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Dienstag, 27. August 2013

Föhr – Insel der Seefahrer

Kurs Föhr – Insel der Seefahrer. Foto: Föhr Tourismus GmbH
Die Insel Föhr blickt auf eine lange und wechselvolle Vergangenheit mit Geschichte und Geschichten rund um die Seefahrt zurück. Mit der Veranstaltungsreihe „Kurs Föhr“ bereitet die nordfriesische Insel mit einem kulturell interessanten Programm diese spannende Zeit auf. Vom 29. September bis 6. Oktober können Inselgäste eine anspruchsvolle Mischung aus Kultur, maritimen Abenteuer und Entspannung erleben. Mit einer Fülle an kleinen und individuellen Veranstaltungen zeigen die Föhrer auf, wie die Geschichte der Seefahrt das Leben auf dem grünen Eiland seit jeher beeinflusst hat und noch bis in die heutige Zeit inspiriert. Neben historischen Helden, kommen auch moderne Abenteurer zu Wort.

Samstag, 22. Juni 2013

Viel Meer: Sylt für Familien in den Sommerferien



Freitag, 24. Mai 2013

Deutschland bei Autoreisezielen vorne



Urlaub im eigenen Land steht in diesem Sommer bei deutschen Autofahrern nach wie vor an erster Stelle. Das ergab die Analyse von über 200 000 Routenplanungen beim ADAC. Hierfür wurden Mitgliederanfragen nach ihren Reisezielen für den Sommerurlaub ausgewertet. Bei der Prognose für die Lieblingsurlaubsländer der Autoreisenden liegt Deutschland unangefochten an der Spitze, bei den Urlaubsregionen dominiert mit norditalienischen, süddeutschen und kroatischen Reisezielen klar der Süden.

Mit fast 40 Prozent und erneut leicht fallender Tendenz führt Deutschland die Top Ten der beliebtesten Urlaubsländer noch mit großem Abstand an. Italien dagegen legt deutlich zu: Fast 18 Prozent der Reisenden planen ihren Sommerurlaub dort. Platz drei und vier belegen wie auch im letzten Jahr Frankreich (6,4 Prozent) und Österreich (5,6 Prozent). Kroatien (4,6 Prozent) hält unverändert Rang fünf vor Spanien (2,6 Prozent). Die Schweiz belegt mit zwei Prozent Platz sieben. Polen und die Türkei teilen sich mit 1,8 Prozent Platz acht. Das Schlusslicht der Top Ten sind die Niederlande.

Neben den Ländern hat der ADAC auch die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt. Oberbayern erobert Platz eins zurück und führt mit fünf Prozent die Top Ten der Regionen an, dicht gefolgt vom Gardasee (4,9 Prozent) auf Platz zwei und Südtirol (4,7 Prozent) auf Platz drei. Die kroatische Region Istrien (4 Prozent) belegt wie im Vorjahr Platz vier. Die Ostsee/Mecklenburger Seenplatte (3,6 Prozent) hält den fünften Platz, Schleswig-Holstein rutscht mit 3,3 Prozent auf Platz sechs. Der Gewinner der Saison ist die Toskana (2,7 Prozent), die vom zehnten Rang auf Platz sieben vorrückt. Den achten Rang belegt dieses Mal die Nordsee/Ostfriesische Inseln. Platz neun in der ADAC Auswertung teilen sich die Regionen Tirol und Eifel/Mosel/Mittleres Rheintal.

Freitag, 17. Mai 2013

Strandaufspülung auf Langeoog im Sommer

Im Verlauf dieses Sommers beginnt unter der Regie des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) eine Strandaufspülung mit einem Volumen von circa. 500.000 Kubikmetern vor dem Pirolatal auf Langeoog. „Dieser Strandabschnitt wird seit einigen Jahren nicht ausreichend mit Sand versorgt. Eine aktuelle Bewertung der Strandverhältnisse durch den NLWKN nach dem Winterhalbjahr 2012/2013 hat ergeben, dass der Strand nur ein sehr geringe Breite und Höhe aufweist", begründete Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney, die Notwendigkeit der Küstenschutzmaßnahme.

In schweren und sehr schweren Sturmfluten können solche Strandverhältnisse zu erheblichen Dünenabbrüchen führen, weil die Wellen kaum noch durch den Strand gebremst werden und mit nahezu voller Energie auf die dahinterliegenden Schutzdünen des Pirolatals treffen. 2007 und 2008 hatte der NLWKN bereits die Schutzdünenkette vor dem Pirolatal verstärkt und im Jahr 2010 den Strand aufgespült, um den Sturmflutschutz für die Insel sicher zu stellen. „Durch die vorgesehene Aufspülung, die an die natürlichen Prozesse angepasst ist, werden Erosionen an den Dünen wirkungsvoll und naturnah verhindert und der Bestand der Dünen gesichert ", erläuterte der Küstenschutzexperte. Die Maßnahme ist derzeit öffentlich ausgeschrieben und soll bis Oktober 2013 abgeschlossen sein.

Der benötigte Sand wird mit einem Saugbagger westlich der Insel vor dem Flinthörn in einem sehr dynamischen Bereich mit einer guten natürlichen Sedimentversorgung entnommen und über eine ca. sechs Kilometer lange Rohrleitung zum Strandabschnitt vor dem Pirolatal transportiert. Dort wird er mit Hilfe von Planierraupen verteilt und profiliert. „Um den Strand- und Badebetrieb auf der Urlaubsinsel Langeoog möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden wir die Rohrleitung im Bereich des Hauptbades auf einer Länge von ca. 1,5 km eingraben", berichtete Projektleiter Theo van Hoorn.

Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, die seeseitig nur durch Schutzdünen und nicht auch durch massive Deckwerke und Buhnen geschützt wird. Die Dünen vor dem Pirolatal sind ein wichtiger Abschnitt der Küstenschutzanlagen auf Langeoog, die aus insgesamt 20 Kilometern Dünenkette und einer Deichstrecke von sechs Kilometern bestehen. Für den Küstenschutz ist das Land Niedersachsen zuständig.

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. Neben der Verstärkung des Deckwerks auf Baltrum stellt diese Maßnahme eine der größten Küstenschutzmaßnahmen auf den Ostfriesischen Inseln in diesem Jahr dar.
      

Samstag, 10. November 2012

Baltrum: Küstenschutz am Nordstrand

Anfang kommender Woche beginnt der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit einem weiteren Bauabschnitt zur Verbesserung des Küstenschutzes auf der Nordseite der Insel Baltrum. Die Promenade und der Hauptstrandzugang mit dem Schart am Strandhotel Wietjes werden erhöht und verstärkt. Dabei wird das System aus wellenbrechenden Schwallmauern, einem neuen schweren Raudeckwerk aus Granitsteinen und einer speziell geformten Kronenwand fortgesetzt, das westlich des kommenden Bauabschnittes bereits umgesetzt wurde. Zunächst wird jedoch das neue Deichschart errichtet, dessen Schwelle um 1,1 Meter erhöht werden muss.

Die Zugänglichkeit der Promenade und des Ortes wird mittels Rampenanlagen sichergestellt. „Der Neubau des Scharts kann bereits jetzt erfolgen, da wir im Schutze der vorhandenen Anlage bauen, so dass der Sturmflutschutz nicht beeinträchtigt wird. Die Anhebung der Schartschwelle schafft eine zusätzliche Sicherheit, da das Schart in Sturmfluten weniger belastet wird.", erläuterte Frank Thorenz, Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Untersuchungen des NLWKN hatten ergeben, dass die Küstenschutzanlagen an der gesamten Nordseite von Baltrum um circa zwei Meter zu niedrig sind. Zudem war die Standsicherheit der vorhandenen Küstenschutzanlagen nicht mehr ausreichend.

„Im Sturmflutfall können hier bis zu fünf Meter hohe Wellen auftreten, die sehr hohe Kräfte hervorrufen. Bereits die Sturmfluten von 1. November 2006 und 9. November 2007 hatten einen Überlauf von Wellen über das bestehende Schart verursacht. Deshalb bestand hier dringender Handlungsbedarf" ergänzte Thorenz.

Dieser Bereich stellte wegen der räumlichen Enge der Situation besondere Anforderungen an die Planung: Einerseits stand die Sicherheit gegen Sturmfluten im Vordergrund, andererseits waren die touristischen Belange dieses Hauptstrandzugangs zu beachten, die eng mit der Inselgemeinde abgestimmt wurden.
„Mit dem Abbruch der alten Anlagen wird aus Sicherheitsgründen erst im April 2013 begonnen. Eine Fertigstellung des gesamten Bauabschnitts ist bis zum Spätsommer 2013 vorgesehen" informierte Projektleiter The van Hoorn.

Der Bauabschnitt aus dem Sommer 2012 vom Strandzugang Küper bis rund. 100 Meter westlich vor dem Strandhotel Wietjes ist bis auf Restarbeiten fertiggestellt und eine Wintersicherung im Übergangsberich zur alten Anlage hergestellt. Der Strandzugang Küper wird demnächst wieder geöffnet.

Für die anstehenden Arbeiten ist es erforderlich den Strandzugang am Strandhotel im Winter zu sperren. Es können dann nur die Zugänge beim Haus Küper und am Kinderspielhaus genutzt werden. Im Winter sollen möglichst große Teile der landseitigen Anlagen fertiggestellt werden.

Ab Mitte April - nach dem Ende der Sturmflutzeit - kann die vorhandene Betonmauer abgebrochen und das seeseitige Deckwerk mit den Schwallelementen in Angriff genommen werden. Ein Behelfsstrandzugang wird im Frühjahr 2013 in Abhängigkeit vom Baufortschritt eingerichtet.

Der Auftrag wurde an die Arbeitsgemeinschaft Tell Bau Norden, Colcrete-von Essen Rastede und Matthäi Westerstede vergeben.

Die Kosten der Maßnahme für diesen Abschnitt betragen ca. 2,8 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes, die das Niedersächsische Umweltministerium bereitstellt.

Quelle: Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz www.niedersachsen.de




Donnerstag, 1. November 2012

Kreis Leer hat viel zu bieten

Der Landkreis Leer hat viel zu bieten - für die Menschen, die in der Region leben und arbeiten, aber auch für Touristen. Die schönen Seiten des Landkreises werden ab sofort im frisch gedruckten Bild- und Textband der Reihe "Deutsche Landkreise im Portrait” aufgezeigt.

Das Buch ist seit kurzem im Handel erhältlich, erscheint zum vierten Mal im Oldenburger Verlag Kommunikation & Wirtschaft und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Die erste Auflage erschien bereits 1958.

Der Band hat 136 Seiten und durchgehend farbige Fotos. Er spiegelt das unverwechselbare Profil des Landkreises Leer wider, in dem es sich gut leben und arbeiten lässt. Die namhaften 27 Autoren nähern sich ihrem Kreis jedoch nicht nur aus der räumlichen Perspektive. 

Der Bildband informiert vor allem über die vielschichtige Wirtschaftsstruktur, beschreibt die Vielfalt der Bildungs- und Sozialeinrichtungen, veranschaulicht Geschichte und Kultur und vermittelt einen Überblick über die Natur, das touristische Angebot sowie die Freizeitmöglichkeiten im Landkreis.

"Den Autoren ist ein umfassendes Portrait des Lebens im Landkreis Leer gelungen", sagt Landrat Bernhard Bramlage. Ergänzt durch aussagekräftige und informative Unternehmensdarstellungen zeichnen sie das Bild eines lebendigen und liebenswerten Kreises.

Bramlage: "Das größte Kapital aber bilden die Menschen in der Region. Der Landkreis Leer ist nicht nur ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität, er ist auch ein Erlebnisraum. Er bietet viele Möglichkeiten für Freizeit und Tourismus - ein attraktiver Kreis für Einheimische, Touristen und Unternehmer."

Der Bildband "Landkreis Leer im Portrait" (ISBN: 978-3-88363-338-1) kostet im Buchhandel 19,80 Euro.