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Kurs Föhr – Insel der Seefahrer. Foto: Föhr Tourismus GmbH
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Dienstag, 27. August 2013
Föhr – Insel der Seefahrer
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Insel,
Nordfriesland,
Nordsee,
Schleswig-Holstein
Samstag, 22. Juni 2013
Viel Meer: Sylt für Familien in den Sommerferien
Familie am Lister Weststrand. Foto: Sylt Marketing/Holger Widera
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Auf zum Wattwurm
Endlich
Ferien – und dann gibt es bloß einen Sandkasten? Kommt auf den
Sandkasten an. Der auf Sylt ist immerhin satte 40 Kilometer lang und
bietet genügend Platz selbst für größere Sandburgen-Bauvorhaben. Für
echte Abenteuer wagen sich Familien ins Watt oder auf die Nordsee.
Familienurlaub auf Sylt - alles andere ist Alltag. Hier ein paar Ideen.
Ein Familienurlaub ist dann am schönsten, wenn
die Kinder glücklich sind. Auf Sylt sorgen dafür nicht nur der lange
Sandstrand und die Nordseewellen. Wem zum Beispiel die Nordsee zu kalt
ist, der geht in die Sylter Welle, schlittert über die
45-Meter-Wasserrutsche oder erlebt Abenteuer auf dem Wikingerschiff.
Oder man steigt aufs Fahrrad oder düst über die Mini-Cross-Bahn in
Braderup, auf der Luftkissenleitplanken, Strohballen in XL und
Motorradhelme in XS für die nötige Sicherheit sorgen. Für den Spaß
sorgen Kinder ab sechs Jahren dann schon selbst. Und das ist längst noch
nicht alles, was Sylt an Familienspaß zu bieten hat.
Zum Wattwurm
Eine Wattwanderung ist eigentlich Pflicht während eines Sylt-Urlaubs. Von frischer Nordsee-Luft und Lerneffekt wollen wir jetzt gar nicht reden – es macht einfach Spaß, mit Gummistiefeln durch den Schlick zu matschen. Und so ganz nebenbei lernt man auch noch, warum Quallen nützlich sind und was Wattwürmer eigentlich im Winter machen. Echte Küstenkenner wie etwa die von der „Schutzstation Wattenmeer“ bereiten die schwarzgraue Weite des Watts bewusst kindgerecht auf – und machen in ihren Meerwasseraquarien gleich auch noch den Blick in die Tiefen der See möglich.
Eine Wattwanderung ist eigentlich Pflicht während eines Sylt-Urlaubs. Von frischer Nordsee-Luft und Lerneffekt wollen wir jetzt gar nicht reden – es macht einfach Spaß, mit Gummistiefeln durch den Schlick zu matschen. Und so ganz nebenbei lernt man auch noch, warum Quallen nützlich sind und was Wattwürmer eigentlich im Winter machen. Echte Küstenkenner wie etwa die von der „Schutzstation Wattenmeer“ bereiten die schwarzgraue Weite des Watts bewusst kindgerecht auf – und machen in ihren Meerwasseraquarien gleich auch noch den Blick in die Tiefen der See möglich.
Für Raubtiere
Auch an einem Regentag hat die „Schutzstation Wattenmeer“ einiges zu bieten: Gegen eine kleine Spende kann man im „Minimitmachmuseum“ locker eineinhalb Stunden mit den Kindern verbringen und Krabben im Meerwasserbecken streicheln, Pappheringe mit der Magnetangel fischen, kuriose Fundstücke vom Strand befühlen oder bei der „Raubtierfütterung“ der Aquarienbewohner zuschauen. Als Andenken empfiehlt sich der kleine Nordsee-Rätselblock – inklusive Puzzle zum Ausschneiden, Muschelsuchbilder und Postkarten mit Monsterfischen zum Ausmalen.
Auch an einem Regentag hat die „Schutzstation Wattenmeer“ einiges zu bieten: Gegen eine kleine Spende kann man im „Minimitmachmuseum“ locker eineinhalb Stunden mit den Kindern verbringen und Krabben im Meerwasserbecken streicheln, Pappheringe mit der Magnetangel fischen, kuriose Fundstücke vom Strand befühlen oder bei der „Raubtierfütterung“ der Aquarienbewohner zuschauen. Als Andenken empfiehlt sich der kleine Nordsee-Rätselblock – inklusive Puzzle zum Ausschneiden, Muschelsuchbilder und Postkarten mit Monsterfischen zum Ausmalen.
Im Zirkus
Im „Inselcircus“ können die Kleinen zeigen, was in ihnen steckt. Jeden Montag im Juli und August beginnt das einwöchige Training, dessen Abschluss die große Zirkusgala vor Eltern, Geschwistern oder Freunden ist. Schon Kinder ab drei Jahren können im „FlohCircus“ toben, tanzen und trainieren, die Kinder des „MitmachCircus“ (ab sechs Jahren) probieren unter Anleitung 14 verschiedene Zirkusdisziplinen aus, und die „YoungStars“ (ab elf Jahren) führen am Ende sogar eine eigene Varieté-Nummer auf.
Im „Inselcircus“ können die Kleinen zeigen, was in ihnen steckt. Jeden Montag im Juli und August beginnt das einwöchige Training, dessen Abschluss die große Zirkusgala vor Eltern, Geschwistern oder Freunden ist. Schon Kinder ab drei Jahren können im „FlohCircus“ toben, tanzen und trainieren, die Kinder des „MitmachCircus“ (ab sechs Jahren) probieren unter Anleitung 14 verschiedene Zirkusdisziplinen aus, und die „YoungStars“ (ab elf Jahren) führen am Ende sogar eine eigene Varieté-Nummer auf.
Auf Piratenfahrt
Natürlich besteht auf Sylt auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, komplett umzuschulen. Pirat wäre doch ein interessantes Berufsziel. Ausbildungsschiff ist die „Gret Palucca“. Bis Oktober heißt es mehrmals wöchentlich im Lister Hafen „Auf zur Kaperfahrt!“ Stilecht eingekleidet, unerschrocken Piratenlieder singend und Säbel zückend werden andere Schiffe geentert und natürlich Schätze gesucht.
Elternfreie Zone
Apropos Piraten – Pipi Langstrumpf könnte es nicht besser planen: Montag ist Wikingertag, am Mittwoch gibt’s eine Piratenausbildung und am Donnerstag einen Geheimagenten-Crashkurs. Und zwischendurch können Kinder im Alter von drei bis 13 Jahren toben, spielen und ganz schnell neue Freunde finden. Denn in der „Villa Kunterbunt“ in Westerland spielen Kinder mal ohne ihre Eltern. Unter fachkundiger Aufsicht wird hier gebastelt, geturnt, gemalt und gefeiert.
Jedes Jahr stellen die Sylter Kurverwaltungen
und Tourismus-Services zudem ein Sommerferienprogramm für Kinder,
Jugendliche und die ganze Familie zusammen. Weitere Informationen zu den
Angeboten gibt es im Internet unter www.sylt.de.
Freitag, 24. Mai 2013
Deutschland bei Autoreisezielen vorne
Urlaub im eigenen Land steht in diesem Sommer bei deutschen
Autofahrern nach wie vor an erster Stelle. Das ergab die Analyse von
über 200 000 Routenplanungen beim ADAC. Hierfür wurden
Mitgliederanfragen nach ihren Reisezielen für den Sommerurlaub
ausgewertet. Bei der Prognose für die Lieblingsurlaubsländer der
Autoreisenden liegt Deutschland unangefochten an der Spitze, bei den
Urlaubsregionen dominiert mit norditalienischen, süddeutschen und
kroatischen Reisezielen klar der Süden.
Mit
fast 40 Prozent und erneut leicht fallender Tendenz führt Deutschland
die Top Ten der beliebtesten Urlaubsländer noch mit großem Abstand an.
Italien dagegen legt deutlich zu: Fast 18 Prozent der Reisenden planen
ihren Sommerurlaub dort. Platz drei und vier belegen wie auch im letzten
Jahr Frankreich (6,4 Prozent) und Österreich (5,6 Prozent). Kroatien
(4,6 Prozent) hält unverändert Rang fünf vor Spanien (2,6 Prozent). Die
Schweiz belegt mit zwei Prozent Platz sieben. Polen und die Türkei
teilen sich mit 1,8 Prozent Platz acht. Das Schlusslicht der Top Ten
sind die Niederlande.
Neben den Ländern hat der
ADAC auch die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt. Oberbayern
erobert Platz eins zurück und führt mit fünf Prozent die Top Ten der
Regionen an, dicht gefolgt vom Gardasee (4,9 Prozent) auf Platz zwei und
Südtirol (4,7 Prozent) auf Platz drei. Die kroatische Region Istrien (4
Prozent) belegt wie im Vorjahr Platz vier. Die Ostsee/Mecklenburger
Seenplatte (3,6 Prozent) hält den fünften Platz, Schleswig-Holstein
rutscht mit 3,3 Prozent auf Platz sechs. Der Gewinner der Saison ist die
Toskana (2,7 Prozent), die vom zehnten Rang auf Platz sieben vorrückt.
Den achten Rang belegt dieses Mal die Nordsee/Ostfriesische Inseln.
Platz neun in der ADAC Auswertung teilen sich die Regionen Tirol und
Eifel/Mosel/Mittleres Rheintal.
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Freitag, 17. Mai 2013
Strandaufspülung auf Langeoog im Sommer
Im Verlauf dieses Sommers beginnt unter der Regie des NLWKN
(Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und
Naturschutz) eine Strandaufspülung mit einem Volumen von circa. 500.000
Kubikmetern vor dem Pirolatal auf Langeoog. „Dieser Strandabschnitt wird
seit einigen Jahren nicht ausreichend mit Sand versorgt. Eine aktuelle
Bewertung der Strandverhältnisse durch den NLWKN nach dem Winterhalbjahr
2012/2013 hat ergeben, dass der Strand nur ein sehr geringe Breite und
Höhe aufweist", begründete Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle
Norden-Norderney, die Notwendigkeit der Küstenschutzmaßnahme.
In schweren und sehr schweren Sturmfluten können solche Strandverhältnisse zu erheblichen Dünenabbrüchen führen, weil die Wellen kaum noch durch den Strand gebremst werden und mit nahezu voller Energie auf die dahinterliegenden Schutzdünen des Pirolatals treffen. 2007 und 2008 hatte der NLWKN bereits die Schutzdünenkette vor dem Pirolatal verstärkt und im Jahr 2010 den Strand aufgespült, um den Sturmflutschutz für die Insel sicher zu stellen. „Durch die vorgesehene Aufspülung, die an die natürlichen Prozesse angepasst ist, werden Erosionen an den Dünen wirkungsvoll und naturnah verhindert und der Bestand der Dünen gesichert ", erläuterte der Küstenschutzexperte. Die Maßnahme ist derzeit öffentlich ausgeschrieben und soll bis Oktober 2013 abgeschlossen sein.
Der benötigte Sand wird mit einem Saugbagger westlich der Insel vor dem Flinthörn in einem sehr dynamischen Bereich mit einer guten natürlichen Sedimentversorgung entnommen und über eine ca. sechs Kilometer lange Rohrleitung zum Strandabschnitt vor dem Pirolatal transportiert. Dort wird er mit Hilfe von Planierraupen verteilt und profiliert. „Um den Strand- und Badebetrieb auf der Urlaubsinsel Langeoog möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden wir die Rohrleitung im Bereich des Hauptbades auf einer Länge von ca. 1,5 km eingraben", berichtete Projektleiter Theo van Hoorn.
Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, die seeseitig nur durch Schutzdünen und nicht auch durch massive Deckwerke und Buhnen geschützt wird. Die Dünen vor dem Pirolatal sind ein wichtiger Abschnitt der Küstenschutzanlagen auf Langeoog, die aus insgesamt 20 Kilometern Dünenkette und einer Deichstrecke von sechs Kilometern bestehen. Für den Küstenschutz ist das Land Niedersachsen zuständig.
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. Neben der Verstärkung des Deckwerks auf Baltrum stellt diese Maßnahme eine der größten Küstenschutzmaßnahmen auf den Ostfriesischen Inseln in diesem Jahr dar.
In schweren und sehr schweren Sturmfluten können solche Strandverhältnisse zu erheblichen Dünenabbrüchen führen, weil die Wellen kaum noch durch den Strand gebremst werden und mit nahezu voller Energie auf die dahinterliegenden Schutzdünen des Pirolatals treffen. 2007 und 2008 hatte der NLWKN bereits die Schutzdünenkette vor dem Pirolatal verstärkt und im Jahr 2010 den Strand aufgespült, um den Sturmflutschutz für die Insel sicher zu stellen. „Durch die vorgesehene Aufspülung, die an die natürlichen Prozesse angepasst ist, werden Erosionen an den Dünen wirkungsvoll und naturnah verhindert und der Bestand der Dünen gesichert ", erläuterte der Küstenschutzexperte. Die Maßnahme ist derzeit öffentlich ausgeschrieben und soll bis Oktober 2013 abgeschlossen sein.
Der benötigte Sand wird mit einem Saugbagger westlich der Insel vor dem Flinthörn in einem sehr dynamischen Bereich mit einer guten natürlichen Sedimentversorgung entnommen und über eine ca. sechs Kilometer lange Rohrleitung zum Strandabschnitt vor dem Pirolatal transportiert. Dort wird er mit Hilfe von Planierraupen verteilt und profiliert. „Um den Strand- und Badebetrieb auf der Urlaubsinsel Langeoog möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden wir die Rohrleitung im Bereich des Hauptbades auf einer Länge von ca. 1,5 km eingraben", berichtete Projektleiter Theo van Hoorn.
Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, die seeseitig nur durch Schutzdünen und nicht auch durch massive Deckwerke und Buhnen geschützt wird. Die Dünen vor dem Pirolatal sind ein wichtiger Abschnitt der Küstenschutzanlagen auf Langeoog, die aus insgesamt 20 Kilometern Dünenkette und einer Deichstrecke von sechs Kilometern bestehen. Für den Küstenschutz ist das Land Niedersachsen zuständig.
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. Neben der Verstärkung des Deckwerks auf Baltrum stellt diese Maßnahme eine der größten Küstenschutzmaßnahmen auf den Ostfriesischen Inseln in diesem Jahr dar.
Samstag, 10. November 2012
Baltrum: Küstenschutz am Nordstrand
Anfang kommender Woche beginnt der NLWKN (Niedersächsischer
Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit einem
weiteren Bauabschnitt zur Verbesserung des Küstenschutzes auf der
Nordseite der Insel Baltrum. Die Promenade und der Hauptstrandzugang mit
dem Schart am Strandhotel Wietjes werden erhöht und verstärkt. Dabei
wird das System aus wellenbrechenden Schwallmauern, einem neuen schweren
Raudeckwerk aus Granitsteinen und einer speziell geformten Kronenwand
fortgesetzt, das westlich des kommenden Bauabschnittes bereits umgesetzt
wurde. Zunächst wird jedoch das neue Deichschart errichtet, dessen
Schwelle um 1,1 Meter erhöht werden muss.
Die Zugänglichkeit der Promenade und des Ortes wird mittels Rampenanlagen sichergestellt. „Der Neubau des Scharts kann bereits jetzt erfolgen, da wir im Schutze der vorhandenen Anlage bauen, so dass der Sturmflutschutz nicht beeinträchtigt wird. Die Anhebung der Schartschwelle schafft eine zusätzliche Sicherheit, da das Schart in Sturmfluten weniger belastet wird.", erläuterte Frank Thorenz, Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Untersuchungen des NLWKN hatten ergeben, dass die Küstenschutzanlagen an der gesamten Nordseite von Baltrum um circa zwei Meter zu niedrig sind. Zudem war die Standsicherheit der vorhandenen Küstenschutzanlagen nicht mehr ausreichend.
„Im Sturmflutfall können hier bis zu fünf Meter hohe Wellen auftreten, die sehr hohe Kräfte hervorrufen. Bereits die Sturmfluten von 1. November 2006 und 9. November 2007 hatten einen Überlauf von Wellen über das bestehende Schart verursacht. Deshalb bestand hier dringender Handlungsbedarf" ergänzte Thorenz.
Dieser Bereich stellte wegen der räumlichen Enge der Situation besondere Anforderungen an die Planung: Einerseits stand die Sicherheit gegen Sturmfluten im Vordergrund, andererseits waren die touristischen Belange dieses Hauptstrandzugangs zu beachten, die eng mit der Inselgemeinde abgestimmt wurden.
„Mit dem Abbruch der alten Anlagen wird aus Sicherheitsgründen erst im April 2013 begonnen. Eine Fertigstellung des gesamten Bauabschnitts ist bis zum Spätsommer 2013 vorgesehen" informierte Projektleiter The van Hoorn.
Der Bauabschnitt aus dem Sommer 2012 vom Strandzugang Küper bis rund. 100 Meter westlich vor dem Strandhotel Wietjes ist bis auf Restarbeiten fertiggestellt und eine Wintersicherung im Übergangsberich zur alten Anlage hergestellt. Der Strandzugang Küper wird demnächst wieder geöffnet.
Für die anstehenden Arbeiten ist es erforderlich den Strandzugang am Strandhotel im Winter zu sperren. Es können dann nur die Zugänge beim Haus Küper und am Kinderspielhaus genutzt werden. Im Winter sollen möglichst große Teile der landseitigen Anlagen fertiggestellt werden.
Ab Mitte April - nach dem Ende der Sturmflutzeit - kann die vorhandene Betonmauer abgebrochen und das seeseitige Deckwerk mit den Schwallelementen in Angriff genommen werden. Ein Behelfsstrandzugang wird im Frühjahr 2013 in Abhängigkeit vom Baufortschritt eingerichtet.
Der Auftrag wurde an die Arbeitsgemeinschaft Tell Bau Norden, Colcrete-von Essen Rastede und Matthäi Westerstede vergeben.
Die Kosten der Maßnahme für diesen Abschnitt betragen ca. 2,8 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes, die das Niedersächsische Umweltministerium bereitstellt.
Die Zugänglichkeit der Promenade und des Ortes wird mittels Rampenanlagen sichergestellt. „Der Neubau des Scharts kann bereits jetzt erfolgen, da wir im Schutze der vorhandenen Anlage bauen, so dass der Sturmflutschutz nicht beeinträchtigt wird. Die Anhebung der Schartschwelle schafft eine zusätzliche Sicherheit, da das Schart in Sturmfluten weniger belastet wird.", erläuterte Frank Thorenz, Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Untersuchungen des NLWKN hatten ergeben, dass die Küstenschutzanlagen an der gesamten Nordseite von Baltrum um circa zwei Meter zu niedrig sind. Zudem war die Standsicherheit der vorhandenen Küstenschutzanlagen nicht mehr ausreichend.
„Im Sturmflutfall können hier bis zu fünf Meter hohe Wellen auftreten, die sehr hohe Kräfte hervorrufen. Bereits die Sturmfluten von 1. November 2006 und 9. November 2007 hatten einen Überlauf von Wellen über das bestehende Schart verursacht. Deshalb bestand hier dringender Handlungsbedarf" ergänzte Thorenz.
Dieser Bereich stellte wegen der räumlichen Enge der Situation besondere Anforderungen an die Planung: Einerseits stand die Sicherheit gegen Sturmfluten im Vordergrund, andererseits waren die touristischen Belange dieses Hauptstrandzugangs zu beachten, die eng mit der Inselgemeinde abgestimmt wurden.
„Mit dem Abbruch der alten Anlagen wird aus Sicherheitsgründen erst im April 2013 begonnen. Eine Fertigstellung des gesamten Bauabschnitts ist bis zum Spätsommer 2013 vorgesehen" informierte Projektleiter The van Hoorn.
Der Bauabschnitt aus dem Sommer 2012 vom Strandzugang Küper bis rund. 100 Meter westlich vor dem Strandhotel Wietjes ist bis auf Restarbeiten fertiggestellt und eine Wintersicherung im Übergangsberich zur alten Anlage hergestellt. Der Strandzugang Küper wird demnächst wieder geöffnet.
Für die anstehenden Arbeiten ist es erforderlich den Strandzugang am Strandhotel im Winter zu sperren. Es können dann nur die Zugänge beim Haus Küper und am Kinderspielhaus genutzt werden. Im Winter sollen möglichst große Teile der landseitigen Anlagen fertiggestellt werden.
Ab Mitte April - nach dem Ende der Sturmflutzeit - kann die vorhandene Betonmauer abgebrochen und das seeseitige Deckwerk mit den Schwallelementen in Angriff genommen werden. Ein Behelfsstrandzugang wird im Frühjahr 2013 in Abhängigkeit vom Baufortschritt eingerichtet.
Der Auftrag wurde an die Arbeitsgemeinschaft Tell Bau Norden, Colcrete-von Essen Rastede und Matthäi Westerstede vergeben.
Die Kosten der Maßnahme für diesen Abschnitt betragen ca. 2,8 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes, die das Niedersächsische Umweltministerium bereitstellt.
| Quelle: Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz www.niedersachsen.de |
Donnerstag, 1. November 2012
Kreis Leer hat viel zu bieten
Der Landkreis Leer hat viel zu bieten - für die Menschen,
die in der Region leben und arbeiten, aber auch für Touristen. Die schönen
Seiten des Landkreises werden ab sofort im frisch gedruckten Bild- und Textband
der Reihe "Deutsche Landkreise im Portrait” aufgezeigt.
Das Buch ist seit kurzem im Handel erhältlich, erscheint zum
vierten Mal im Oldenburger Verlag Kommunikation & Wirtschaft und entstand
in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Die erste Auflage erschien
bereits 1958.
Das Buch ist seit kurzem im Handel erhältlich, erscheint zum
vierten Mal im Oldenburger Verlag Kommunikation & Wirtschaft und entstand
in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Die erste Auflage erschien
bereits 1958.
Der Band hat 136 Seiten und durchgehend farbige Fotos. Er spiegelt
das unverwechselbare Profil des Landkreises Leer wider, in dem es sich gut
leben und arbeiten lässt. Die namhaften 27 Autoren nähern sich ihrem Kreis
jedoch nicht nur aus der räumlichen Perspektive.
Der Bildband informiert vor
allem über die vielschichtige Wirtschaftsstruktur, beschreibt die Vielfalt der
Bildungs- und Sozialeinrichtungen, veranschaulicht Geschichte und Kultur und
vermittelt einen Überblick über die Natur, das touristische Angebot sowie die
Freizeitmöglichkeiten im Landkreis.
"Den Autoren ist ein umfassendes Portrait des Lebens im
Landkreis Leer gelungen", sagt Landrat Bernhard Bramlage. Ergänzt durch
aussagekräftige und informative Unternehmensdarstellungen zeichnen sie das Bild
eines lebendigen und liebenswerten Kreises.
Bramlage: "Das größte Kapital aber bilden die Menschen
in der Region. Der Landkreis Leer ist nicht nur ein attraktiver
Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität, er ist auch ein Erlebnisraum. Er
bietet viele Möglichkeiten für Freizeit und Tourismus - ein attraktiver Kreis
für Einheimische, Touristen und Unternehmer."
Der Bildband "Landkreis Leer im Portrait" (ISBN:
978-3-88363-338-1) kostet im Buchhandel 19,80 Euro.
Quelle: www.landkreis-leer.de
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