Dieser wird allerdings nicht in allen Ländern akzeptiert.    

Für Reisen mit dem Auto innerhalb der EU, empfiehlt der ADAC die Grüne Versicherungskarte, die es bei allen Kfz-Versicherern gibt. Wer eine Vignette oder Mautkarte benötigt, spart sich am Anreisetag einen Zwischenstopp, wenn er diese schon vorab besorgt. Häufig ist dies sogar online möglich. Urlauber, die im außereuropäischen Ausland mobil bleiben möchten, sollten unbedingt einen internationalen Führerschein mitnehmen. In vielen Ländern ist er sogar Pflicht. 

Spätestens zwei Wochen vor Abreise sollte man sich informieren, welche Reisezahlungsmittel benötigt werden. Zum Beispiel Kreditkarte, Reise-Schecks oder die entsprechende Landeswährung. 

Auch das Thema Gesundheit sollte rechtzeitig bedacht und die Reiseapotheke vorbereitet werden. Wer ins außereuropäische Ausland reist, kann sich bei einem Arzt erkundigen, ob spezielle Impfungen nötig sind. 

Bei einem Tageszeitungs-Abonnement empfiehlt es sich, die Lieferung für die Dauer
des Urlaubs auszusetzen. Bei der Post kann für einen bestimmten Zeitraum eine Postlagerung beantragt werden. Wer dies nicht möchte, sollte eine Vertrauensperson damit beauftragen den Briefkasten zu leeren. 
 
Am Abreisetag selbst muss überprüft werden, ob alle Türen und Fenster geschlossen sind. Fernseher, Radio und andere Elektrogeräte sollten ausgesteckt werden. Spätestens an diesem Tag müssen die notwendigen Schlüssel der Vertrauensperson übergeben werden.
Zum Abschluss sollten Urlauber nochmals überprüfen, ob alle wichtigen Unterlagen im Reisegepäck sind. Dazu gehören vor allem Ausweis, Visum, Führerschein und Fahrzeugpapiere, bzw. Tickets und Buchungsbestätigungen.

Wer ungewollt im FKK-Hotel landet, bekommt Geld zurück

Umso größer die Vorfreude auf den Urlaub, umso größer die Enttäuschung, wenn nicht alles so ist wie gewünscht. Der ADAC informiert, wann Reisende einen Anspruch auf Rückerstattung haben.  

Die häufigsten Beschwerden betreffen Flug, Gepäck, Verpflegung und Lärm. Hier können Reisende in vielen Fällen Geld zurück verlangen. Aber auch die Unterkunft sorgt für Ärger, wenn sie nicht den Vorstellungen entspricht. Wer ein Familienzimmer mit mehreren Schlafräumen gebucht hat, am Ende jedoch mit der gesamten vierköpfigen Familie in einem Raum schlafen muss, kann mit einer Rückerstattung von bis zu 25 Prozent des Reisepreises rechnen. Bei Buchung einer Unterkunft mit eigenem Badezimmer gibt es bis zu 100 Prozent des Tagespreises zurück, sollte man Gemeinschaftsbad und –Toilette benutzen müssen.

Wer mit einer Roulette-Reise ein Schnäppchen machen will, am Ende aber im FKK-Hotel landet, dem werden bis zu 50 Prozent des Reisepreises rückerstattet. Urlauber, die ein Hotel in ruhiger Lage gebucht haben, wegen Diskothekenlärms jedoch vom Schlafen abgehalten werden, bekommen bis zu 20 Prozent zurück. Krähende Hähne am frühen Morgen gelten in südlichen Urlaubsregionen dagegen nicht als Ruhestörung.

Egal welcher Mangel beanstandet wird, generell gilt: Umgehend die Reiseleitung informieren und Abhilfe verlangen. Urlauber sollten die Mängel konkret beschreiben können (Ausmaß und Häufigkeit) und sie per Foto oder Video festhalten. Auch unabhängige Zeugen sind wichtig, da sie vor Gericht glaubwürdiger sind als Familienangehörige. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub müssen die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend gemacht werden. 

Unter www.adac.de/reisemaengel hat der ADAC eine Übersicht mit Reisemängeln aller Art und über 270 Gerichtsurteilen zur Preisminderung zusammen gestellt.

Nördlich des Polarkreises

Es müssen nicht immer die Alpen sein. Lust auf Winter in Reinkultur macht das Dertour deluxe-Angebot „Lappland Dream“ im finnischen Westlappland. Fünf Luxusvillen, Lappland Dream 1 bis 5 genannt, liegen nahe der schwedischen Grenze am Jerisjärvi-See. 45 Minuten vom Flughafen Kittilä entfernt, nahe den drei renommierten Skigebieten Levi, Ylläs und Olos. Die Saison dauert bis in den April hinein. Immer wieder ziehen frei laufende Rentierherden vorbei.

Viele Hundert Kilometer öffentliche Loipen sind für die Winterfans gespurt, und die Privatloipe führt über den zugefrorenen See direkt vor der Tür. Die unglaubliche Stille, Polarlicht bei Nacht - das ist Winterstimmung pur in der „Blauen Jahreszeit“. Der Schnee gleicht Puder: Wer bei der Schneeschuhwanderung vom Weg abkommt, sinkt tiefer und tiefer ein. Entspannung bringt das Eislochfischen. Erst das eigene Loch bohren, dann die Angel reinhalten und ein wenig in der Wintersonne träumen. Bis die Lachsforelle anbeißt! Langweilig und kalt wird’s nicht. Auch bei -30 Grad ist der Aufenthalt im Freien trocken und angenehm. Touren mit dem Huskyschlitten, mit dem Snowmobil oder auf Rentier-Safari – eine Woche reicht kaum.

Denn da ist ja noch die luxuriöse Unterkunft, in der am ersten Abend ein Begrüßungsdinner mit lappländischen Spezialitäten für die Dertour deluxe-Gäste aufgetischt wird. Der Saunabereich ist vom Feinsten, kuschelige Bademäntel, Langlauf- und Spezialpolarausrüstung werden gestellt. Auch die Ausstattung der Küche lässt keine Wünsche offen, im Wohnbereich gibt es Designerkaminöfen, hochwertige Musikanlagen und DVD-Player. Ein einzigartiges Erlebnis für Freunde oder Familien.

Weitere Informationen unter www.dertour.de

Montag, 21. Juli 2014

Tempolimits in Europa

In Europa sind die Tempolimits nicht einheitlich geregelt. Autofahrer sollten sich daher vor der Reise über die jeweiligen Geschwindigkeitsbeschränkungen, vor allem in Durchreiseländern, informieren. Dies ist wichtig, da im Ausland oft schon bei geringen Überschreitungen hohe Bußgelder drohen. Der ADAC hat dafür die Regeln in wichtigen Autoreiseländern in einer Grafik zusammengestellt. 

Aufpassen sollten Urlauber in Großbritannien, wo die Geschwindigkeit in Meilen angegeben wird. Auf Autobahnen und Schnellstraßen dürfen aufgrund der Umrechnung maximal 112 km/h und auf Landstraßen 96 km/h gefahren werden.

Auch Polen hat einige Sonderregelungen. Hier darf auf zweispurigen Schnellstraßen höchstens mit 100 km/h, auf vierspurigen mit 120 km/h gefahren werden. Innerorts gilt prinzipiell wie in den meisten europäischen Ländern ein Limit von 50 km/h – außer nachts von 23 bis 5 Uhr: Dann dürfen die Autofahrer mit 60 km/h unterwegs sein.

In Schweden gibt es kein einheitliches Tempolimit. Daher ist der ständige Blick auf die ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzungen besonders wichtig.

Wer die Geschwindigkeit etwa um 20 km/h überschreitet, muss beispielsweise in Norwegen ab 430 Euro zahlen. Teuer wird die Überschreitung auch in Italien (ab 170 Euro), in der Schweiz (ab 150 Euro) und in Großbritannien (ab 120 Euro).

Wie Verkehrssünden in anderen Ländern geahndet werden, ist unter www.adac.de/infotestrat nachzulesen. Über Tempolimits für Motorrad-, Gespann- und Wohnmobilfahrer informiert der ADAC unter www.adac.de/laenderinfo.

Mittwoch, 14. August 2013

Über das Dorint Kongresshotel Mannheim

Mannheim: Dorint Kongresshotel Mannheim. 
© Foto: Burwitz & Pocha / Dorint Hotels & Resorts


Die Nachfrage der Hotelgäste nach klimatisierten Zimmern nimmt zu. Insbesondere bei dem heißen Sommerwetter der vergangenen Wochen empfinden die Menschen klimatisierte Räume als eine Wohltat. Auf die gestiegenen Anforderungen der Gäste reagierte auch das Dorint Kongresshotel Mannheim: Bei laufendem Hotelbetrieb erhielten jetzt 130 Zimmer neue Klimageräte. Rund 300.000 Euro wurden dafür investiert. Die neuen, modernen Geräte lassen sich schnell und einfach regulieren. „Die Zufriedenheit unserer Gäste steht für uns an erster Stelle“, erklärt Hoteldirektor Kirsten Stolle. „Daher war es für uns selbstverständlich, in die neue Klimatisierung zu investieren.“

Das Dorint Kongresshotel Mannheim ist das größte Tagungs- und Kongresshotel in der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Hotel liegt einen Steinwurf vom Stadtkern entfernt mit direkter Anbindung an das Congress Center Rosengarten. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über 287 elegante Zimmer und Suiten. 13 Konferenz- und Veranstaltungsräume von 30 bis 630 Quadratmetern bieten Platz für bis zu 600 Personen. Weitere 44 Kongress-Säle für maximal 9.000 Personen befinden sich im direkt angeschlossenen Congress Center Rosengarten. Für Entspannung im Hotel sorgt der Wellness-Bereich mit finnischer Sauna, Ruheraum und modernen Trainingsgeräten. Kulinarisch bietet das Dorint Hotel mit dem à la carte-Restaurant „Symphonie“ mit internationalen und regionalen Spezialitäten sowie der Lobby Bar und der Kastanienterrasse ein breit gefächertes Angebot.


Samstag, 27. Juli 2013

Jahresvignetten lohnen sich ab den Sommermonaten nicht mehr

Wichtige Information für alle Urlauber, die nach Österreich oder Tschechien fahren: Ab den Sommermonaten August und September lohnt sich der Kauf einer Jahresvignette aufgrund der geringen Restlaufzeit nicht mehr. 

Österreich: Die Jahresvignette für Pkw bis zu 3,5 Tonnen kostet 80,60 Euro und gilt ab Dezember bis Januar des darauffolgenden Kalenderjahrs. Der Preis für eine Zwei-Monats-Vignette beträgt 24,20 Euro. Entsprechend können Vielfahrer auf österreichischen Straßen ab August mit zwei Zwei-Monats-Vignetten 32,20 Euro sparen. Motorradfahrer können 7,90 Euro sparen, wenn sie statt der Jahresvignette (32,10 Euro) die Zwei-Monats-Vignette für 12,10 Euro kaufen. Wer im kommenden Jahr häufiger in Österreich unterwegs ist, kann ab Dezember die Vignette für 2014 erwerben, die dann bis Januar 2015 gültig ist. 

Tschechien: Ab September sollten Autofahrer statt der 60 Euro teuren Jahresvignette besser die Monatsvignette für 17,50 Euro kaufen. Beim Kauf von drei Monatsvignetten, anstatt einer Jahresvignette, ergibt sich ein Ersparnis von 7,50 Euro. Auch in Tschechien können Vielfahrer die Jahresvignette für 2014 ab Dezember erwerben.

Vignetten für Österreich, Tschechien, Slowenien und der Schweiz können in allen ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac/shop.de sowie telefonisch unter 0800/ 5 10 11 12 erworben werden.

Freitag, 26. Juli 2013

Ärger im Urlaub

Wenn die schönsten Tage des Jahres durch gravierende Mängel getrübt werden, ist der Ärger groß. Meist sind es Baustellen im Hotel oder in der direkten Umgebung, Lärm oder Dreck, für die Urlauber nachträglich eine Minderung des Reisepreises fordern. Wenn bei Beschwerden keine Einigung mit dem Reiseveranstalter erzielt werden kann, landen solche Fälle vor Gericht. Damit Urlauber wissen, ob und wann sich dieser Weg lohnt, hat der ADAC über 270 Urteile rund um Reisemängel zusammengestellt. 

Wird etwa im oder direkt neben dem Hotel den ganzen Tag gebaut, können sich Geschädigte über Rückerstattungen von 50 bis 60 Prozent des Reisepreises freuen. Wer sich allerdings von einem krähenden Hahn oder Hundegebell in ländlichen Gegenden gestört fühlt, geht leer aus. Weitere häufig angezeigte Mängel mit der Aussicht auf Rückerstattung sind erhebliche Flugverspätungen oder -verlegungen oder nicht fertig gestellte beziehungsweise verschmutzte Hotel- und Poolanlagen. Ungezieferbefall etwa durch vereinzelte Gekos oder Kakerlaken im Hotelzimmer und kurzzeitig auftretende Ameisen sind allerdings kein Grund für eine Minderung. 

Um überhaupt Geld für entgangene Urlaubsfreuden erstattet zu bekommen, müssen Reisende folgendes beachten: Wird ein Mangel festgestellt, muss dieser sofort bei der Reiseleitung angezeigt und Abhilfe verlangt werden. Fotos oder Videos, die Missstände dokumentieren, oder unabhängige Zeugen helfen bei der Beweisführung. Nach der Rückkehr sind die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend zu machen. 




Die Tabelle zu den Reisemängeln ist ab sofort im Internet unter www.adac.de/Recht_und_Rat/Reiserecht abrufbar.

Sonntag, 21. Juli 2013

Tank-Stopps auf der Reise clever planen

Wer auf der Urlaubsfahrt clever tankt, kann ordentlich Geld sparen! Deshalb lohnt es sich, die Spritpreise im benachbarten Ausland im Auge zu haben. Zurzeit ist Super laut ADAC in Polen mit 1,32 Euro besonders günstig, Diesel ist in Luxemburg mit 1,22 Euro am billigsten. Über 50 Cent mehr kostet ein Liter Super dagegen in den Niederlanden. Auf dem Weg nach Italien lohnt sich für Diesel und Benziner ein Tank-Stopp in Österreich oder der Schweiz. 

Die aktuelle ADAC Übersicht der Kraftstoffpreise in den Reiseländern:

LandSuperbenzinDiesel
Belgien1,71 Euro1,49 Euro
Dänemark1,61 Euro1,43 Euro
Deutschland1,60 Euro (E10)1,44 Euro
Frankreich1,57 Euro1,43 Euro
Italien1,77 Euro1,66 Euro
Kroatien1,35 Euro1,28 Euro
Luxemburg1,39 Euro1,22 Euro
Niederlande1,84 Euro1,49 Euro
Österreich1,43 Euro1,37 Euro
Polen1,32 Euro1,32 Euro
Schweiz1,48 Euro1,54 Euro
Slowenien1,49 Euro1,38 Euro
Spanien1,45 Euro1,37 Euro
Tschechien1,41 Euro1,39 Euro

Alle aufgelisteten Preise sind Durchschnittswerte. Wie in Deutschland kann es auch im Ausland erhebliche regionale Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen geben. Wer auf heimischen Autobahnen unterwegs ist, findet unter www.adac.de und dem Stichwort „Tanken auf Reisen“ über 200 preisgünstige Tankstellen direkt neben der Autobahn.

Freitag, 19. Juli 2013

Die griechische Inselwelt

Die griechische Inselwelt kann man bei Jahn Reisen jetzt noch mehr ganz nach eigenem Belieben entdecken. Denn bei 21 ausgewählten Hotels auf Kreta, Korfu, Samos und Zypern ist der Mietwagen im Preis inklusive.

Ganz unabhängig die Tage gestalten und einfach dort anhalten, wo es einem gerade gefällt: Das funktioniert auch im Urlaub auf einer griechischen Insel am besten mit dem eigenen Auto. So auch auf Samos. Urlauber kommen hierher vor allem zum Baden und Wandern, Klettern oder Mountainbiken. Hier gibt es Strände für jeden Geschmack und lebhafte Küstenorte, einmalige Zeugnisse des Altertums vor allem rund um Pythagorios und ursprüngliche Bergdörfern. Im Südwesten der Insel nahe Votsalakia ist bei Jahn Reisen neu im Programm das Hotel Sirena Residence & Spa. Von der neu gebauten 4-Sterne-Anlage mit 27 Appartements und Studios ist der nächste Strand zu Fuß schnell erreicht. Die unterschiedlichen Facetten der Umgebung entdecken Jahn Reisen-Gäste mit dem Mietwagen, der für sie im Preis bereits enthalten ist. 


Mitten im Ionischen Meer ist Korfu als grüne Insel bekannt. Schon die österreichische Kaiserin Sissi schätzte die Insel mit ihren Oliven- und Zypressenbäumen, den Zitronen- und Orangenhainen und dem glasklaren Meer.



Die Hauptstadt strahlt venezianischen Charme aus. Kleine Badebuchten wie bei Barbati wechseln sich mit lebhaften Regionen ab. Für ruhige erholsame Urlaubstage bietet sich auf Korfu die Hotelanlage Almyros Villas Resorts an. Exklusiv bei Jahn Reisen im Programm und als „Besondere Adresse“ ausgewählt, gruppiert sich die moderne Villen- und Appartementanlage mit 20 Wohneinheiten rund um eine Poollandschaft. Ob auf der großen Holzterrasse oder im Garten, Raum für Entspannung gibt es hier reichlich. Von hier aus kann man per Mietwagen bestens auch entlegene Ecken der Insel erkunden und an kleinen Häfen in typisch griechischen Tavernen fangfrischen Fisch und andere Spezialitäten probieren.

Weitere Informationen:  www.jahnreisen.de

Mittwoch, 17. Juli 2013

Rastanlagen im Test


Die Pause an einer Autobahn-Raststätte lässt sich meistens in entspannter und familienfreundlicher Atmosphäre verbringen – ist allerdings auch wesentlich teurer als der Halt auf einem Autohof. Das ist das zentrale Ergebnis des aktuellen ADAC Test von je 20 Raststätten und Autohöfen entlang wichtiger Reiserouten in Deutschland. 

In Summe waren vor allem deutlich positivere Bewertungen in zentralen Kategorien wie Service, Familienfreundlichkeit oder Sanitäranlagen ausschlaggebend für das gute Abschneiden der Raststätten im Testvergleich. Allerdings hat Qualität auch hier ihren Preis. So musste für einen Test-Einkauf im Raststätten-Kiosk durchschnittlich 20 Prozent mehr bezahlt werden als für den gleichen Warenkorb im Autohof-Shop. Im Gastronomie-Bereich erwiesen sich die Autohöfe um etwa zehn Prozent günstiger als die Raststätten.

Insgesamt wurden 15 Anlagen mit „gut“ bewertet, 22 waren „ausreichend“, drei fielen mit der Gesamtnote „mangelhaft“ durch. Die Wertungen „sehr gut“ und „sehr mangelhaft“ wurden nicht vergeben. Testsieger ist die Raststätte Börde Süd an der A2 in Sachsen-Anhalt – eine gepflegte, familienfreundliche Anlage mit sauberen Sanitäranlagen. Ebenfalls auf den vorderen Plätzen rangiert die Raststätte Michendorf Nord am Berliner Ring (A10) sowie der hessische Autohof Lohfeldener Rüssel an der A7. Trotz teilweise sehr guter Bewertungen in den Kategorien Außenanlagen und Shop wird dieser Hof allerdings aufgrund sehr mangelhafter Hygiene-Werte im ADAC Test gesondert ausgewiesen. Testverlierer ist der Autohof Plötzin an der A10 in Brandenburg. Die Anlage war weder familien- noch behindertengerecht und auch die Sicherheit für Fußgänger auf dem Parkplatz ließ zu wünschen übrig. 

Teilweise erhebliche Schwächen offenbarten viele Betriebe im ADAC Test bei den Themen Familie und Barrierefreiheit. Für Kinder fehlten oftmals Spielmöglichkeiten oder ein Angebot an altersgerechten Mahlzeiten. Einen vollständig barrierefreien Zugang zum Restaurant boten lediglich drei Anlagen. Während der sogenannte „Euro-Schlüssel“ die Tür von Behinderten-Toiletten in fast allen Raststätten öffnete, war dies nicht einmal bei jedem zweiten Autohof der Fall. 

Die sanitären Einrichtungen präsentierten sich optisch meist in gepflegtem Zustand. Allerdings entpuppten sich einige der vermeintlichen „Saubermänner“ bei genauerem Hinsehen und nach entsprechenden Laborauswertungen als „Schmutzfinken“ mit schlechten Hygienewerten – so zum Beispiel der Autohof Lohfeldener Rüssel (A7), die Raststätte Hüttener Berge West (A7) und der Autohof Gau-Bickelheim (A61).

Jede der 40 Rastanlagen wurde an zwei verschiedenen Tagen von unterschiedlichen Testern ohne Voranmeldung bei den Betreibern getestet. Dabei wurde eine mehr als 110 Punkte umfassende Checkliste abgearbeitet, die sich in die Kategorien Verkehrsgestaltung, Außenanlage und Zugang, Service, Gastronomie, Shop/Kiosk, Familienfreundlichkeit, Sanitäranlagen, Hygiene und Preise gliederte. 

Donnerstag, 11. Juli 2013

Feiertage in Europa


Wer seinen Urlaub im europäischen Ausland verbringt, sollte die Feiertage am jeweiligen Reiseziel einplanen. Wie in Deutschland, bleiben an den Feiertagen auch im Ausland viele Geschäfte, Banken und Behörden geschlossen. Der ADAC hat die wichtigsten Feiertage im Jahr 2013 zusammengestellt, die nicht auf einen Sonntag fallen.


·        Belgien                  15. August, 27. September (nur Flandern), 1., 11. und 15. November (nur Wallonie)
·        Frankreich             15. August, 1. und 11. November
·        Griechenland          15. August, 28. Oktober
·        Großbritannien       12. Juli (nur Nordirland), 5. August (nur Schottland), 26. August. (nicht in Schottland), 2. Dezember (nur Schottland)
·        Irland                     5. August., 28. Oktober
·        Italien                    15. August, 1. November
·        Kroatien                5. und 15. August, 8. Oktober, 1. November
·        Luxemburg            15. August, 1. November
·        Österreich              15. August, 26. Oktober, 1. November
·        Polen                     15. August, 1. November, 11. November
·        Portugal                 15. August
·        Schweden              2. November, 31. Dezember
·        Schweiz                 1. und 15. August. (nur regional), 1. November (nur regional)
·        Slowakei               29. August., 1. und 17. November
·        Slowenien              15. August., 31. Oktober, 1. November
·        Spanien                 15. August, 12. Oktober, 1. November (nur region), Dezember
·        Tschechien            28. September, 28. Oktober
·        Türkei                    8., 9., 10. und 30. August, 14., 15., 16., 17. und 29. Oktober
·        Ungarn                  20. August, 23. Oktober, 1. November



Freitag, 5. Juli 2013

Ägypten: Urlaubsregionen weiterhin für Touristen sicher

Ägypten-Urlauber, die nach dem jüngsten politischen Machtwechsel im nordafrikanischen Land verunsichert sind, sollten sich vor Reiseantritt mit ihrem Reiseanbieter in Verbindung setzen, um etwaige Umbuchungen zu besprechen. Aus Kulanzgründen bieten einige Veranstalter die Möglichkeit, kostenlos umzubuchen oder die Reise zu einem späteren Zeitpunkt anzutreten. Eine generelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht derzeit jedoch nicht, d.h. es gibt kein Recht auf einen kostenfreien Rücktritt für bereits gebuchte Reisen. Während die Urlaubsregionen am Roten Meer sowie in Oberägypten für Touristen weiterhin sicher sind, rät das Außenministerium aktuell von Reisen in andere Landesteile wie die Sinai-Region, ins ägyptisch-libysche Grenzgebiet sowie nach Kairo und Alexandria ab. 

ADAC Mitgliedern, die über ADAC Reisen ihren Urlaub gebucht haben, bietet der Club bis zum 8. Juli 2013 kostenlose Umbuchungen und Stornierungen für Reisen nach Kairo an. Tagesausflüge dorthin sind bis zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Salzburg und Mecklenburg-Vorpommern als neue Reiseführer

Wohin geht die nächste Reise? In die charmante österreichische Stadt Salzburg mit Dom, Nockerln und barocken Prachtbauten oder nach Mecklenburg-Vorpommern zu Seenplatte, Kurbädern und eindrucksvoller Backsteingotik? Die beiden neuen ADAC Reiseführer plus, die jeweils mit QR-Codes ausgestattet sind, laden zu beiden Zielen ein.

Die Stadt an der Salzach geizt nicht mit Sehenswürdigkeiten: Der Dom mit seiner Doppelturmfassade ist ein architektonisches Glanzstück, ebenso der Barockgarten von Schloss Mirabell sowie die trutzige Festung Hohensalzburg hoch über der Stadt. Neben der Pracht aus der Vergangenheit locken elegante Geschäfte am Grünmarkt und in der Getreidegasse, in der auch Mozarts Geburtshaus steht. Anschließend verwöhnen süße Köstlichkeiten wie Palatschinken, Marillenknödel und Mozartkugeln den Gaumen. 

Sinnesfreuden ganz anderer Art bietet Mecklenburg-Vorpommern: 350 Kilometer Küste mit herrlichen Stränden – idyllische Seen, Flüsse und Kanäle laden zum Baden, Segeln und Paddeln ein. Traditionsreiche Seebäder, Fischerdörfchen und die berühmten Kreidefelsen auf Rügen bestimmen das Bild dieser klassischen Ferienregion. Sehenswert sind auch die großen Hansestädte Wismar, Rostock und Stralsund mit vielen Werken der Backsteingotik. 

Die beiden ADAC Reiseführer plus sind zum Preis von je 9,95 Euro im Buchhandel, in den ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac-shop.de/reiseliteratur erhältlich.

Klage gegen Fluggesellschaften

Wegen überhöhter Anzahlungsforderungen hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt gegen fünf Fluggesellschaften Klage erhoben. Dass sie sofort bei der Buchung – und damit oft monatelang im Voraus – die Bezahlung des vollen Flugpreises verlangen, sehen die Verbraucherschützer als klaren Verstoß gegen das Prinzip "Ware gegen Geld".

"Der Fluggast trägt zum einen das Risiko, sein Geld im Fall einer Pleite der Fluggesellschaft nicht zurückzubekommen. Außerdem verliert er das Druckmittel, Geld zurückbehalten zu können, wenn die Airline die vertraglich vereinbarte Leistung, wie Flugzeit, Start- oder Zielflughäfen ändern will", erläutert NRW-Verbraucherzentralenvorstand Klaus Müller den Vorstoß bei Justitia für mehr Verbraucherrechte.

Nachdem die Airlines der Aufforderung nach Unterlassung der unzulässigen Vorauskassepraxis nicht nachgekommen waren, hat die Verbraucherzentrale NRW nun gegen TUIfly (am 19. Juni beim Landgericht Hannover), gegen Condor (am 19. Juni beim Landgericht Frankfurt a.M.) sowie gegen Germania und Air Berlin (am 25. Juni jeweils beim Landgericht Berlin) und die Deutsche Lufthansa (am 25. Juni beim Landgericht Köln) Klage eingereicht.

Die Verbraucherschützer wollen auch bei Flugbuchungen Vorauszahlungsgrenzen am Start sehen: Der Flugpreis sollte frühestens 30 Tage vor Abreise fällig werden. Eine Anzahlungspflicht sei allenfalls dann akzeptabel, wenn auch Fluggesellschaften eine Insolvenzabsicherung vorweisen können, wie sie für Reiseveranstalter bereits vorgeschrieben ist.


Montag, 1. Juli 2013

Tipps für die Reiseapotheke

Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation starten 40 Prozent aller Fernreisenden völlig unvorbereitet in den Urlaub. Deshalb gibt der ADAC Tipps für die Zusammenstellung der individuellen Reiseapotheke.

Zur Grundausstattung zählen Einmalhandschuhe, Pinzette, Schere, Wund-desinfektionsmittel, Pflaster und Kompressen, elastische Binden sowie Fieberthermometer. Arzneien gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall, Verstopfung und Erkältung sollten ebenfalls im Gepäck sein. Abschwellende Nasensprays leisten vor und auf Flügen wertvolle Dienste, um den Druckausgleich im Ohr zu erleichtern. Gegen Reiseübelkeit helfen spezielle Kaugummis oder Akupressurbändchen. 

Fernreisende sollten umfangreicher vorsorgen. Tabletten zum Entkeimen von Wasser, Mittel gegen Magen-Darm-Verstimmungen und Insektenschutzmittel sind sinnvolle Ergänzungen. In bestimmte Länder sollten sterile Einmalspritzen und Injektionsnadeln mitgenommen werden. Die Medikamente sollten zudem wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt aufbewahrt sein. Auch der Beipackzettel ist wichtig, da Arzt oder Apotheker an Ort und Stelle daraus wichtige Hinweise entnehmen können – auch wenn dieser in deutscher Sprache ausgestellt ist.

Der ADAC rät besonders bei Reisen in Gebiete mit schlechter medizinischer Versorgung, sich etwa sechs Wochen zuvor bei einem reise- oder tropenmedizinisch erfahrenen Arzt zu erkundigen. Er passt die Reiseapotheke an, informiert über vorgeschriebene und empfohlene Impfungen und gibt wichtige Verhaltensratschläge.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte als Reserve mehr als die Hälfte der Menge mitnehmen, die er im Normalfall benötigt. Sicherheitshalber sollten die Mittel bei Flügen auf Hand- und Check-in-Gepäck verteilt werden, um dem Verlust vorzubeugen. Nicht jedes Präparat kommt problemlos über jede Grenze. Eine Insulin-Spritze könnte bei ausländischen Behörden schon den Verdacht von Drogenbesitz erwecken. Hierfür gibt eine ärztliche Bescheinigung, verfasst in mehreren Sprachen. Das Formular zur Medikamentenmitnahme steht auf der Homepage des ADAC zum Download bereit. 

Lange Auto- und Flugreisen sind für Menschen mit Venenerkrankungen nicht ungefährlich. Stundenlanges Sitzen ohne Bewegungspausen kann den Blutfluss in den Venen so beeinträchtigen, dass sich Gerinnsel bilden, die auch größere Adern ganz verschließen können. Betroffene sollten Stützstrümpfe oder medizinische Thrombose-Prophylaxestrümpfe tragen. 

Hochalpin-Touristen, Taucher, Tropenreisende oder Allergiker erhalten weitere Informationen von ADAC Experten unter der Hotline 089/76 76 77. Urlauber, die bei akuten Erkrankungen dort anrufen, erhalten vom Club Hilfe mit Adressen von deutsch oder englisch sprechenden Medizinern am jeweiligen Urlaubsort.

Weitere Informationen sind unter www.adac.de/Reise-Freizeit nachzulesen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Rund- und Erlebnisreisen liegen im Trend


An der Ostküste Nordamerikas sind die berühmten 
Niagarafälle immer einen Zwischenstopp wert. © Foto: TUI

Ob Amerika, Asien oder Afrika: Rund- und Erlebnisreisen liegen im Trend. Der Reiseveranstalter TUI meldet einen Anstieg der Gästezahlen von rund 30 Prozent bei Rundreisen seit 2004. „Diese Reiseform wird immer beliebter, schon ein Drittel unserer Fernreise-Gäste bucht eine Rundreise“, sagt Steffen Boehnke, TUI-Experte für Fernreisen. Auf Platz 1 der beliebtesten TUI-Rundreiseziele liegen die USA, dicht gefolgt von Kuba auf Rang 2. „Auf der Karibik-Insel entfällt sogar die Hälfte der Buchungen auf Rundreisen“, erläutert Boehnke. Außerdem unter den Top 5: Thailand, Mexiko und Südafrika.  


Themenfokus und Konzepte beliebt

Vor allem thematische Rundreisen und spezielle Konzepte erfreuen sich steigender Beliebtheit, wie beispielsweise Rundreisen in der Welt der Maya in Mexiko oder die TUI-Reihe „Auf die feine Art“ in verschiedenen Ländern. „Im Mittelpunkt steht auch immer häufiger die Begegnung – mit der Natur, mit anderen Menschen und Kulturen“, so Boehnke. Dem kann Ury Steinweg, Geschäftsführer des Kieler Erlebnisreise-Anbieters Gebeco, nur zustimmen: „Gestartet sind wir vor 35 Jahren mit zwei Mitarbeitern und dem Wunsch, Menschen und Kulturen einander näherzubringen. Dank dieses Trends sind unsere Erlebnisreisen heute so gut gebucht, dass wir mittlerweile 200 Mitarbeiter beschäftigen.“ 

Eine immer größere Rolle spielt für viele Reisende das Thema Nachhaltigkeit: „Das Angebot an nachhaltigen Reisen ist bei Gebeco 2013 um 70 Prozent gewachsen“, erläutert Steinweg. Auch TUI-Experte Boehnke bestätigt: „Rundreisende interessieren sich heute stärker für das Thema Nachhaltigkeit und besuchen beispielsweise auch soziale und Umwelt-Projekte vor Ort.“  

Von der rollenden Küche zum Buffet

Seit einigen Jahren schon profitieren Rundreisen von verbesserten Transportmöglichkeiten und der weltweit ausgebauten Infrastruktur. Die Entwicklung im Bereich der Rundreisen lässt sich auch gut an der 85-jährigen Geschichte von Dr. Tigges ablesen, des Anbieters von Studienreisen im Hause Gebeco: „Zu Anfang schliefen die Gäste in Zelten, bewegten sich mit dem Bus fort und wurden von der „rollenden Küche“ versorgt. Mittlerweile ist es selbstverständlich, mit dem Flugzeug in die ganze Welt zu reisen und auch in entlegenen Regionen komfortabel untergebracht zu sein“, sagt Gebeco-Geschäftsführer Steinweg. „Das lockt natürlich viel mehr Menschen als früher in die Ferne und ermöglicht vielfältige Erlebnisse.“  


Traditionelle jüdische Feste erleben Wissbegierige hautnah im Kreis von Einheimischen auf einer Rund- und Studienreise durch Israel. Quelle: Gebeco / © Foto: TUI

Themenvielfalt: Rundreisen für Jedermann

Dabei sind die Bedürfnisse an die Rundreise ganz unterschiedlich und entsprechend vielfältig ist die Auswahl: Die meisten Rundreise-Buchungen bei TUI tätigen Einsteiger, die eher Individualität und Entspannung bevorzugen und großen Wert auf Komfort und deutschsprachigen Service legen – zum Beispiel auf der „Eastern Discovery“, bei der Entdeckung der acht wichtigsten Städte der nordamerikanischen Ostküste. Andere Reisende wollen vor allem die Natur erleben und aktiv sein: Sie hangeln sich beispielsweise auf der „Canopy-Tour“ in Costa Rica durch die Baumkronen des Regenwaldes und raften auf dem Rio Pacuare.  


Wipfelstürmer: Der Dschungel in Costa Rica bietet 
Erlebnisreisenden ungewöhnliche Einblicke in die Natur. © Foto: TUI

Familien mit Kindern kommen bei thematischen Rundreisen ebenfalls auf ihre Kosten: Die „Kinder-Garten-Route“ in Südafrika führt beispielsweise durch große Naturreservate mit Pirschfahrten zu Löwen und Giraffen – inklusive familienfreundlicher Unterkünfte. Ein Geheimtipp für Fans exklusiver Reisen: „Im Süden Afrikas können Gäste mit dem historischen Luxuszug „Rovos Rail“ fahren, exklusive Wildlife-Touren erleben und sind in Hotels und Lodges mit höchstem Komfort untergebracht“, empfiehlt Gebeco-Experte Steinweg. Wer seinen Horizont erweitern möchte, feiert mit Dr. Tigges traditionelle Feste mit den Einheimischen – und kann zum Beispiel im Rahmen einer Studienreise das mexikanische Fest der Toten (Día de los Muertos) hautnah miterleben oder das Sabbat-Mahl bei einer jüdischen Familie in Israel zelebrieren.  



Dienstag, 25. Juni 2013

Über Zollbestimmungen und Artenschutz

Der Zoll möchte Urlauber bei ihrer Rückkehr vor unangenehmen Überraschungen bewahren. Das Hauptzollamt Frankfurt am Main rät, sich bereits vor dem Urlaub darüber zu informieren, welche Souvenirs man bedenkenlos mitbringen kann, welche Waren zoll- und steuerfrei sind und von welchen Reisemitbringseln man auf jeden Fall die Finger lassen sollte.

Wichtig ist auch die richtige Anmeldung der mitgeführten Waren, die Reisenden müssen die Entscheidung über die Wahl des "roten" oder "grünen" Zollausgangs bei den Gepäckausgaben an den Flughäfen treffen.

Bei einigen Waren ist die Einfuhr nur unter besonderen Voraussetzungen möglich (zum Beispiel Artenschutz) oder sogar absolut verboten (unter anderem nach dem Tierseuchenrecht). Damit die mitgebrachten Waren und Geschenke zoll- und steuerfrei bleiben, müssen die Freimengen beachtet und bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Nützliche Informationen rund um den Zoll liefert auch die neue App "Zoll und Reise". Die neue App hilft Urlaubern, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und welche möglicherweise Einschränkungen unterliegen. Ein integrierter Freimengenrechner zeigt zudem, was abgabenfrei nach Deutschland mitgebracht werden kann.

Smartphone-App "Zoll und Reise"





Wo Licht und Warnweste Pflicht ist


In vielen Ländern ist Licht und Warnweste Pflicht

Autourlauber sollten sich vor Fahrtantritt über die im Reiseland geltenden Verkehrsbestimmungen informieren. Denn, anders als in Deutschland, gilt in vielen europäischen Ländern beispielsweise eine ganzjährige Lichtpflicht am Tag. Auch an eine Warnweste im Auto müssen Reisende in vielen Ländern denken. Wer das nicht beachtet, muss laut ADAC unter Umständen mit hohen Bußgeldern rechnen.

„Licht an“ auch am Tag gilt in 21 europäischen Ländern. In Italien müssen Autofahrer auf allen Autobahnen und außerorts mit Licht fahren. Ansonsten droht ein Bußgeld von mindestens 41 Euro. Besonders teuer kann es in Norwegen werden: Hier drohen Bußgelder ab 265 Euro. Die Lichtpflicht am Tag gilt auch in Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Island, Litauen, Lettland, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Slowenien, der Slowakei, Ungarn und Tschechien. In Deutschland, Frankreich und der Schweiz gibt es keine Lichtpflicht, aber die Empfehlung, auch am Tag mit Licht zu fahren.

Außerdem gibt es in vielen europäischen Ländern die Pflicht, eine reflektierende Weste im Auto zu haben und sie bei einem Unfall oder einer Panne zu tragen. Das gilt in Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowenien, der Slowakei, Spanien und Ungarn. Die Strafen für Zuwiderhandlung können in den einzelnen Ländern ziemlich hoch sein. In Portugal müssen Autofahrer mit einem Bußgeld zwischen 120 und 600 Euro rechnen.