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Samstag, 27. Juli 2013

Fahrten bei extremer Sonne meiden

Schenkt man den Meteorologen Glauben, dann bleibt uns das hochsommerliche Wetter mit Temperaturen um die 30 Grad auch noch in den kommenden Tagen erhalten. Doch die Sommerhitze hat auch ihre Schattenseiten. Ab 25 Grad steigt das Unfallrisiko durch Fahrfehler!

Jeder siebte Verkehrsunfall mit Verletzten ereignet sich an heißen Sommertagen mit Temperaturen von 25 Grad und mehr. Das hat die ADAC Unfallforschung jetzt in einer aktuellen Untersuchung ermittelt. Hauptursache sind vor allem Fahrfehler, die durch mangelnde Konzentration verursacht wurden - wie etwa das Missachten der Vorfahrt, das Übersehen des Gegenverkehrs oder der Zusammenstoß mit vorausfahrenden  Autos. Während der Anteil konzentrationsrelevanter Unfälle an kälteren Tagen, d.h. bei Temperaturen von weniger als 15 Grad bei 47 Prozent liegt, steigt er im Sommer auf 63 Prozent an.

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. rät deshalb allen Autofahrern, die Hitzegefahr nicht zu unterschätzen. Der Rat, viel zu trinken, ist zwar nicht neu - kann aber dennoch Leben retten.

Vor allem älteren Menschen aber auch Kindern machen diese hohen Temperaturen zu schaffen. Um Kreislaufschwäche und Herz-Rhythmus-Störungen vorzubeugen, empfiehlt der ADAC Autofahrern, gerade in der heißen Jahreszeit täglich bis zu drei Liter Flüssigkeit zu trinken. Ideal sind Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte und Tee. Warnzeichen für eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme sind Kopfschmerzen oder Schwindel, die umgehend zu einer Pause und zur Flüssigkeitsaufnahme führen sollten.

Auch bei Kindern gilt besondere Vorsicht: Achten Sie darauf, dass die kleinen Mitfahrer genügend trinken und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Hilfreich sind Schattenspender oder Folien, die bequem an den Seitenfenstern angebracht werden können. An sehr heißen Sommertagen reichen schon 15 Minuten, um das in der Sonne geparkte Auto auf ein unerträgliches Maß aufzuheizen. Deshalb dürfen unter keinen Umständen Kinder, aber auch keine Tiere bei hohen Temperaturen im parkenden Auto zurückgelassen werden, auch dann nicht, wenn im Schatten geparkt wurde.

Aufgeheizte Fahrzeuge sollten deshalb vor Fahrtbeginn ordentlich durchgelüftet werden, damit die Innentemperatur nicht mehr als notwendig 
durch die Lüftung oder Klimaanlage abgekühlt werden muss. Dann sollten diese zunächst einige Zeit auf Umluft laufen, so kühlt das Fahrzeug schneller ab, weil keine warme Luft von außen zugeführt wird. Die Experten des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. raten, Klimaanlagen generell nicht zu kalt einzustellen. 22 Grad Celsius sind ideal. Zu starkes Herunterkühlen belastet den Kreislauf enorm. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte nicht größer als sechs Grad sein. Auf Kurzstrecken am besten ganz auf die Klimaanlage verzichten und lieber die Fenster öffnen. Das spart auch Kraftstoff. 

Bei längeren Fahrten und bei flexibler Reisezeit, rät der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. in den frühen Morgen- bzw. Abendstunden zu reisen. Bei längeren Fahrten, etwa in den Urlaub, sind regelmäßige Zwischenstopps im Schatten und leichte Gymnastikübungen sinnvoll, um Geist und Körper wieder in Schwung zu bringen.

Der ADAC hat hier - gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dem Deutschen Olympischen Sportbund sowie Tank & Rast - die Aktion "Fit in den Urlaub" ins Leben gerufen, die noch bis September 2013 läuft. Informationen hierzu finden Sie unter www.fit-in-den-urlaub.com.


Freitag, 26. Juli 2013

Ärger im Urlaub

Wenn die schönsten Tage des Jahres durch gravierende Mängel getrübt werden, ist der Ärger groß. Meist sind es Baustellen im Hotel oder in der direkten Umgebung, Lärm oder Dreck, für die Urlauber nachträglich eine Minderung des Reisepreises fordern. Wenn bei Beschwerden keine Einigung mit dem Reiseveranstalter erzielt werden kann, landen solche Fälle vor Gericht. Damit Urlauber wissen, ob und wann sich dieser Weg lohnt, hat der ADAC über 270 Urteile rund um Reisemängel zusammengestellt. 

Wird etwa im oder direkt neben dem Hotel den ganzen Tag gebaut, können sich Geschädigte über Rückerstattungen von 50 bis 60 Prozent des Reisepreises freuen. Wer sich allerdings von einem krähenden Hahn oder Hundegebell in ländlichen Gegenden gestört fühlt, geht leer aus. Weitere häufig angezeigte Mängel mit der Aussicht auf Rückerstattung sind erhebliche Flugverspätungen oder -verlegungen oder nicht fertig gestellte beziehungsweise verschmutzte Hotel- und Poolanlagen. Ungezieferbefall etwa durch vereinzelte Gekos oder Kakerlaken im Hotelzimmer und kurzzeitig auftretende Ameisen sind allerdings kein Grund für eine Minderung. 

Um überhaupt Geld für entgangene Urlaubsfreuden erstattet zu bekommen, müssen Reisende folgendes beachten: Wird ein Mangel festgestellt, muss dieser sofort bei der Reiseleitung angezeigt und Abhilfe verlangt werden. Fotos oder Videos, die Missstände dokumentieren, oder unabhängige Zeugen helfen bei der Beweisführung. Nach der Rückkehr sind die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend zu machen. 




Die Tabelle zu den Reisemängeln ist ab sofort im Internet unter www.adac.de/Recht_und_Rat/Reiserecht abrufbar.

Sonntag, 21. Juli 2013

Tank-Stopps auf der Reise clever planen

Wer auf der Urlaubsfahrt clever tankt, kann ordentlich Geld sparen! Deshalb lohnt es sich, die Spritpreise im benachbarten Ausland im Auge zu haben. Zurzeit ist Super laut ADAC in Polen mit 1,32 Euro besonders günstig, Diesel ist in Luxemburg mit 1,22 Euro am billigsten. Über 50 Cent mehr kostet ein Liter Super dagegen in den Niederlanden. Auf dem Weg nach Italien lohnt sich für Diesel und Benziner ein Tank-Stopp in Österreich oder der Schweiz. 

Die aktuelle ADAC Übersicht der Kraftstoffpreise in den Reiseländern:

LandSuperbenzinDiesel
Belgien1,71 Euro1,49 Euro
Dänemark1,61 Euro1,43 Euro
Deutschland1,60 Euro (E10)1,44 Euro
Frankreich1,57 Euro1,43 Euro
Italien1,77 Euro1,66 Euro
Kroatien1,35 Euro1,28 Euro
Luxemburg1,39 Euro1,22 Euro
Niederlande1,84 Euro1,49 Euro
Österreich1,43 Euro1,37 Euro
Polen1,32 Euro1,32 Euro
Schweiz1,48 Euro1,54 Euro
Slowenien1,49 Euro1,38 Euro
Spanien1,45 Euro1,37 Euro
Tschechien1,41 Euro1,39 Euro

Alle aufgelisteten Preise sind Durchschnittswerte. Wie in Deutschland kann es auch im Ausland erhebliche regionale Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen geben. Wer auf heimischen Autobahnen unterwegs ist, findet unter www.adac.de und dem Stichwort „Tanken auf Reisen“ über 200 preisgünstige Tankstellen direkt neben der Autobahn.

Freitag, 12. Juli 2013

Dachboxen schaffen sicheren Raum für die Urlaubstour

Ein großes Auto nur für die jährliche Fahrt in den Urlaub anschaffen – dies erscheint zunehmend unwirtschaftlich. Wenn die Reise dann aber ansteht, kann der Platz im vernünftig kleinen Modell knapp werden. Und manchen reicht nicht einmal das Kofferraumvolumen eines großen Wagens. Kein Wunder, dass immer mehr Familien Teile ihres Reisegepäcks in eine Dachbox packen. Tipps zum Laden und Fahren mit Dachbox von den TÜV SÜD-Experten.

Für die Ferientour nicht ausreichend Platz im Auto? Dachboxen schaffen zusätzlich Stauraum. Foto: TÜV-SÜD
 Wiegen: Wie viel Gewicht in einer Dachbox transportiert werden darf, legt der Hersteller fest – meist 50 oder 75 Kilogramm. Bei manchen Modellen weist ein Aufkleber im Inneren der Box darauf hin. Doch die Grenze setzt die zulässige Dachlast des Autos. Sie steht leider nicht in den Zulassungspapieren. Wie viel aufs Dach darf, sagt dagegen die Betriebsanleitung. Gebräuchliche Werte sind 75 oder 100 Kilogramm. Bei Kleinwagen sind manchmal nur 50 zulässig. „Von der Dachlast abzuziehen sind aber das Gewicht der Box – 15 bis 30 Kilogramm – und des Dachträgers, der vier bis acht Kilo wiegt“, erläutert Eberhard Lang von TÜV SÜD. Für übliches Urlaubsgepäck reicht die verbleibende Nutzlast in aller Regel. Bei Unsicherheit hilft eine Personenwaage, um das Gewicht der Gepäckstücke zu bestimmen.

Spannen: Fast alle Dachboxen verfügen über Ösen und Gurte zur Sicherung der Ladung. „Die sollten unbedingt benutzt werden. Das vermeidet das gefährliche Verrutschen des Gepäcks“, sagt Lang. Ungeeignet zum Verzurren seien Schnüre und die meisten Gummi-Expander, deshalb besser spezielle Spanngurte benutzen.

Verteilen: Wichtig ist die gleichmäßige Beladung. Die Hälfte des Gewichts sollte stets im mittleren Teil der Box liegen, also zwischen den Querrohren des Dachträgers. Davor und dahinter ist der Platz für je ein Viertel. Weil Feuchtigkeit während der Fahrt eher vorn eindringt, macht es Sinn, dort keine in dieser Hinsicht empfindlichen Dinge zu platzieren.

Schließen: Jeder, der schon mal eine Dachbox beladen hat, kennt den Effekt – der Deckel verhält sich mitunter störrisch, lässt sich nicht schließen. Gewalt ist dann ebenso wenig eine Lösung wie der Ersatz der ordentlichen Verriegelung durch einen Spanngurt rund um die Box. Alle Schließteile müssen sicher eingerastet sein. Das ist auch für die Dichtheit des Transportbehältnisses wichtig. Die einzige Lösung besteht im Neuordnen der Ladung. Viele moderne Boxen sorgen dafür, dass der Schlüssel nur bei vollständiger Verriegelung abgezogen werden kann. Erhöhte Kraft lässt höchstens den Schlüssel abbrechen. Apropos: Der Zweitschlüssel sollte an Bord sein.

Schützen: Qualitativ hochwertige Dachboxen sind heute beinahe wasserdicht. Ganz auszuschließen ist der Wassereinbruch aber beispielsweise bei Fahrten durch Wolkenbrüche nicht. Das Verpacken empfindlicher Dinge in Plastiktüten beseitigt das Restrisiko. Manche Boxen haben am Boden im hinteren Bereich an tiefen Stellen kleine Öffnungen, durch die der Sog des Fahrtwindes eingedrungenes Wasser absaugen kann. Diese Löcher dürfen deshalb nicht verstopft oder verdeckt sein.

Checken: Eine Pause auf der Reise bietet die Gelegenheit, den festen Sitz von Box und Dachträger zu überprüfen. Es kann auch nicht schaden, die Spanngurte im Inneren bei Bedarf nachzuziehen.

Fahren: Durch die Dachbox verändert sich der Schwerpunkt des Autos. Besonders bei hohen Fahrzeugen wie Vans, Bussen und Sport Utility Vehicles (SUV) ist eine vorsichtige Gangart angesagt. Das gilt besonders in Kurven. Dort verhält sich ein voll beladenes Auto ohnehin kritischer als aus dem Alltag gewohnt. Auch verlängert das erhöhte Gewicht auf der Urlaubsfahrt den Bremsweg. Eine gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung existiert für Fahrzeuge mit Boxen nicht. Manche Hersteller von Dachtransport-Zubehör empfehlen allerdings, nicht schneller als 130 km/h zu fahren.

Durchkommen: Dachaufbauten machen das Auto höher. Diese Binsenweisheit gilt es beim Ein- und Durchfahren von niedrigen Stellen zu beachten. Parkhäuser bereiten selten Probleme, doch Garagen am Urlaubsort sind vielleicht nicht so hoch wie die heimische. „Die vorher ausgemessene Gesamthöhe auf einem Klebezettel im Cockpit notiert, vermeidet Überraschungen und Stress, wenn ein Hinweisschild auf geringe Höhe vor dem Auto auftaucht“, sagt Lang.

Sparen: Die aerodynamische Gestaltung moderner Dachboxen sorgt dafür, dass der Mehrverbrauch durch den erhöhten Luftwiderstand maßvoll ausfällt. Dennoch sind einige zehntel Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer nicht zu vermeiden. Das gilt auch für leere Boxen. Wer vom Urlaubsort aus längere Strecken fahren will, nimmt den zweiten Kofferraum und den Dachträger vor Ort am besten ab.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Tipps fürs Telefonieren und Surfen im Urlaub

Telefonieren und Surfen per Handy im EU-Ausland wurde zum 1. Juli erneut preiswerter. Pünktlich zum Start der Urlaubssaison gelten neue Preisobergrenzen für die grenzüberschreitende Mobilfunknutzung. Die Preise für abgehende Anrufe aus dem EU-Ausland sinken von 29 auf höchstens 24 Cent pro Minute (ohne Mehrwertsteuer). Die Telefonminute für eingehende Anrufe darf maximal 7 Cent kosten (vorher 8 Cent). Der Preis für SMS aus dem EU-Ausland sinkt von 9 Cent auf 8 Cent. Auch die Nutzung von Datentarifen wird günstiger: Ein Megabyte kostet ab Juli maximal 45 Cent nach zuvor 70 Cent. Parallel zur EU-Regulierung haben viele Netzbetreiber eigene, günstige Reisetarife geschaffen. Die Roaming-Preise sind in den vergangenen Jahren bereits massiv gefallen.

„Die Tarifsenkungen wirken auf den ersten Blick gerade aus Verbrauchersicht sehr positiv“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Man dürfe aber nicht vergessen, dass die Netzbetreiber Mittel zum weiteren Netzausbau brauchen. Und so fragt Rohleder: „Was helfen niedrige Preise, wenn die Netze überlastet sind und die Verbindung nicht stimmt?“ Zum 1.Juli 2014 werden die Preisobergrenzen erneut deutlich gesenkt.

Die Veränderungen zum 1. Juli 2013 im Überblick





















Tipps, was Handynutzer auf Reisen beachten sollten:

Tarife und Handy-Einstellungen prüfen

Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Länder-gruppen. Die Kunden müssen sich nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. Zudem bieten immer mehr Mobilfunkbetreiber zeitlich begrenzte Datenflatrates für Urlaub und Geschäftsreisen an. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz manuell zu wählen. Innerhalb der EU gelten ohnehin die oben genannten Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Weitere Details können die Nutzer auf der Internet-Seite ihres Anbieters oder bei der Service-Hotline erfahren. Der Kundendienst kann zudem prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland freigeschaltet ist. Bei Prepaid-Karten von Discountern kann es Einschränkungen geben.


Spezielle Auslands-Angebote nutzen
Immer mehr Anbieter haben spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Je nach Tarifmodell sind diese für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisende geeignet. Sie sind teilweise mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich, wenn man häufiger zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

Über Datentarife informieren
Ein großer Teil der Nutzer surft in Deutschland bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Auch für das Daten-Roaming haben immer mehr Netzbetreiber und Provider günstige Angebote, etwa in Form von Tages-Flatrates. Wer für über 60 Euro mobil im Web unterwegs ist, wird zudem von seinem Provider benachrichtigt. Dennoch sollten sich Handy-Kunden vor Reisebeginn informieren. Wer auf das mobile Surfen im Ausland ganz verzichten will, sollte prüfen, ob er das Daten-Roaming am Handy abstellt. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch den automatischen Abruf von E-Mails, vermeiden.

Alternativen abwägen
Eine Alternative für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten sein – oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discount-Anbieter. Nachteil: Bei diesen Karten bekommt man eine neue Nummer, die man Freunden erst mitteilen muss. Auch sind manche deutsche Prepaid-Handys für Karten anderer Anbieter gesperrt. Weniger komfortabel als das eigene Handy, aber günstig sind „Calling Cards“: Reisende kaufen ein Guthaben, das sie etwa von öffentlichen Telefonzellen aus nutzen können. Wer im Hotel einen drahtlosen Internet-Zugang hat, kann damit eventuell günstig oder gratis im Web surfen oder E-Mails abrufen und über einen Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy telefonieren, wenn das Gerät Gespräche per Internet unterstützt. Die nötigen Programme sind für die meisten Laptops und immer mehr Smartphones verfügbar.

Technische Voraussetzungen klären
In rund 200 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher fast überall in Asien, Afrika und Australien und Ozeanien. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards. Am besten sollte man die Hotline des Mobilfunkanbieters fragen, ob sich das eigene Handy am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Urlaub oder Geschäftsreise. Falls ohnehin ein Handy-Kauf ansteht, ist für Amerika-Reisende ein Tri- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA und Kanada – zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit modernen UMTS-Handys lässt sich zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren. Informationen zur Netzabdeckung und ausländischen Anbietern gibt es unter: http://maps.mobileworldlive.com/.

Nummern im internationalen Format speichern
Im Handy-Adressbuch werden Telefonnummern am besten im internationalen Format gespeichert. Das „+“ ersetzt die aus dem Festnetz gewohnte „00“ für Auslandsgespräche. Es lässt sich bei allen Mobiltelefonen durch längeres Drücken der ‚0‘ eingeben. Dann folgt der Länder-Code. Deutsche Anschlüsse beginnen zum Beispiel mit +49. Anschließend werden die Ortsvorwahl ohne 0 und die Rufnummer eingegeben. So lassen sich die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen.

Montag, 1. Juli 2013

Tipps für die Reiseapotheke

Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation starten 40 Prozent aller Fernreisenden völlig unvorbereitet in den Urlaub. Deshalb gibt der ADAC Tipps für die Zusammenstellung der individuellen Reiseapotheke.

Zur Grundausstattung zählen Einmalhandschuhe, Pinzette, Schere, Wund-desinfektionsmittel, Pflaster und Kompressen, elastische Binden sowie Fieberthermometer. Arzneien gegen Schmerzen, Fieber, Durchfall, Verstopfung und Erkältung sollten ebenfalls im Gepäck sein. Abschwellende Nasensprays leisten vor und auf Flügen wertvolle Dienste, um den Druckausgleich im Ohr zu erleichtern. Gegen Reiseübelkeit helfen spezielle Kaugummis oder Akupressurbändchen. 

Fernreisende sollten umfangreicher vorsorgen. Tabletten zum Entkeimen von Wasser, Mittel gegen Magen-Darm-Verstimmungen und Insektenschutzmittel sind sinnvolle Ergänzungen. In bestimmte Länder sollten sterile Einmalspritzen und Injektionsnadeln mitgenommen werden. Die Medikamente sollten zudem wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt aufbewahrt sein. Auch der Beipackzettel ist wichtig, da Arzt oder Apotheker an Ort und Stelle daraus wichtige Hinweise entnehmen können – auch wenn dieser in deutscher Sprache ausgestellt ist.

Der ADAC rät besonders bei Reisen in Gebiete mit schlechter medizinischer Versorgung, sich etwa sechs Wochen zuvor bei einem reise- oder tropenmedizinisch erfahrenen Arzt zu erkundigen. Er passt die Reiseapotheke an, informiert über vorgeschriebene und empfohlene Impfungen und gibt wichtige Verhaltensratschläge.

Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte als Reserve mehr als die Hälfte der Menge mitnehmen, die er im Normalfall benötigt. Sicherheitshalber sollten die Mittel bei Flügen auf Hand- und Check-in-Gepäck verteilt werden, um dem Verlust vorzubeugen. Nicht jedes Präparat kommt problemlos über jede Grenze. Eine Insulin-Spritze könnte bei ausländischen Behörden schon den Verdacht von Drogenbesitz erwecken. Hierfür gibt eine ärztliche Bescheinigung, verfasst in mehreren Sprachen. Das Formular zur Medikamentenmitnahme steht auf der Homepage des ADAC zum Download bereit. 

Lange Auto- und Flugreisen sind für Menschen mit Venenerkrankungen nicht ungefährlich. Stundenlanges Sitzen ohne Bewegungspausen kann den Blutfluss in den Venen so beeinträchtigen, dass sich Gerinnsel bilden, die auch größere Adern ganz verschließen können. Betroffene sollten Stützstrümpfe oder medizinische Thrombose-Prophylaxestrümpfe tragen. 

Hochalpin-Touristen, Taucher, Tropenreisende oder Allergiker erhalten weitere Informationen von ADAC Experten unter der Hotline 089/76 76 77. Urlauber, die bei akuten Erkrankungen dort anrufen, erhalten vom Club Hilfe mit Adressen von deutsch oder englisch sprechenden Medizinern am jeweiligen Urlaubsort.

Weitere Informationen sind unter www.adac.de/Reise-Freizeit nachzulesen.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Wie man sein Auto sicher belädt

Wer mit dem Auto verreist, nimmt gern etwas mehr Gepäck mit als etwa Bahn- oder Flugreisende. Und wenn der Kofferraum nicht ausreicht, kommt der Rest häufig auf´s Dach und bzw. ans Heck. Nur ein Blick zeigt: In vielen Fällen denken die Autoreisenden beim Belanden zu wenig an Ihre Sicherheit. Besonders bei Kombis und Vans werden haarsträubende Fehler gemacht, warnen die Experten vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.

Wer den Wagen bis unter´s Dach voll stopft, riskiert selbst bei einem scheinbar harmlosen Auffahrunfall, dass ihm die Gepäckstücke in den Nacken fliegen. Schon bei mittleren Geschwindigkeiten kann dies lebensgefährlich sein. So packt man laut ADAC richtig:

  • Große und schwere Taschen/Koffer gehören ganz unten in den Kofferraum oder werden direkt an der Sitzlehne verstaut. Bei geteilter Lehne Gepäckstücke so platzieren, dass sie die Teilung überdecken.
  • Bei Kombis oder Vans nicht über die Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, wenn kein stabiles Trenngitter oder Netz angebracht ist. 
  • Keine schweren oder kantigen Gepäckstücke mit in den Innenraum nehmen.
  • Bei der Verwendung von Dachboxen darauf achten, dass das zulässige Gewicht (Dachlast) durch das Gepäck (Zuladung) nicht überschritten wird. Zusätzlich das Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen sichern. Bei der Montage von Heckträgersystemen muss auch die Stützlast der Anhängerkupplung berücksichtig werden. 
Wer einen Teil des Urlaubsgepäcks in einer Dachbox befördert, sollte daran denken, dass das Auto nun höher geworden und der Schwerpunkt nach oben gewandert ist. Das kann sich auf die Fahreigenschaften auswirken. Vorsicht ist auch bei der Einfahrt in Garagen geboten, also immer auf die erlaubte Durchfahrtshöhe achten. Außerdem sollte nach jeder Pause vor der Weiterfahrt die Befestigung der Box überprüft werden. Die Gefahr: Durch Vibration könnten sich die Verbindungen gelockert haben. 


Fahrrad-Transport: Vorsicht vor Seitenwind!

Wer im Urlaub auch ohne Auto mobil sein möchte, nimmt oftmals das eigene Fahrrad mit. Dabei ist ebenfalls einiges zu beachten: Vor einer längeren Fahrt sollte man einmal geübt haben: Eine Trainingsrunde mit dem ungewohnten Gepäck hilft, sich an die neue Fahrsituation zu gewöhnen.

Für Fahrrad-Gepäckträger, ob auf dem Dach, auf der Anhängerkupplung oder auf der Heckklappe befestigt, gilt eine optimale Ladungssicherung, denn Windlasten sollten nicht unterschätzt werden. Auch die zulässige Dachlast des Pkw darf nicht überschritten werden. Diese liegt in der Regel zwischen 50 und 100 Kilogramm. Angaben hierzu liefert die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. In der Anbauanleitung des Trägers gibt der Hersteller auch die Höchstgeschwindigkeit vor, die mit dem Fahrradgepäckträger nicht überschritten werden darf. Diese Höchstgeschwindigkeit kann sogar unter Tempo 100 km/h liegen.

Am Sichersten fährt derjenige, der die Herstelleranweisungen be-folgt und regelmäßig unterwegs kontrolliert, ob alles noch sicher befestigt ist. Auch wenn der Hersteller anderes vorgibt: Der ADAC empfiehlt, mit Gepäckträgern nicht schneller als Tempo 130 km/h zu fahren. 


Fahrräder sind „Spritfresser“ 
Tipp: Besser hinten montieren als oben


Wer seine Fahrräder ungünstig am Auto montiert, verbraucht rund zweieinhalb Liter zusätzlichen Kraftstoff. Ein ADAC Check hat er-geben, dass ein Fahrradträger auf dem Dach mit zwei Rädern über 41 Prozent Mehrverbrauch verursacht. Hinten, auf der An-hängerkupplung montiert, fällt der zusätzliche Verbrauch geringer aus: Dann sind es nur 18 Prozent mehr als ganz ohne Beladung. Aufgrund der derzeit hohen Spritpreise kann ein Transport auf dem Dach zum 50 Kilometer entfernten Radausflug schnell über vier Euro mehr kosten als ohne Aufbauten. 

Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h steigt der Verbrauch um
rund 2,43 Liter pro 100 Kilometer, wenn zwei Räder auf dem Dach „mitfahren“. Werden die zwei Drahtesel auf einem Anhänger-kupplungs-Heckträger mitgenommen, liegt der Mehrverbrauch laut ADAC Berechnung bei 1,06 Liter pro 100 Kilometer – also mehr als die Hälfte weniger. Getestet hat der ADAC mit einem Opel Zafira (B) Diesel. Bei Benzinern fällt der Mehrverbrauch sogar noch höher aus. 


Der ADAC rät, Dachträger nur zu montieren, wenn sie auch für einen Transport gebraucht werden. Denn allein durch sie steigt der Verbrauch um bis zu fünf Prozent. Wer über einen entsprechend großen Stauraum verfügt, kann das Fahrrad auch im Innenraum unterbringen und spart damit Kraftstoff. 






Dienstag, 25. Juni 2013

Über Zollbestimmungen und Artenschutz

Der Zoll möchte Urlauber bei ihrer Rückkehr vor unangenehmen Überraschungen bewahren. Das Hauptzollamt Frankfurt am Main rät, sich bereits vor dem Urlaub darüber zu informieren, welche Souvenirs man bedenkenlos mitbringen kann, welche Waren zoll- und steuerfrei sind und von welchen Reisemitbringseln man auf jeden Fall die Finger lassen sollte.

Wichtig ist auch die richtige Anmeldung der mitgeführten Waren, die Reisenden müssen die Entscheidung über die Wahl des "roten" oder "grünen" Zollausgangs bei den Gepäckausgaben an den Flughäfen treffen.

Bei einigen Waren ist die Einfuhr nur unter besonderen Voraussetzungen möglich (zum Beispiel Artenschutz) oder sogar absolut verboten (unter anderem nach dem Tierseuchenrecht). Damit die mitgebrachten Waren und Geschenke zoll- und steuerfrei bleiben, müssen die Freimengen beachtet und bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Nützliche Informationen rund um den Zoll liefert auch die neue App "Zoll und Reise". Die neue App hilft Urlaubern, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und welche möglicherweise Einschränkungen unterliegen. Ein integrierter Freimengenrechner zeigt zudem, was abgabenfrei nach Deutschland mitgebracht werden kann.

Smartphone-App "Zoll und Reise"





Gut vorbereitet in den Urlaub starten!

Der Countdown läuft: Am Donnerstag, 27.06.2013, beginnen in Niedersachsen und Bremen die Sommerferien. Mit dem Ferienbeginn in Bremen und Niedersachsen haben in sieben Bundesländern die Schulen geschlossen. Auch im Süden der Niederlande gibt es ab kommendem Wochenende schulfrei. Viele Urlauber werden sich – vor allem am Freitagnachmittag und am Samstag – auf den Weg zur Küste oder in Richtung Süden machen.

Laut ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. bleiben die ganz langen Blechkolonnen jedoch noch aus. Auf folgenden Strecken muss man allerdings längere Fahrtzeiten einplanen:

Besonders belastet sind der Großraum Hannover - durch die Baustelle am Autobahnkreuz Hannover-Ost und der Großraum Hamburg. Außerdem müssen Autofahrer auf den viel befahrenen  Autobahnen 2 und 7 mit viel Verkehr und Stockungen rechnen. Auch auf der A 1 und der A 30 kann es zu Behinderungen kommen.

In Fahrtrichtung Süden wird die Großbaustelle auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Echte mit ihren 18 km für Behinderungen sorgen. 




Tipps bei dichtem Verkehr
  • Besonders vorausschauend und ausgleichend fahren 
  • Tempowechsel und abruptes Bremsen behindern den gleichmäßigen Verkehrsfluss und erhöhen den Benzinverbrauch. 
  • Wer in zäh fließenden Verkehr gerät, sollte nach einem Rat des ADAC, den Abstand so vergrößern, dass nicht immer wieder abgebremst und beschleunigt werden  muss. An Engstellen nach dem Reißverschlusssystem einfädeln, aber bitte erst am Spurende. Auch bei Staus oder Unfällen auf der anderen Richtungsfahrbahn das Tempo beibehalten. Unnötiges Abbremsen kann leicht zu Auffahrunfällen führen. 

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Tipp: Besser in der Woche reisen
Wer es vermeiden kann, sollte nicht am Wochenende in die Ferien starten. Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. rät: Lieber unter der Woche, beispielsweise an einem Dienstag, losfahren und gegebenenfalls eine Übernachtung auf der Strecke einplanen. Außerdem sollten Urlaubsstarter unbedingt schon vor Fahrtantritt die aktuelle Verkehrslage im Internet überprüfen und während der Fahrt den Verkehrsfunk eingeschaltet haben.

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Richtiges Stauverhalten:

Wer auf ein Stauende zufährt, sollte folgende Regeln beachten: 

  • Vorausschauend fahren und wenn rote Bremslichter vor einem auftauchen, abbremsen – aber nicht zu abrupt – und zusätzlich frühzeitig die Warnblinkanlage einschalten, um den nachfolgenden Verkehr auf die Gefahr aufmerksam zu machen. 
  • Im Rückspiegel beobachten, ob die auflaufenden Fahrer reagieren, langsamer werden und ebenfalls die Warnblinkanlage einschalten. 
  • Das eigene Auto sicher zum Stehen bringen und ausreichenden Abstand zum Vordermann lassen, falls Rangieren nötig wird – dabei auf der linken Spur möglichst weit links am Fahrbahnrand orientieren, auf der rechten Spur möglichst weit rechts, um eine Gasse für Rettungsfahrzeuge zu bilden; auf dreispurigen Autobahnen sollte zwischen dem mittleren und dem linken Fahrstreifen die Gasse freigehalten werden. 
  • Den ersten Gang eingelegt lassen, um im Notfall fahrbereit zu sein oder nach rechts auf den Standstreifen ausweichen zu können – aber Vorsicht: Es ist verboten, auf der Standspur am Stau vorbeizufahren, um z.B. die Ausfahrt schneller zu erreichen. Rettungsfahrzeuge können dadurch behindert werden. 
  • Bei längerem Stillstand den Motor abstellen, das schont die Umwelt und spart Kraftstoff. 
  • Nicht aus dem Auto aussteigen, dies ist auf Autobahnen prinzipiell verboten. 
  • Außerdem sollte immer etwas zu Trinken und zu Essen an Bord sein sowie genügend Sprit im Tank.


Freitag, 21. Juni 2013

Tipps für Touren mit Fernbussen

Von München über Frankfurt nach Berlin oder Hamburg – seit Anfang des Jahres nimmt der Fernbusverkehr an Fahrt auf. Immer mehr Busunternehmen wie etwa die Bahntochter Berliner Linien Bus, Meinfernbus, Flixbus, city2city, Eurolines oder Univers/Aldi drängen auf den Markt und bieten Fernreisen nach festem Fahrplan kreuz und quer durch Deutschland an – Tendenz steigend. „Busreisen sind in der Regel günstiger als die gleiche Strecke per Bahn und verbrauchen pro Nutzer weniger Sprit als das Auto“, erläutert die Verbraucherzentrale NRW die Hauptvorzüge des Bustransfers. 

Hinzu zur gemächlichen Tour kommt der ein oder andere Komfort – etwa durch Klimaanlagen, Toiletten, WLAN-Anschluss, Snacks und Getränken an Bord. Noch läuft bei Fernbussen nicht alles rund. Denn viele Unternehmen, die mit einem Fuhrpark beziehungsweise Angebot auf den Markt drängen, sind noch mit dem Aufbau einer eigenen Logistik, dem Ausbau ihres Tourenangebots und der Einrichtung von Busbahnhöfen beschäftigt. Wer das Angebot jenseits von Schiene und eigenem Lenkrad möglichst ohne Komplikationen nutzen möchte, sollte folgende Tipps beachten:

  • Zeit spart Ticketgeld: Eine Fahrt per Fernbus lohnt sich für Leute, die nicht auf die Uhr schauen müssen und kostengünstig durch Deutschland reisen wollen. Ein Linienbus legt die Strecke von einer Stadt im Rheinland nach Berlin in etwa elf Stunden zurück und braucht auf diese Weise mehr als doppelt so lange wie ein Fernzug. Der Verkauf von Tickets verläuft meist übers Internet. Eine Fahrkarte von Köln nach Berlin kostet zwischen 33 und 65 Euro. Damit sich die Busfahrt tatsächlich lohnt, sollten Reisende die Kosten hierfür mit den Sparpreisen der Bahn vergleichen oder die Konditionen einer Fahrgemeinschaft checken. Auch für die Ticketbuchung bei Fernbussen gilt: Frühbucher sichern sich meist ein Schnäppchen. Bei Frühbucherrabatten werden jedoch Umbuchungen oder Stornierungen meist ausgeschlossen. Auch Kurzentschlossene können oft noch adhoc in einen Fernbus springen und dort ein Ticket lösen – dann allerdings zum normalen Tarif.

  • Streckennetz noch im Aufbau: Städte abseits der Ballungszentren sind vielerorts noch nicht in die bereits bestehenden Fernbusnetze eingebunden. So kann eine Reise nach Konstanz oder Flensburg auch noch mit einen Umstieg in Auto oder Bahn verbunden sein. Busreisende sollten vor einer Ticketbuchung unbedingt prüfen, an welchen Start- und Zielorten Busbahnhöfe sind und wie sie dorthin gelangen. In Nordrhein-Westfalen passieren Fernbusse derzeit neben der Rhein-Ruhr-Region auch Bielefeld und Gütersloh. Interessenten sollten sich regelmäßig über den Stand der Anbindungen und Preise informieren – etwa bei dem Vergleichsportal www.busliniensuche.de im Internet.

  • Kind, Koffer und Co: Service und Komfort unterscheiden sich bei verschiedenen Unternehmen erheblich. Meist wird nur ein bestimmtes Kontingent an Plätzen zu Sonderkonditionen verkauft. Es gibt Ermäßigungen für Kinder, Jugendliche, Studenten oder Senioren. Auch ein kostenloser Zugang zum Internet gehört nicht überall zum Standard während der Busfahrt. Auch wenn zu viele oder zu schwere Gepäckstücke mit auf die Reise gehen oder das Fahrrad mit soll, wird oft die Buchung eines Zusatztickets fällig.

  • Fahrgastrechte im Fernbus: Auch ein Bus kann im Stau stecken bleiben. Erreicht ein Bus sein Ziel mehr als zwei Stunden verspätet, haben Mitfahrer Anspruch auf die Erstattung des vollen Fahrpreises, falls eine Strecke von mehr als 250 Kilometer zurückgelegt wurde. Zum Ausgleich kann das Busunternehmen seinen Fahrgästen auch eine andere Reisemöglichkeit – zum Beispiel mit der Bahn – anbieten. Wird die Weiterreise durch eine Busverspätung verhindert, können Reisende zusätzlich zur Erstattung ihrer Buskosten auf eine Entschädigung in Höhe des halben Fahrpreises für ihren weiteren Transport pochen. Bei längerem Stillstand oder Verspätung eines Busses hat das Busunternehmen zudem für Erfrischungen und Verpflegung zu sorgen.

Um Probleme und Beschwerden rund um Fernbusreisen kümmert sich die Schlichtungsstelle Öffentlicher Personenverkehr, erreichbar im Internet unter www.soep-online.de. Mehr Informationen über klimafreundliche Mobilität gibt’s bei der nächsten Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW. Kontakt und Sprechzeiten unter
www.vz-nrw.de/umweltberatung. (Stand: 04/2013)

Samstag, 1. Juni 2013

Vor Fernreisen über Reiseimpfungen informieren

Wer eine Fernreise plant, sollte sich rechtzeitig über notwendige oder empfehlenswerte Reiseimpfungen informieren. „In anderen Ländern ist das Infektionsrisiko für viele Krankheiten erhöht. Vor ausgewählten Risiken kann man sich durch Impfungen effektiv schützen, das sollte man nutzen“, sagte Prof. Dr. med. Thomas Weinke bei der Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Welche Impfung möglich und empfehlenswert ist, hängt vom Reiseland, vom Reisestil und dem individuellen Risiko ab. Da einige Impfungen wiederholt verabreicht werden müssen, sollte man sich rechtzeitig informieren.“ Die Kosten für Reiseimpfungen werden von einigen Krankenkassen erstattet.

Zu den wichtigsten Reiseimpfungen gehört die Impfung gegen Hepatitis A. Der Erreger sind Viren, die über verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel übertragen werden. Diese Viren sind in den Tropen, aber auch in vielen anderen Regionen weltweit, etwa im Mittelmeerraum, weit verbreitet. Weinke: „Drei von tausend Reisenden, die ungeimpft in die Tropen fahren, infizieren sich innerhalb eines Monats. Damit ist Hepatitis A die häufigste Infektionskrankheit, die sich durch eine Impfung vermeiden lässt.“ Hepatitis B wird nicht durch Fäkalkeime, sondern durch den Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten wie Sperma übertragen. Auch gegen diese Art der Infektion ist ein Impfstoff verfügbar.


Andere länderspezifische Reiseimpfungen schützen vor Typhus, Cholera, Gelbfieber, Polio oder der Japanischen Encephalitis. Auch Infektionen durch Meningokokken oder die Erreger der Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) sind je nach Reiseland und Art der Reise empfehlenswert. „Ob eine Reiseimpfung nötig ist, hängt auch von der Art und Dauer der Reise ab“, sagt Weinke. „Zu einer Impfung gegen Tollwut würde ich vor allem bei einem Aufenthalt von länger als einem Monat raten oder wenn man ein hohes berufliches Risiko eingeht, etwa als Entwicklungshelfer.“ Eine Fernreise sollte auch immer der Anlass sein, sich über Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten zu informieren.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Reisetipps für die beliebtesten Städte


Der Reichstag in Berlins Mitte ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten
 der Hauptstadt. Foto: TUI

Angesagte Städte

Der Wonnemonat Mai erfreut Urlauber in diesem Jahr besonders: Mit Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam laden gleich drei Feiertage zu einem verlängerten Wochenende für einen Kurzurlaub ein. Besonders im Trend liegen Städtereisen: „Viele nutzen die freien Tage zur kleinen Alltagsflucht und erkunden pulsierende Metropolen“, sagt TUI-Städteexperte Frank Stoll. Dabei urlauben die Bundesbürger bei einer Städtereise zunehmend länger. „Wir beobachten, dass viele Gäste lieber einen kürzeren Haupturlaub machen und dafür zusätzlich ein bis zwei Kurzreisen einschieben“, bestätigt Stoll. Ziel vieler Kurzurlauber ist ein Tapetenwechsel. Gerade bei Städtereisen rücken kulturelle Events und Wissensvermittlung stärker in den Fokus. Neben Paaren nutzen immer mehr Familien den Städtetrip, um gemeinsam aktiv zu sein und etwas Neues zu erleben.

Ungeschlagen auf den ersten beiden Plätzen der TUI-Beliebtheitsskala: die zwei deutschen Metropolen Hamburg und Berlin. Sie sind gut mit der Bahn oder dem Auto erreichbar und deshalb für einen Urlaub mit Kindern besonders geeignet. Auf Platz drei liegt London, gefolgt von weiteren Klassikern wie Paris und Rom.

Gerade im Kommen sind Kopenhagen und Valencia. Kopenhagen liegt vor allem bei Design- und Lifestyle-Liebhabern im Trend. Die moderne und futuristische Architektur des Planetariums und der königlichen Bibliothek sowie das Stadtviertel Ørestad in Kombination mit maritimem Ambiente versprechen viel Abwechslung. Auch Valencia beeindruckt im Stadtviertel Ciudad de las Artes y Ciencias mit extravaganter Architektur des Architekten Santiago Calatrava, inklusive Opernhaus, Aquarium und Botanischem Garten. Zudem punktet die Mittelmeerstadt mit einem modernen Yachthafen, der für die weltberühmte Segelregatta America’s Cup angelegt wurde. Die Regatta fand 2007 und 2010 in Valencia statt.

Damit der Städtetrip möglichst unkompliziert und sorgenfrei wird, empfiehlt TUI-Experte Stoll: „Rundum-Sorglos-Pakete mit zahlreichen Zusatzleistungen stimmen den Urlaub auf die Bedürfnisse des Gastes ab.“ Für Abwechslung sorgen zubuchbare Erlebnis-Pakete. Davon profitieren vor allem Urlauber, die sich schon für eine Stadt entschieden haben, aber noch keine konkreten Pläne für den Aufenthalt haben. Stolls Geheimtipp für Familien: „In vielen Städten ist die Familien-Ralley der TUI sehr angesagt: Die ganze Familie löst als Team einen Kriminalfall und lernt die Stadt dabei mit Spaß und Spannung kennen.“

Achten sollten Städteurlauber auf günstige Wochenendraten und praktische Hotelservices, wie ein besonders spätes Checkout am Abreisetag. Einige Veranstalter bieten zudem Smartphone-Apps mit interaktivem Stadtführer und nützlichen Infos. Für Familien mit Kindern gibt es häufig spezielle Angebote für Hotel, Anreise und Freizeitgestaltung.
 
Reisetipps für die beliebtesten Städte – von den Experten auf TUI.com
Gut unterkommen in Hamburg

Zentral und komfortabel in der Hansestadt Hamburg? Ein Hotel mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis ist das „Junge Hotel“ in der Musicalmetropole. Fußläufig zum Bahnhof und der Innenstadt sowie mit Top-Ausstattung, ist das Haus bestens für einen Städteurlaub geeignet. Ein weiterer Pluspunkt ist das für ein Drei-Sterne-Hotel recht große und hochwertige Frühstücksbuffet, und auch das hoteleigene Restaurant ist empfehlenswert.
(empfohlen von Andreas Gründinger, Mitarbeiter im TUI ReiseCenter Passau)

Für Besucher der Hansestadt Hamburg zählt eine Bootstour durch die Kanäle
 oder den Hafen zum Pflichtprogramm.. Foto: TUI

Freiluft-Kunst in Berlin

Die weltweit längste Freiluftgalerie können Berlin-Urlauber an der East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain bewundern. Das bekannteste der zahlreichen Kunstwerke ist der „Bruderkuss“ mit Breschnew und Honecker von dem russischen Maler Dmitri Vrubel. Da das denkmalgeschützte Mauerstück im Laufe der Zeit zunehmend marode wurde, unterstützte eine Künstlerinitiative 2009 die Sanierung. Im März 2013 hat ein Bauinvestor einen kleinen Teil der Mauer entfernt, was zu großem Protest in der Bevölkerung geführt hat. Der größte Teil der Galerie, in der sich einst 118 Künstler aus 21 Ländern verewigten, steht noch und ist ein Muss für jeden Berlin-Fan.
(empfohlen von Daniela Friedrich, Inhaberin, FIRST Reisebüro Daniela Friedrich, Hamm)
 
Oldtimer-Feeling in London

London ohne die alten roten Routemaster-Doppeldeckerbusse? Schwer vorstellbar! Und doch sind die Busse inzwischen selten geworden. Strenge Umwelt- und Sicherheitsbestimmungen haben die klassischen Busse fast gänzlich aus dem Stadtbild getilgt. Nur gut, dass London an vielen Traditionen festhält. Denn zum Kulturgut der Stadt gehören auch die Doppeldecker. Noch heute fahren die roten Oldtimer zeitweise zusätzlich auf zwei regulären Buslinien: Linie 9 vom Trafalgar Square nach High Street Kensington und Linie 15 vom Trafalgar Square zum Tower Hill. Die Busse fahren tagsüber zwischen 10 und 18 Uhr etwa alle 15 bis 20 Minuten ab.

(empfohlen von Oliver Weinrich, Mitarbeiter im Produktbereich, TUI Deutschland GmbH)

Weitere Infos: www.tui.de


Freitag, 24. Mai 2013

Mietwagen-Vertrag genau prüfen


Wer für seinen Urlaub einen Mietwagen einplant, sollte für Buchung und Anmietung einige ADAC Tipps beachten. Der Club rät, das Fahrzeug vor Reiseantritt in Deutschland zu buchen. Nur so bleibt ausreichend Zeit, Preise und Leistungen in Ruhe zu vergleichen – außerdem sind alle Vertragsbestandteile in deutscher Sprache vorhanden. Bei Problemen am Urlaubsort steht dem Touristen dann außerdem ein Ansprechpartner in Deutschland zur Seite.

Wer am Urlaubsort einen Mietwagen bucht, sollte Folgendes beachten:

Die Anmietung sollte immer schriftlich erfolgen und der Vertrag neben der Landessprache wenigstens in englischer Sprache vorgehalten sein. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten genau gelesen werden. Im Vertrag und auf dem Voucher sollten alle Informationen - etwa zum Thema Zweitfahrer oder Kilometerbegrenzung - aufgeführt sein. Eine Kilometerbegrenzung ist heute nicht mehr Standard. Für den Zweitfahrer Kosten zu berechnen ist jedoch üblich. Der Preis korreliert mit dem Alter des Fahrers – je jünger, desto teurer. Manche Vermieter fordern ein Mindestalter zwischen 21 und 25 Jahren. Wichtig ist auch ein klar ausgewiesener Gesamtpreis, damit der Mieter nicht von versteckten Kosten überrascht wird.

Die Haftpflichtversicherung sollte mindestens eine Million Euro betragen. Ohne Vollkaskoschutz – am besten ohne Selbstbeteiligung – loszufahren, ist nicht ratsam. Oft sind allerdings Schäden an Reifen, Felgen, Unterboden oder durch Steinschlag ausgenommen. Eine Zusatzversicherung Glas/Boden ist ratsam, wenn Touren außerhalb befestigter Straßen unternommen werden und dies auch vom Vermieter genehmigt wird. Eine Diebstahlversicherung sollte zusätzlich abgeschlossen werden, wenn sie nicht in der Vollkasko enthalten ist. 

Beim Anmieten sind der gültige nationale, in einzelnen Ländern auch der internationale, Führerschein sowie eine Kreditkarte vorzulegen. Teuer kann es werden, wenn Zubehör mitbestellt wird, etwa Navigationsgerät, Kindersitz oder Automatik-Schaltung. Wichtig ist auch die Frage, ob das Fahrzeug mit vollem Tank zurückgegeben werden soll. Bei den international tätigen Vermietern wird derzeit ein Fahrzeug meist mit „full-to-full“-Betankung vermietet. Generell stellen Vermieter hohe Kosten in Rechnung, wenn sie den Wagen selbst auftanken müssen

Grundsätzlich sollte kein Fahrzeug akzeptiert werden, das nicht vertrauenswürdig erscheint oder offensichtliche Mängel hat. Ein Rundgang um das Auto im Beisein des Mitarbeiters der Vermietstation ist empfehlenswert. Dabei sollten Schäden am Lack schriftlich festgehalten werden und Licht, Blinker, Scheibenwischer und Reifen geprüft werden. Zudem müssen funktionstüchtige Gurte vorhanden sein. Können die Mängel nicht behoben werden, sollte das Fahrzeug abgelehnt und ein intaktes Alternativfahrzeug verlangt werden.

Der Mieter sollte sich nach der Tour immer umgehend die Rechnung zur Prüfung schicken lassen. Meist ist der Vermieter über die Kreditkartenbuchung autorisiert, zusätzliche Belastungen abzubuchen, etwa Gebühren fürs Falschparken oder Tempoverstöße. Das können Gründe für eine unerwartet höhere Abbuchung sein. 

Seit mehr als 20 Jahren entwickelt die ADAC Autovermietung GmbH geprüfte Mietwagenangebote mit exklusiven Preisvorteilen für ADAC Mitglieder im In- und Ausland und an allen wichtigen Urlaubsdestinationen. Insgesamt stehen an über 3.500 Vermietstationen in mehr als 40 Ländern Mietwagen zur Anmietung bereit.

Dienstag, 7. Mai 2013

Bei Reisen mit Tieren rechtzeitig an Impfungen denken




Wer sein Haustier ins Ausland mitnehmen möchte, muss eine Reihe von Vorschriften beachten. Innerhalb und außerhalb der EU gelten unterschiedliche Einreisebestimmungen für Tiere. Der ADAC empfiehlt Reisenden, sich rechtzeitig über die unterschiedlichen Vorschriften zu informieren und mindestens einen Monat vor der Abreise an die obligatorischen Impfungen beim Tierarzt zu denken. 

Innerhalb der EU müssen Vierbeiner eindeutig gekennzeichnet sein. Dazu ist seit Juli 2011 ein Mikrochip Pflicht. Außerdem muss der der EU-Heimtierausweis mitgeführt werden, der vom Tierarzt ausgestellt wird und neben Angaben zum Tier und seinem Besitzer den Nachweis über Impfungen enthält. Einige Impfungen und Behandlungen sind auf Reisen obligatorisch: Die Tollwut-Schutzimpfung ist generell vorgeschrieben – die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt durchgeführt worden sein. In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta ist zusätzlich eine Behandlung gegen Bandwürmer Pflicht. 

Für Reisen in Nicht-EU-Länder gelten länderspezifische Besonderheiten. So fordern die Schweiz und Liechtenstein beispielsweise Mikrochip, EU-Heimtierausweis und Tollwutimpfung. Gleiches gilt für Norwegen, das zusätzlich jetzt auch noch die Behandlung gegen Fuchsbandwurm neu geregelt hat. Hunde müssen demnach einen bis fünf Tage vor der Einreise ins Land gegen Bandwurm behandelt werden. Dies muss ebenfalls im EU-Heimtierausweis dokumentiert sein. 

Bei der Wiedereinreise aus Ländern wie Norwegen, Schweiz, Liechtenstein, Australien, USA und Kanada gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU. Ansonsten muss noch vor der Abreise in Deutschland ein Tollwut-Antikörpertest durchgeführt werden. Dieser darf frühestens 30 Tage nach der Impfung stattfinden. 

Dienstag, 9. April 2013

Tipps: Fahrradmitnahme im Zug

Zaghaft lockt die Sonne Stubenhocker wieder aufs Rad. Wer bei einer längeren Tour Zug und Fahrrad kombiniert, kann ohne Anstrengung größere Distanzen überwinden und neue reizvolle Strecken entdecken. „Allerdings gibt’s die Mitnahme des zweirädrigen Begleiters im Zug nicht zum Nulltarif“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Sie hat für die Fahrradmitnahme in Zügen die passenden Tipps parat:

  • Reservierungspflicht bei weiten Strecken: Wer sein Rad im Fernverkehr mitnehmen möchte, muss auf den ICE verzichten. Dort ist die Mitnahme von Drahteseln nicht erlaubt. Für alle anderen Zugklassen gilt: Mitnahme ja, aber nur mit Reservierung! Eine Stellplatzgarantie erhält, wer mindestens einen Tag vorher bucht. Die Reservierung für Räder ist in Deutschland kostenlos. Die Beförderung im Fernverkehr hingegen kostet neun Euro und sechs Euro mit BahnCard – unabhängig von der Entfernung. Auch die Mitnahme eines Fahrrads bei Bahnreisen ins Ausland muss angemeldet werden. Die Reservierung ist jedoch bereits in dem Ticketpreis von zehn Euro enthalten.

  • Sonderanfertigungen und Extras: Bei Liegerädern, E-Bikes oder Tandems kann die Deutsche Bahn eine Beförderung verweigern. Achtung: Wer mit Rad und Anhänger reist, muss dafür zwei Fahrradtickets lösen. Ausnahme Faltrad: Ein zusammenklappbares Rad gilt im Zug als Gepäckstück und kann ohne zusätzliches Ticket transportiert werden – sogar im ICE. Ganz gleich ob Normalo-Rad oder Exot: Spanngurte für einen festen Stand des fahrbaren Untersatzes sollten als Reiseutensil nicht fehlen!

  • Easy! Rad im Nahverkehr: In Regionalzügen kann der fahrbare Untersatz ohne Voranmeldung zu einem Aufpreis von 4,50 Euro den ganzen Tag lang mitgenommen werden. Das so genannte FahrradTicket NRW kann landesweit mit dem SchönerTag-Ticket und weiteren Tickets des NRW-Tarifs kombiniert werden. Die Überfahrt in ein anderes Bundesland schlägt mit fünf Euro zu Buche. Auch dieser Drahtesel-Aufschlag lässt sich mit dem Schönes-Wochenende-Ticket oder dem Quer-durchs-Land-Ticket geschickt verknüpfen. Aber nicht immer ist ein Tagesticket fürs Fahrrad die günstigste Wahl. Bei einer Einzelfahrt lohnt sich eher der Kauf eines Zusatztickets – die Spanne liegt je nach Verkehrsverbund und Preisstufe zwischen circa 1,20 und 3,60 Euro. Doch Obacht: Fahrradtickets im Nahverkehr sind meist nur gültig bei sofortigem Fahrtbeginn. Wer bei der Fahrradmitnahme in der Bahn ohne richtigen Fahrschein erwischt wird, bei dem wird ein erhöhtes Beförderungsentgelt von 40 Euro fällig.

  • Mitnahme bei Ticket-Abos und Co.: Bevor es mit dem Rad ab auf die Schiene geht, lohnt es sich, die Beförderungsbedingungen der Verkehrsverbünde zu checken – vor allem dann, wenn Radler ein Dauerticket besitzen. Denn bei einigen Verkehrsunternehmen ist die Fahrradmitnahme inbegriffen. So ermöglichen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr einige VRR-Abos – etwa das Ticket 2000, das Firmen- oder Semesterticket, das Young Ticket Plus oder das Bärenticket – eine Mitnahme des Fahrrades in Zügen. Wer außerhalb NRWs unterwegs ist, kann vielerorts sein Rad kostenlos mit in den Zug hieven. Denn in vielen Bundesländern wird für den drahtigen Begleiter kein Zusatzentgelt fällig.

  • Nutzungsregeln im Mehrzweckabteil: Bahnreisende, die mit einem Rad unterwegs sind, können Mitreisende durchaus bitten, Platz in einem Mehrzweckabteil zu machen, denn dieses ist auch für den Transport von Rädern bestimmt. Füllen jedoch bereits Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen das Abteil, haben Zweiradbesitzer das Nachsehen. Grundsätzlich gilt: Radler können nicht auf der Beförderung ihres Zweirads im Zug bestehen. Ist das Mehrzweckabteil bereits voll, kann eine Mitnahme verweigert werden. Besonders an Ausflugstagen sollten deshalb alternative Verbindungen parat sein. Sinnvoll ist auch, Stoßzeiten des Berufsverkehrs zu meiden, da die Mehrzweckabteile dann meist ausgelastet sind. 

Um Beschwerden oder Probleme bei der Fahrradmitnahme in Nordrhein-Westfalen kümmert sich die Schlichtungsstelle Nahverkehr der Verbraucherzentrale NRW unter
www.schlichtungsstelle-nahverkehr.de
www.vz-nrw.de/umweltberatung


Weitere Informationen rund um die Mitnahme von Fahrrädern in Zügen erhalten Ratsuchende bei den Verkehrsclubs VCD und ADFC sowie bei der nächsten Umweltberatung der Verbraucherzentrale. Kontakt und Sprechzeiten unter

Wissenswertes zu den Kundenrechten bei Bus und Bahn gibt’s auch im Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale NRW unter www.checked4you.de/fahrgastrechte.

15/2013

Sonntag, 7. April 2013

Deutschland per Rad entdecken

Ziel erreicht. Foto: ADFC/Karsten Klama


 So macht Urlaub Spaß

Es dauert nicht mehr lange, dann hat der Winter endgültig ein Ende. Zeit, um wieder richtig durchzustarten und die ersten Ausflüge in den Frühling zu wagen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat hierfür die passenden Ideen parat: Der bewährte Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ präsentiert attraktive Radfernwege, die sich auch für ein verlängertes Wochenende eignen.


Radlerpause am Deich. Foto: ADFC/Jens Lehmkühler
In Deutschlands Nordwesten beispielsweise bietet sich die Deutsche Fehnroute mit einer Länge von 173 Kilometern für eine Wochenendtour an. Sie führt als Rundkurs über Leer und Papenburg hinein in die typischen langgestreckten Fehndörfer. Herrschaftlich geht es auf der Märkischen Schlössertour durchs Oderland zu: Die mit vier von fünf möglichen Sternen klassifizierte ADFC-Qualitätsradroute versetzt entdeckungsfreudige Radfahrer auf einem 180 Kilometer langen Rundkurs in die Zeit von Preußens Glanz, von dem die zahlreichen Schlösser und Herrenhäuser an der Strecke zeugen.

Auch im Süden Deutschlands kann man nach dem trüben Winter wieder so richtig auf Touren kommen: Der Radfernweg „Von Krater zu Krater“ im Nationalen Geopark Ries verbindet zwei von Meteoriten geschlagene Becken miteinander. Auf dem 185 Kilometer langen Rundkurs, dessen Ost- und Westschleife jeweils auch einzeln befahren werden können, kommen dank mancher Anstiege auch sportliche Radfahrer auf ihre Kosten. So wie auf dem Donau-Bodensee-Weg von Ulm zum „Schwäbischen Meer“, der auf 152 Kilometern zudem viele willkommene Erfrischungen in Form von Badeseen und Thermen bereithält.


Gemeinsam auf Tour. Foto: ADFC/Karsten Klama
Diese und noch viele weitere Routen quer durchs ganze Land finden sich in „Deutschland per Rad entdecken“. Übersichtliche Karten, Angaben zum Charakter der Strecke, zur Routenplanung und zu Sehenswürdigkeiten komplettieren das Informationspaket. Auf www.adfc.de/reisenplus stehen alle Inhalte auch online bereit. Dort finden sich zudem stimmungsvolle Bildergalerien sowie Adressen zu Anbietern von Städtetouren und Mietstationen für Elektrofahrräder. Auf www.germany.travel wirbt die Deutsche Zentrale für Tourismus, Kooperationspartner des ADFC, weltweit für das Radurlaubsziel Deutschland.

Nach der Tour heißt es dann „Bewerten und Gewinnen“. Auf www.adfc.de/feedback können alle Fahrradurlauber von ihren Erfahrungen auf den Routen aus „Deutschland per Rad entdecken“ berichten. Zu gewinnen gibt es eine wasserdichte Fahrradtasche von Ortlieb.

Die 92 Seiten starke Broschüre „Deutschland per Rad entdecken" kann beim ADFC, Stichwort „Deutschland per Rad", Postfach 10 77 47, 28077 Bremen, Tel.: +49 1805 003479 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, mobil max. 0,42 €/Min.), Fax: +49 30 2091498-55 (Versandkostenpauschale 5 €, inkl. MwSt., per Überweisung nach Erhalt der Broschüre) oder unter www.adfc.de/dpr-bestellen bestellt werden und liegt zur kostenlosen Mitnahme in den ADFC-Geschäftsstellen und bei vielen Fahrrad-Händlern aus.

Freitag, 5. April 2013

Wandern, Rad fahren und Kultur erleben im Schwarzwald

Im Westen blühen Obstbäume und Weinreben, im Osten und Süden grünen Wiesen und Weiden, dazwischen Tannen- und Mischwälder. Eine ideale Zeit, um die vielfältige Landschaft und das reiche Kulturangebot im Südwesten Deutschlands zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Erlebnistipps gibt es unter www.schwarzwald-tourismus.info

Im Mai beginnt die Wandersaison im Schwarzwald

Am 5. Mai werden im Schwarzwald offiziell die Wanderschuhe geschnürt und die Rücksäcke geschultert: Die „Schwarzwälder Wanderorte“ starten mit geführten Touren und Festen in die Saison. Von den Waldbergen im Norden bis zu den freien Kuppen und Wiesentälern im Süden, vom sonnigen Rebland am Oberrhein bis zu den fruchtbaren Hügellanden an Nagold und Neckar im Osten sind über 23.000 Wanderwege ausgeschildert. Musik- und Trachtengruppen sorgen bei den Wanderfesten für Kurzweil, regionale Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Infos unter www.wanderopening.info

Feste rund um frische Früchte

Auch der Frühsommer ist Erntezeit im Schwarzwald: Erdbeeren und Spargel, bald auch Kirschen und Heidelbeeren sind auf den Bauernmärkten im Südwesten Deutschlands „in aller Munde“. Die neue Frühjahrsernte wird vielerorts mit kulinarischen Events gefeiert: Am letzten Maiwochenende (25./26. Mai) steigt das Oberkircher Erdbeerfest im mittleren Schwarzwald. Frisch zubereitet gibt es hier Marmeladen, Liköre und Törtchen zu kosten. Im „Kirschendorf“ Königsschaffhausen am Kaiserstuhl dreht sich vom 24. bis 27. Mai alles um die roten und schwarzen Kirschen. Zu Ehren der „Schwarzen Königin“ werden hier traditionell die Kaiserstühler Kirschenkönigin und ihre zwei Prinzessinnen gewählt. Mehr Termine für kulinarische Feste im Schwarzwald unter www.kultur-schwarzwald.info

Weinproben und offene Winzerkeller

Hellgelbe Farbe mit grünen Reflexen, frische Säure, schwarze Johannisbeere im Bukett – mit Neugier erwarten Weinliebhaber die Verkostung der Jungweine aus der Weinregion Baden. Vielerorts öffnen Winzergenossenschaften im April ihre Pforten und laden zu gemeinsamen „Winzerhocks“, Kellerbesichtigungen, Weinbergsführungen, Wein- und Sektproben sowie kulinarischen Weinwanderungen ein. Ein „Gipfeltreffen der Kaiserstühler Jungweine“ ist am 28. April geplant. Wer zum Neulindenturm bei Ihringen wandert, kann hier ab 13 Uhr rund 50 verschiedene „Sonnentropfen“ des Jahrgangs 2012 kosten. Präsentiert werden sie von der amtierenden Weinprinzessin von Kaiserstuhl und Tuniberg. Mehr zum „Wein-Schwarzwald“: www.wein-schwarzwald.info

Neue Radwege in der Ortenau

Im April eröffnet das neue Radtourennetz „Sagen und Mythen der Ortenau“. Auf dreißig Rundwegen entdecken Naturfreunde die „magische“ Weinregion am Westrand des Schwarzwalds. Die Routen sind zwischen 12 und 73 Kilometer lang und für E-Bikes oder Tourenräder bestens geeignet. Sie führen im Osten in die Seitentäler des Kinzigtals, im Westen bis ins Elsass auf der französischen Rheinseite. Die längste Rundtour führt 131 Kilometer weit als „Römer-Tour“ von Gengenbach über Offenburg und Straßburg bis in die Vogesenstädtchen Molsheim und Obernai. Eine 46-seitige Broschüre mit Übersichtskarten, Höhenprofilen, Lade- und Servicestationen gibt es zum Download unter www.ortenau-tourismus.info. Ein Tourbook mit Einzelkarten kostet 7,95 Euro.

Radtour von Kloster zu Kloster

Die berühmten Klosteranlagen Alpirsbach und Hirsau am Nordostrand des Schwarzwaldes und das Weltkulturerbe-Kloster Maulbronn nördlich davon verbindet die „Klosterroute Nordschwarzwald“. Neben dem Wanderweg gibt es jetzt auch einen 146 Kilometer langen Radweg. Er führt von Maulbronn ins Enztal, weiter nach Pforzheim und südwärts durch das Nagoldtal zur Klosterruine Hirsau und zur Burgruine Hohennagold nach Altensteig. Dort verlässt der Weg die Nagold und führt über Freudenstadt zum Kloster Alpirsbach. Unter www.calw.de lassen sich verschiedene Pauschalen für Wanderer und Radfahrer ab 239 Euro mit vier Übernachtungen buchen. Dort ist auch eine Faltkarte mit Etappenhinweisen für Radfahrer und Wanderer erhältlich.

Heimattage Baden-Württemberg in Horb und Sulz

Prächtige Trachten, regionale Mundart, heimisches Brauchtum – im Schwarzwald sind Traditionen so lebendig wie sonst kaum irgendwo. Die „Heimattage Baden-Württemberg“ gewähren jährlich Einblicke in die Lebenskultur im deutschen Südwesten. Dieses Jahr präsentiert sich das „Neckar-Erlebnis-Tal“ zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Besucher erwartet von April bis Oktober ein vielfältiges Programm. Einer der Höhepunkte ist am 4. und 5. Mai der „Baden-Württemberg Tag“ in Horb am Neckar. Ein traditionelles Kultur-Highlight sind die „Maximilian- Ritterspiele“ vom 14. bis 16. Juni. Dann verwandelt sich Horb in einen großen Mittelalter-Schauplatz. Weitere Infos zum Programm der Heimattage gibt es unter www.heimattage-2013.de

Goldfinger in der Goldstadt

Funkelnde Kleinode, blinkende Diamanten, schimmernde Goldbarren – vom 7. April bis 7. September werden die Pforzheimer „Schmuckwelten“ im nördlichen Schwarzwald zum Schauplatz einer Filmlegende. Mit viel Glanz und Glamour setzt die Ausstellung „James Bond – 50 Jahre goldene Legenden“ die spektakulären Abenteuer des britischen Geheimagenten James Bond in Szene. Originalrequisiten, Film- und Bildimpressionen machen erfolgreiche Filmklassiker wie „Goldfinger“, „Diamantenfieber“ und „GoldenEye“ in der „Goldstadt“ zum greifbaren Erlebnis. Infos gibt es unter www.schmuckwelten.de

“Schwarzwald sagenhaft“ im Vogtsbauernhof

Über Jahrhunderte gab es wenig Austausch zwischen den abgelegenen Schwarzwaldhöfen. In den Bauernstuben hat sich dafür eine reiche Erzähltradition entwickelt, die das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof jetzt in einer Sonderausstellung beleuchtet. So erzählte man sich wie Hexen und Teufel in den Wäldern und Schluchten, auf Bergwiesen und Lichtungen ihr Unwesen trieben. Auf dem Dachboden des über 400 Jahre alten Hippenseppenhof tauchen die Besucher ein in die Welt der Schwarzwälder Sagen und Mythen. An mehr als zehn Hörstationen, gut zwanzig Lesestationen und durch bildhafte Inszenierungen wird das Ausstellungsthema „Schwarzwald sagenhaft“ lebendig. Das Freilichtmuseum ist bis zum 3. November 2013 täglich geöffnet. Infos und Preise gibt es unter Tel. 07831.93560 und www.vogtsbauernhof.org

Seit April: Sparen mit der Schwarzwald Card

Seit Anfang April ist die neue Schwarzwald Card 2013/2014 bei vielen Tourist-Infos und der Schwarzwald Tourismus GmbH erhältlich. Die Vorteilskarte gilt bis 31. März 2014 an drei frei wählbaren Tagen in rund 130 Attraktionen als Eintrittskarte und gibt während der gesamten Laufzeit weitere Ermäßigungen. Eine Familie mit drei jugendlichen Kindern spart allein an einem Tag im Europa-Park Rust 93 Euro. Für Kinder zwischen 4 und 11 Jahren kostet die Schwarzwald Card 25 Euro, für Erwachsene 35 Euro und als Familienkarte für zwei Erwachsene und drei Kinder bis 17 Jahre 107 Euro. Inklusive einem freien Eintritt in den Europa-Park Rust ist die Einzelkarte 25,50 Euro und die Familienkarte 102 Euro teurer. Mehr Infos unter www.schwarzwaldcard.info

Ausgezeichnet familienfreundlich: Vier Jahreszeiten Schluchsee

Das Familienhotel „Vier Jahreszeiten“ am Schluchsee ist erneut als „besonders familienfreundlich“ ausgezeichnet worden. Weitere drei Jahre darf das Familienhotel nun offiziell mit dem Qualitätssiegel „familien-ferien“ werben. Das Hotel hat sich besonders auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien und Kindern eingestellt. Aktuell sind 116 Unterkünfte und 15 Restaurants in den Gemeinden Baiersbronn, Bad Peterstal-Griesbach, Freiamt, Sasbachwalden, Schramberg, Seelbach, Todtmoos, Todtnauberg sowie die Regionen Achertal, Ferienland Schwarzwald und Hochschwarzwald ausgezeichnet. Dazu zählt auch der Europa-Park. Weitere Infos zu familienfreundlichen Angeboten im Schwarzwald unter www.familie-schwarzwald.info

Schwarzwald Musikfestival ehrt Paul Hindemith

Das „Schwarzwald Musikfestival“ tourt im Frühjahr und Herbst 2013 wieder mit zwei Konzertreihen aus Klassik, Jazz und Weltmusik durch verschiedene Orte der Ferienregion. Mit dem Festivaltitel „Paul Hindemith und Folklore“ ehren die Veranstalter den herausragenden Komponisten der deutschen Avantgarde anlässlich seines 50. Todestages. Das erste Frühjahrskonzert ist am 9. Mai in Freudenstadt. Bis zum 20. Mai folgen sieben weitere. Termine und Karten unter www.schwarzwald-musikfestival.de

Tipps für Wanderungen mit Gepäcktransfer

Wer eine mehrtägige Wander- oder Radtour in den Schwarzwald plant, findet Einkehrtipps und Etappenpläne in den kostenlosen Broschüren der Schwarzwald Tourismus GmbH. Die schönsten Routen gibt es aber auch als buchbare Pauschalen mit Gepäcktransfer. Hier einige Beispiele.

Auf einer der schönsten Genießer-Routen am Westrand des Schwarzwalds lassen sich Wandern und Weingenuss ideal kombinieren: Das „Markgräfler Wiiwegli“ führt 108 Kilometer weit durch das Markgräflerland von Weil am Rhein bis Freiburg. Eine Tour mit fünf Übernachtungen, Lunchpaket, Karten und Gepäcktransfer gibt es ab 425 Euro.
Auf dem „Ortenauer Weinpfad“ können Wanderer malerische Weindörfer und urige Winzerstuben in der Vorbergzone des Schwarzwalds entdecken. Auf 103 Kilometern verbindet der Pfad die Orte Gernsbach und Diersburg. Eine Wanderpauschale mit sechs Übernachtungen, Frühstück, Wanderkarte und Gepäcktransfer ist ab 425 Euro buchbar.
Der „Westweg“ gilt als Klassiker unter den deutschen Fernwanderwegen. Von Pforzheim im Norden führt die kultige Wanderstrecke 285 Kilometer weit bis Basel im Süden. Eine Pauschale mit sieben Übernachtungen im Doppelzimmer und Gepäcktransfer gibt es ab 429 Euro. Wer die gesamte Tour am Stück laufen möchte, bucht 13 Übernachtungen ab 865 Euro.
Der „Schluchtensteig“ im Süden der Ferienregion führt durch die legendäre Wutachschlucht. Der 118 Kilometer lange Weg verläuft über schmale Pfade, steile Steige und stille Forstwege im weiten Bogen durch Schluchten und über Aussichtsberge im Naturpark Südschwarzwald. Die Wanderung gibt es mit Gepäcktransfer und sechs Übernachtungen ab 399 Euro.
Infos zu den verschiedenen Reisepaketen und zu individuellen Touren gibt es unter Tel. 07721.846410 oder unter www.schwarzwald-tourismus.info.

Mobiler mit E-Bike, Bus und Bahn

Die Konus-Gästekarte von mehr als 10.000 Gastgebern im Schwarzwald ist der ideale Begleiter für Wander- und Radtouren. Sie erlaubt die freie Fahrt mit Bussen und Bahnen im ÖPNV der gesamten Ferienregion. Einfach im richtigen Ort buchen, ankommen, Auto stehen lassen und entspannt mit Bus und Bahn die Region erkunden oder zur Wanderung starten. Infos zur kostenlosen Konus-Karte: www.konus-schwarzwald.info

Viele Radfahrer denken bei Schwarzwald zunächst an schweißtreibende Anstiege. Doch dank der E-Bikes kommt man jetzt kräftesparend auf die schönsten Aussichtsberge. Im Schwarzwald gibt es bereits über 200 E-Bike-Tankstellen für die gängigen Akkus sowie Verleihstationen. So lässt sich auch der 280 Kilometer lange "Schwarzwald Panorama-Radweg" auf der Ostseite des Mittelgebirges mit E-Bikes meistern. Für Genussradler bietet Schwarzwald Tourismus eine fünftägige Tour mit Gepäcktransfer ab 395 Euro an. Infos zu Radpauschalen gibt es unter www.rad-schwarzwald.info