Sommerliche Radtouren sind am schönsten, wenn man sich zwischendurch
erfrischen kann. Jetzt gibt es für die warmen Tage des Jahres eine
spezielle Radtour am Niederrhein, die von einem Wasser-Ort zum anderen
führt. Etliche Erfrischungs-Pausen sind so garantiert.
Die neue Strecke hat ein Team des Niederrhein Tourismus erarbeitet und
erprobt. Sie führt von der Xantener Südsee zunächst am Rhein entlang,
wechselt dann mit der Fähre über den Rhein nach Wesel, berührt dort den
Auesee und fährt weiter an die Lippe und zum Wesel-Datteln-Kanal. Die
Rundtour ist sportliche 65 Kilometer lang und eignet sich hervorragend
für Kurzurlauber, aber natürlich auch für Einheimische. Die fünfeinhalb
Stunden im Sattel können sich die Radler durch kurze Erfrischungspausen
am Wasser oder auf den Deichen versüßen.
Wem die Strecke zu lang ist,
kann sie auf halber Strecke in Wesel abkürzen - und hat dann immer noch
35 Kilometer auf dem Kilometerzähler stehen. Wer die Tour nachfahren
möchte, findet die Daten sowie eine Anleitung auf www.niederrhein-tourismus.de/radrouten.
Was genau man auf dieser Route zu sehen bekommt, lässt sich in einer
ausführlichen Reportage im neuen kostenlosen Gästemagazin des
Niederrheins nachlesen. Diverse Fotos vermitteln Touristen schon mal
einen Eindruck von Wasser und Land: etwa von der großen Schleuse in
Hünxe oder der handbetriebenen Gierseilfähre an der Lippe, die man mit
purer Muskelkraft bedienen muss.
Neben den Radtour-Tipps finden sich im neuen Gästemagazin viele weitere
Themen, die Appetit auf den Niederrhein machen: zum Beispiel auf
charmante Spezialitäten, die man nur hier zu futtern bekommt. Etwa
Pralinen, die wie Kohlköpfe aussehen, oder der leckere Saft einer vorm
Aussterben bedrohten Apfelsorte. Ein besonderes Augenmerk dieser Ausgabe
liegt auf prominenten Sprücheklopfern, die eines gemeinsam haben: Ihre
Heimat liegt am Niederrhein. Ihre Sprüche dagegen sind auch weit darüber
hinaus bekannt! Einer von ihnen ist "Ente" Lippens, früherer
Fußball-Profi, der aus Kleve stammt und hier einmal weniger frech als
wehmütig erzählt, was seine Lieblingsorte in der Heimat sind: unter
anderem das Dünendorf in Wissel, der Altrheinarm in Birten oder die
berühmten Wallfahrtsorte.
Das Gästemagazin liegt in Kürze an allen wichtigen touristischen Punkten
des Niederrheins aus. Schon jetzt kann es als PDF-Dokument unter www.niederrhein-tourismus.de heruntergeladen werden.
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Samstag, 27. Juli 2013
Die vielleicht erfrischendste Radtour der Welt
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Freitag, 12. Juli 2013
Mit dem Rad zu Burgen und Mühlen
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| Niershorst - Die Radroute im Juli führt am Flugplatz Niershorst in Grefrath vorbei. Hier können Motorsportflugzeuge bestaunt werden. Foto: Kreis Viersen |
Radroute von Oedt nach Wachtendonk (Kreis Viersen)
Die Radroute im Juli führt am Flugplatz Niershorst in Grefrath vorbei. Hier können Motorsportflugzeuge bestaunt werden.
Die Juli-Radtour verläuft entlang der Niers zur Burgruine Wachtendonk. Los geht's in Oedt an der Burgruine Uda. Die Burg wurde um 1300 erbaut, beherbergte das Amtshaus von Oedt und diente zum Schutz des Erzstiftes Köln. Ende des 18. Jahrhunderts sprengten einmarschierende Truppen die Festung. Der Burgturm ist erst kürzlich renoviert worden.
Auf dem Niers-Radwanderweg geht es vorbei an der Niers und dem Flugplatzgelände Niershorst. Hier können die Radfahrer Segel- und Motorsportflugzeuge sowie Fallschirmspringer in der Luft beobachten. Die Strecke führt auf dem Niers-Radwanderweg in das Naturschutzgebiet Grasheide und Mülhausener Benden. Inmitten der Auenlandschaft liegt die Langendonker Mühle. Diese Öl- und Kornmühle aus dem 14. Jahrhundert mahlte zwischenzeitlich einmal Tabakblätter. Die Route führt weiter an der Abtei Mariendonk und der Neersdommer Mühle vorbei. Das Benediktinerinnen-Kloster stammt aus dem Jahr 1900. An der Neersdommer Mühle können sich die Radler über den Kempener Grenzsteinweg informieren.
Die Route verläuft weiter unter der Autobahn 40 bei Schlick hindurch auf dem Niers-Radwanderweg, am Roeselshof vorbei in Richtung Wachtendonk. Kurz vor Wachtendonk biegen die Radler links ab, über die Niers und dann zur Burgruine Wachtendonk. Die ehemalige Wasserburg Wachtendonk wurde 1326 erstmals schriftlich erwähnt. Die Radfahrer passieren auf der weiteren Route den historischen Ortskern von Wachtendonk mit Rathaus, Pulverturm, Stadtmauer, Haus Püllen und zahlreichen denkmalgeschützten Gebäuden.
Der Weg folgt der Niederrheinroute über die Moorenstraße entlang des Baches Schleck. Im Anschluss führt die Route links in Richtung Gelinter. Das Haus Velde aus dem 13. Jahrhundert ist über den Kempener Grenzsteinweg erreichbar. Das Rittergut diente damals der Grenzsicherung und befindet sich heute in Privatbesitz. Weiter folgt die Strecke dem Kempener Grenzsteinweg durch weitläufige Felder der "Kempener Platte" und an Haus Steinfunder vorbei. Über den BahnRadweg Kreis Viersen, entlang der ehemaligen Bahntrasse Grefrath-Kempen, erreichen die Radfahrer nach rund 36 Kilometern den Ausgangspunkt der Tour, die Burg Uda.
ADFC-Radtour
Der Allgemeine Deutsche Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen bietet am 21. Juli eine geführte Fahrradtour dieser Strecke an. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Burg Uda in Oedt. Weitere Informationen zu dieser Radtour finden Interessierte unter ADFC Krefeld-Viersen www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-krefeld-kreis-viersen/touren.htmlInfo
Auf der Homepage des Kreises Viersen sind die aktuelle Radroute sowie die älteren Radrouten des Monats archiviert. Hier stehen kostenlos Übersichtskarten der Radrouten zum Download zur Verfügung. Interessierte Radfahrer können sich über ein kostenloses Newsletter-Abonnement des Kreises Viersen zur "Radroute des Monats" unter www.kreis-viersen.de/radfahren über die Veröffentlichung der monatlichen Radtour informieren lassen.Der Kreis Viersen bietet jeweils von März bis Oktober monatlich eine "Radroute des Monats" an. Sie wird vom Amt für Bauen, Landschaft und Planung ausgearbeitet. Die Routen führen durch alle Teile des Kreises und manchmal auch in die benachbarten Regionen. Der fahrradfreundliche Kreis Viersen zeichnet sich durch ein Netz von mehr als 650 Kilometern ausgeschilderter Radwege aus.
www.kreis-viersen.de/radroute-des-monats
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Montag, 29. April 2013
Mühlentour an Nette und Niers
| Lüthemühle. Die Lüthemühle in Lobberich. Die ehemalige Korn- und Ölmühle an der Nette ist heute Restaurant und Gasthaus. Foto: Axel Küppers |
Die Radroute des Monats Mai führt zu stillgelegten Mühlen an Nette und Niers (Kreis Viersen). Start ist am Alten Rathaus in Lobberich, Marktstraße. Zunächst fahren die Radler durch den Ort entlang Hochstraße und An Sankt Sebastian. Sie erreichen auf der Niederrheinroute den Nettebruchsee. Die Route führt am See und an der Nelsenmühle vorbei. Die ehemalige Wassermühle an der Nette mahlte einst Mehl und stellte Öle her. Heute ist das Gebäude mit Rundbogenfenstern ein Wohnhaus.
Auf dem Nettetaler Rundweg passieren die Radfahrer den Breyeller See. Es geht nach Norden am Windmühlenbruch und an der ehemaligen Neumühle vorbei. Diese Nettemühle mahlte Korn. Sie war bis vor einigen Jahren in Betrieb. Derzeit bauen die Eigentümer sie zu einem Wohnhaus um. Die Strecke führt entlang des Ferkensbruchs. Ein Abstecher führt zur Lüthemühle. Sie ist heute Restaurant und Gasthaus. Die erste urkundliche Erwähnung der ehemaligen Korn- und Ölmühle reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück.
Die Strecke führt auf der 2-Länderroute in Richtung Sassenfeld. Die Radfahrer passieren den Nabu-Naturschutzhof und erreichen Hombergen sowie die Krickenbecker Seen. Am Schloss Krickenbeck vorbei verläuft der Weg auf der Niederrheinroute Nr. 99 über Plankenheide bis zum Alten Nordkanal. Die nie fertiggestellte Handelsroute hatte einst Napoleon geplant. Dem Verlauf des Nordkanals folgend führt die Route zur Flootsmühle. Die Geschichte dieser ehemaligen Korn- und Ölmühle reicht bis ins 16. Jahrhundert. Heute wird sie als Wohnhaus genutzt. Das Gedenkkreuz im Vorgarten dient Kevelaer-Pilgern als Raststätte.
Der Weg führt durch die Nette-Niederung. Über kurze Abstecher sind die Kovermühle und die Nettemühle zu erreichen. Beide Mühlen an der Grenze des Kreises Kleve zum Kreis Viersen dienen heute dem Wohnen. Die Kovermühle aus dem 14. Jahrhundert malte bis 1945 Getreide. Weiter geht es durch die Vorster Heide. Hier stand einst die Vorster Mühle. Die Radler erreichen den ehemaligen Standort der Getreidemühle über einen Abstecher auf den Vorster Mühlenweg.
Der Weg führt an die an der Niers gelegene Neersdommer Mühle in der Nähe der Abtei Mariendonk in Grefrath. Diese Mühle mit ihrem Ursprung im 14. Jahrhundert konnte mit vier Mahlwerken rund um die Uhr betrieben werden. 1942 wurde der Betrieb eingestellt. Entlang der Niers-Niederung führt der Weg auf der Niederrheinroute an der Langendonker Mühle vorbei. Die ehemalige Getreide- und Ölmühle mahlte eine Zeit lang auch Tabakblätter.
Die Radler passieren auf der weiteren Route das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen. In dem Volkskundemuseum wird das niederrheinische Leben vergangener Zeit dargestellt. Ein Stopp lohnt. Durch den Ortskern von Grefrath und über den neuen Abschnitt des BahnRadwegs Kreis Viersen von Grefrath nach Kaldenkirchen erreichen die Radler nach 36 Kilometern wieder das Alte Rathaus in Lobberich.
Geführte Tour:
Zur Radroute des Monats Mai gibt es eine geführte Tour mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradklub (ADFC) Krefeld-Viersen. Treffpunkt ist am Mittwoch, 1. Mai, um 11 Uhr am Alten Rathaus Lobberich, Marktstraße. Info zur Tour unter www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-krefeld-kreis-viersen/touren.html
Radroute des Monats
Der Kreis Viersen bietet von März bis Oktober jeweils seine "Radroute des Monats" an. Die Routen führen durch alle Teile des Kreises und manchmal in die benachbarten Regionen. Der fahrradfreundliche Kreis Viersen zeichnet sich durch ein Netz von mehr als 650 Kilometern ausgeschilderten Radwegen aus. Alle Routenvorschläge sowie kostenlose Übersichtskarten stehen im Internet auf der Kreishomepage zum Download zur Verfügung. Interessierte Radfahrer können sich über ein kostenloses Newsletter-Abo des Kreises Viersen unter www.kreis-viersen.de/radfahren über die monatlichen Tourenvorschläge informieren.
www.kreis-viersen.de/radroute-des-monats
Freitag, 4. Januar 2013
Auf den Spuren der Dampfrösser
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| Der BahnRadweg Kreis Viersen führt durch alle Kommunen im Kreis Viersen.
In der Broschüre erfahren Interessierte alles Wissenwerte über den 125
Kilometer langen Themenrundkurs. Grafik: Kreis Viersen |
Der Kreis Viersen hat die Broschüre zum Bahnradweg neu aufgelegt. Landrat Peter Ottmann
hatte die Themen-Radroute über ehemalige Bahntrassen im Kreis Viersen
im Sommer eröffnet. Die kostenlose Broschüre im Taschenformat informiert
die Radfahrer auf 40 Seiten über Streckenprofil, ehemalige Bahnhöfe,
Dampfrösser und Trassen sowie Erlebnischarakter des Bahnradwegs.
Das Heft liegt im Kreishaus am Viersener Rathausmarkt sowie bei Niederrhein Tourismus am Willy-Brandt-Ring 13 in Viersen aus. Zudem ist die Broschüre über den Onlineshop des Naturparks Schwalm-Nette zu bekommen und steht auf der Kreis-Homepage zum Download bereit.
Beim Bahnradweg Kreis Viersen handelt es sich um eine 125 Kilometer lange Themenroute auf ehemaligen Eisenbahntrassen. Der Rundkurs, ausgeschildert mit dem neuen blau-grünen Logo mit Bahnschienensymbol, führt durch alle neun Städte und Gemeinden im fahrradfreundlichen Kreis Viersen. „Besonders praktisch können bei dieser Themenroute Radtour und Umsteigen auf die Bahn kombiniert werden“, sagt Landrat Ottmann.
Zudem enthält die Broschüre Bett & Bike-Betriebe, E-Bike-Ladestationen, Radservice, Freibäder, Museen und Verleihstationen für das NiederrheinRad. Grün unterlegt sind Info-Boxen zu den historischen Ortskernen von Kempen und Brüggen, Niersauenlandschaft, Schluff-Eisenbahn, Dülkener Narrenherrlichkeit, Naturpark Schwalm-Nette, Biologische Station Krickenbecker Seen und Niederrheinisches Freilichtmuseum.
Weitere Info unter Telefon 02162/391415 oder E-Mail sandra.sieg@kreis-viersen.de
Links:
www.npsn.de/naturparkschwalm-nette
www.kreis-viersen.de/bahnradweg
Das Heft liegt im Kreishaus am Viersener Rathausmarkt sowie bei Niederrhein Tourismus am Willy-Brandt-Ring 13 in Viersen aus. Zudem ist die Broschüre über den Onlineshop des Naturparks Schwalm-Nette zu bekommen und steht auf der Kreis-Homepage zum Download bereit.
Beim Bahnradweg Kreis Viersen handelt es sich um eine 125 Kilometer lange Themenroute auf ehemaligen Eisenbahntrassen. Der Rundkurs, ausgeschildert mit dem neuen blau-grünen Logo mit Bahnschienensymbol, führt durch alle neun Städte und Gemeinden im fahrradfreundlichen Kreis Viersen. „Besonders praktisch können bei dieser Themenroute Radtour und Umsteigen auf die Bahn kombiniert werden“, sagt Landrat Ottmann.
Zudem enthält die Broschüre Bett & Bike-Betriebe, E-Bike-Ladestationen, Radservice, Freibäder, Museen und Verleihstationen für das NiederrheinRad. Grün unterlegt sind Info-Boxen zu den historischen Ortskernen von Kempen und Brüggen, Niersauenlandschaft, Schluff-Eisenbahn, Dülkener Narrenherrlichkeit, Naturpark Schwalm-Nette, Biologische Station Krickenbecker Seen und Niederrheinisches Freilichtmuseum.
Weitere Info unter Telefon 02162/391415 oder E-Mail sandra.sieg@kreis-viersen.de
Links:
www.npsn.de/naturparkschwalm-nette
www.kreis-viersen.de/bahnradweg
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