Posts mit dem Label Urlaub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Urlaub werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 22. Juli 2014

Wer ungewollt im FKK-Hotel landet, bekommt Geld zurück

Umso größer die Vorfreude auf den Urlaub, umso größer die Enttäuschung, wenn nicht alles so ist wie gewünscht. Der ADAC informiert, wann Reisende einen Anspruch auf Rückerstattung haben.  

Die häufigsten Beschwerden betreffen Flug, Gepäck, Verpflegung und Lärm. Hier können Reisende in vielen Fällen Geld zurück verlangen. Aber auch die Unterkunft sorgt für Ärger, wenn sie nicht den Vorstellungen entspricht. Wer ein Familienzimmer mit mehreren Schlafräumen gebucht hat, am Ende jedoch mit der gesamten vierköpfigen Familie in einem Raum schlafen muss, kann mit einer Rückerstattung von bis zu 25 Prozent des Reisepreises rechnen. Bei Buchung einer Unterkunft mit eigenem Badezimmer gibt es bis zu 100 Prozent des Tagespreises zurück, sollte man Gemeinschaftsbad und –Toilette benutzen müssen.

Wer mit einer Roulette-Reise ein Schnäppchen machen will, am Ende aber im FKK-Hotel landet, dem werden bis zu 50 Prozent des Reisepreises rückerstattet. Urlauber, die ein Hotel in ruhiger Lage gebucht haben, wegen Diskothekenlärms jedoch vom Schlafen abgehalten werden, bekommen bis zu 20 Prozent zurück. Krähende Hähne am frühen Morgen gelten in südlichen Urlaubsregionen dagegen nicht als Ruhestörung.

Egal welcher Mangel beanstandet wird, generell gilt: Umgehend die Reiseleitung informieren und Abhilfe verlangen. Urlauber sollten die Mängel konkret beschreiben können (Ausmaß und Häufigkeit) und sie per Foto oder Video festhalten. Auch unabhängige Zeugen sind wichtig, da sie vor Gericht glaubwürdiger sind als Familienangehörige. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub müssen die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend gemacht werden. 

Unter www.adac.de/reisemaengel hat der ADAC eine Übersicht mit Reisemängeln aller Art und über 270 Gerichtsurteilen zur Preisminderung zusammen gestellt.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Engadin St. Moritz – die Wintersaison ist gestartet

Skifahrer im Skigebiet Corviglia.
Foto: © Christof Sonderegger / ENGADIN St. Moritz


Ski- und Langlauf-Opening mit Starbesetzung


Ein rasantes Ski- und Langlauf-Opening mit Starbesetzung, die erste Yoga-Piste der Welt, die steilste Piste in Graubünden, erstmals Musiktheater in der Frühlingsschneesonne, Jubiläen und weitere Neuigkeiten erwarten die Gäste von Engadin St. Moritz im Winter 2013/2014. Weitere Informationen zum Ferienland Schweiz gibt es unter www.MySwitzerland.com und der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.


Engadin St. Moritz ist als erste Destination Graubündens in die Wintersaison gestartet. Der Kontrast zwischen dem schillernden St. Moritz und dem inspirierenden Engadin garantiert ein unvergessliches Wintervergnügen.

Hotel Skipass inklusive


Die Region Engadin St. Moritz bietet ihren Gästen bereits im zweiten Winter das Angebot „Hotel Skipass inklusive“ an. Gäste, die mehr als eine Nacht in einem der über 100 teilnehmenden Hotels verbringen, erhalten den Skipass für die Dauer ihres Aufenthalts für 25 Schweizer Franken pro Person und Tag. Das Angebot gilt während der gesamten Wintersaison bis zum 25. Mai 2014.


Vom 29. November bis 1. Dezember 2013 wird in St. Moritz die Saisoneröffnung auf der Corviglia mit einem großen Fest eingeläutet. Am Tag finden auf den Pisten Skitests statt, am Abend wird die Skipiste in die Fußgängerzone von St. Moritz verlegt: Beim Cityrace messen sich bekannte Persönlichkeiten, Gäste und Einheimische im Parallelslalom. Für die musikalische Untermalung sorgt der international bekannte DJ Antoine. Ebenfalls vom 29. November bis 1. Dezember findet in Pontresina das Nordic Opening statt – die Saisoneröffnung für die Langläufer.
www.engadin.stmoritz.ch/pauschalenliste/ski-opening-2013/
www.engadin.stmoritz.ch/pauschalenliste/nordic-opening-2013/ 

Mit 86 Prozent Gefälle befindet sich auf der Lagalb in Pontresina die steilste Abfahrt in Graubünden. Die „Minor Piste“ ist ab dem 21. Dezember 2013 für Adrenalinhungrige täglich frisch gespurt. Für einen weiteren Adrenalin-Kick sorgt ab Februar 2014 die sieben Meter hohe Halfpipe bei der Mittelstation Murtèl am Corvatsch, die europaweit als Highlight gilt.

Auf der Paradiso-Piste (Piste Nr. 1) auf Corviglia hingegen steht genussorientiertes Ski- und Snowboardfahren im Zentrum. Seit diesem Winter befindet sich dort die erste Yoga-Piste der Welt. Yoga on Snow kann selbstständig oder unter fachkundiger Leitung praktiziert werden. Im Zentrum stehen die Entschleunigung und das „Erfahren“ eines anderen Abfahrtsrhythmus.
www.engadin.stmoritz.ch/yoga-on-snow/


Carlton Hotel St. Moritz feiert 100-jähriges Bestehen


Das Carlton Hotel St. Moritz feiert in der Wintersaison 2013/2014 sein 100-jähriges Bestehen seit der Eröffnung zu Weihnachten 1913. Mit dem Carlton Hotel war damals das fünfte und jüngste Luxushotel in St. Moritz geboren.


Vom 14. März bis 5. April 2014 wird die Ebene bei Surlej in Silvaplana zum Schauplatz des Musiktheaters „Kaiser im Schnee“. Der Intendant, Giovanni Netzer, macht die Geschichte von Karl dem Großen – zu Ehren des 1200. Todestag von Karl dem Großen – zum Thema für die Tänzer, Schauspieler und Musiker. Das Musiktheater ist eingebettet in die majestätische Bergwelt mit Blick auf die Engadiner Seen.

Sonntag, 28. Juli 2013

Biken, Wandern, Funsport

In seinem Programm „Radreisen und Aktivurlaub“ bietet der Frankfurter Reiseveranstalter Dertour jede Menge sportliche Angebote für diejenigen, die gerne in Bewegung sind und ihren Urlaub aktiv genießen möchten. Besonders Biker, Funsportler und Familien mit Teenagern fühlen sich im Tauernhof Bike & Funsporthotel im österreichischen Flachau pudelwohl. Beim „Aktivurlaub Salzburger Sportwelt“ sind täglich geführte Bike- und Wandertouren sowie viele Funsport-Angebote bereits inklusive. Das Besondere: Hier finden alle Biker ihre passende Leistungsgruppe. Erfahrene Guides führen gemütliche Radler durch ebene Täler, während sich die besonders Sportlichen auf fordernde Bergsprints und rasante Downhills in der Salzburger Bergwelt freuen. 

Wer die Natur lieber auf zwei Beinen erkundet, schließt sich am besten der täglichen Wander- oder Nordic Walking-Tour an. Kids und Teens wissen besonders die überdachte Funsporthalle zu schätzen. Inlineskaten und –boarden, Sportklettern, Beachball und bunte Triathlons lassen keine Langeweile aufkommen. Die jeweilige Ausrüstung kann kostenfrei geliehen werden, eine fachkundige Betreuung hat alles im Blick. Wer zusätzlich zu den täglichen Bike- und Wandertouren und den Funsport-Angeboten den ultimativen Adrenalinkick sucht, kann das Alpin-Mix-Trio buchen. Bei einem Aufenthalt von sieben Tagen (Samstag – Samstag) kann der Gast insgesamt drei Extremsportarten aus einem großen Angebot auswählen, wie zum Beispiel Rafting, Canyoning, Flying Fox, Höhlentour, Alpine Coaster, Hochseilgarten oder Mountainkart. Und wer zur Abwechslung entspannen möchte, taucht im hoteleigenen Badebereich mit Hallenbad, Sauna und Dampfbad einfach ab.

Weitere Informationen:  www.dertour.de

Freitag, 26. Juli 2013

Ärger im Urlaub

Wenn die schönsten Tage des Jahres durch gravierende Mängel getrübt werden, ist der Ärger groß. Meist sind es Baustellen im Hotel oder in der direkten Umgebung, Lärm oder Dreck, für die Urlauber nachträglich eine Minderung des Reisepreises fordern. Wenn bei Beschwerden keine Einigung mit dem Reiseveranstalter erzielt werden kann, landen solche Fälle vor Gericht. Damit Urlauber wissen, ob und wann sich dieser Weg lohnt, hat der ADAC über 270 Urteile rund um Reisemängel zusammengestellt. 

Wird etwa im oder direkt neben dem Hotel den ganzen Tag gebaut, können sich Geschädigte über Rückerstattungen von 50 bis 60 Prozent des Reisepreises freuen. Wer sich allerdings von einem krähenden Hahn oder Hundegebell in ländlichen Gegenden gestört fühlt, geht leer aus. Weitere häufig angezeigte Mängel mit der Aussicht auf Rückerstattung sind erhebliche Flugverspätungen oder -verlegungen oder nicht fertig gestellte beziehungsweise verschmutzte Hotel- und Poolanlagen. Ungezieferbefall etwa durch vereinzelte Gekos oder Kakerlaken im Hotelzimmer und kurzzeitig auftretende Ameisen sind allerdings kein Grund für eine Minderung. 

Um überhaupt Geld für entgangene Urlaubsfreuden erstattet zu bekommen, müssen Reisende folgendes beachten: Wird ein Mangel festgestellt, muss dieser sofort bei der Reiseleitung angezeigt und Abhilfe verlangt werden. Fotos oder Videos, die Missstände dokumentieren, oder unabhängige Zeugen helfen bei der Beweisführung. Nach der Rückkehr sind die Ansprüche innerhalb eines Monats beim Reiseveranstalter geltend zu machen. 




Die Tabelle zu den Reisemängeln ist ab sofort im Internet unter www.adac.de/Recht_und_Rat/Reiserecht abrufbar.

Sonntag, 21. Juli 2013

Tank-Stopps auf der Reise clever planen

Wer auf der Urlaubsfahrt clever tankt, kann ordentlich Geld sparen! Deshalb lohnt es sich, die Spritpreise im benachbarten Ausland im Auge zu haben. Zurzeit ist Super laut ADAC in Polen mit 1,32 Euro besonders günstig, Diesel ist in Luxemburg mit 1,22 Euro am billigsten. Über 50 Cent mehr kostet ein Liter Super dagegen in den Niederlanden. Auf dem Weg nach Italien lohnt sich für Diesel und Benziner ein Tank-Stopp in Österreich oder der Schweiz. 

Die aktuelle ADAC Übersicht der Kraftstoffpreise in den Reiseländern:

LandSuperbenzinDiesel
Belgien1,71 Euro1,49 Euro
Dänemark1,61 Euro1,43 Euro
Deutschland1,60 Euro (E10)1,44 Euro
Frankreich1,57 Euro1,43 Euro
Italien1,77 Euro1,66 Euro
Kroatien1,35 Euro1,28 Euro
Luxemburg1,39 Euro1,22 Euro
Niederlande1,84 Euro1,49 Euro
Österreich1,43 Euro1,37 Euro
Polen1,32 Euro1,32 Euro
Schweiz1,48 Euro1,54 Euro
Slowenien1,49 Euro1,38 Euro
Spanien1,45 Euro1,37 Euro
Tschechien1,41 Euro1,39 Euro

Alle aufgelisteten Preise sind Durchschnittswerte. Wie in Deutschland kann es auch im Ausland erhebliche regionale Unterschiede bei den Kraftstoffpreisen geben. Wer auf heimischen Autobahnen unterwegs ist, findet unter www.adac.de und dem Stichwort „Tanken auf Reisen“ über 200 preisgünstige Tankstellen direkt neben der Autobahn.

Freitag, 12. Juli 2013

Dachboxen schaffen sicheren Raum für die Urlaubstour

Ein großes Auto nur für die jährliche Fahrt in den Urlaub anschaffen – dies erscheint zunehmend unwirtschaftlich. Wenn die Reise dann aber ansteht, kann der Platz im vernünftig kleinen Modell knapp werden. Und manchen reicht nicht einmal das Kofferraumvolumen eines großen Wagens. Kein Wunder, dass immer mehr Familien Teile ihres Reisegepäcks in eine Dachbox packen. Tipps zum Laden und Fahren mit Dachbox von den TÜV SÜD-Experten.

Für die Ferientour nicht ausreichend Platz im Auto? Dachboxen schaffen zusätzlich Stauraum. Foto: TÜV-SÜD
 Wiegen: Wie viel Gewicht in einer Dachbox transportiert werden darf, legt der Hersteller fest – meist 50 oder 75 Kilogramm. Bei manchen Modellen weist ein Aufkleber im Inneren der Box darauf hin. Doch die Grenze setzt die zulässige Dachlast des Autos. Sie steht leider nicht in den Zulassungspapieren. Wie viel aufs Dach darf, sagt dagegen die Betriebsanleitung. Gebräuchliche Werte sind 75 oder 100 Kilogramm. Bei Kleinwagen sind manchmal nur 50 zulässig. „Von der Dachlast abzuziehen sind aber das Gewicht der Box – 15 bis 30 Kilogramm – und des Dachträgers, der vier bis acht Kilo wiegt“, erläutert Eberhard Lang von TÜV SÜD. Für übliches Urlaubsgepäck reicht die verbleibende Nutzlast in aller Regel. Bei Unsicherheit hilft eine Personenwaage, um das Gewicht der Gepäckstücke zu bestimmen.

Spannen: Fast alle Dachboxen verfügen über Ösen und Gurte zur Sicherung der Ladung. „Die sollten unbedingt benutzt werden. Das vermeidet das gefährliche Verrutschen des Gepäcks“, sagt Lang. Ungeeignet zum Verzurren seien Schnüre und die meisten Gummi-Expander, deshalb besser spezielle Spanngurte benutzen.

Verteilen: Wichtig ist die gleichmäßige Beladung. Die Hälfte des Gewichts sollte stets im mittleren Teil der Box liegen, also zwischen den Querrohren des Dachträgers. Davor und dahinter ist der Platz für je ein Viertel. Weil Feuchtigkeit während der Fahrt eher vorn eindringt, macht es Sinn, dort keine in dieser Hinsicht empfindlichen Dinge zu platzieren.

Schließen: Jeder, der schon mal eine Dachbox beladen hat, kennt den Effekt – der Deckel verhält sich mitunter störrisch, lässt sich nicht schließen. Gewalt ist dann ebenso wenig eine Lösung wie der Ersatz der ordentlichen Verriegelung durch einen Spanngurt rund um die Box. Alle Schließteile müssen sicher eingerastet sein. Das ist auch für die Dichtheit des Transportbehältnisses wichtig. Die einzige Lösung besteht im Neuordnen der Ladung. Viele moderne Boxen sorgen dafür, dass der Schlüssel nur bei vollständiger Verriegelung abgezogen werden kann. Erhöhte Kraft lässt höchstens den Schlüssel abbrechen. Apropos: Der Zweitschlüssel sollte an Bord sein.

Schützen: Qualitativ hochwertige Dachboxen sind heute beinahe wasserdicht. Ganz auszuschließen ist der Wassereinbruch aber beispielsweise bei Fahrten durch Wolkenbrüche nicht. Das Verpacken empfindlicher Dinge in Plastiktüten beseitigt das Restrisiko. Manche Boxen haben am Boden im hinteren Bereich an tiefen Stellen kleine Öffnungen, durch die der Sog des Fahrtwindes eingedrungenes Wasser absaugen kann. Diese Löcher dürfen deshalb nicht verstopft oder verdeckt sein.

Checken: Eine Pause auf der Reise bietet die Gelegenheit, den festen Sitz von Box und Dachträger zu überprüfen. Es kann auch nicht schaden, die Spanngurte im Inneren bei Bedarf nachzuziehen.

Fahren: Durch die Dachbox verändert sich der Schwerpunkt des Autos. Besonders bei hohen Fahrzeugen wie Vans, Bussen und Sport Utility Vehicles (SUV) ist eine vorsichtige Gangart angesagt. Das gilt besonders in Kurven. Dort verhält sich ein voll beladenes Auto ohnehin kritischer als aus dem Alltag gewohnt. Auch verlängert das erhöhte Gewicht auf der Urlaubsfahrt den Bremsweg. Eine gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung existiert für Fahrzeuge mit Boxen nicht. Manche Hersteller von Dachtransport-Zubehör empfehlen allerdings, nicht schneller als 130 km/h zu fahren.

Durchkommen: Dachaufbauten machen das Auto höher. Diese Binsenweisheit gilt es beim Ein- und Durchfahren von niedrigen Stellen zu beachten. Parkhäuser bereiten selten Probleme, doch Garagen am Urlaubsort sind vielleicht nicht so hoch wie die heimische. „Die vorher ausgemessene Gesamthöhe auf einem Klebezettel im Cockpit notiert, vermeidet Überraschungen und Stress, wenn ein Hinweisschild auf geringe Höhe vor dem Auto auftaucht“, sagt Lang.

Sparen: Die aerodynamische Gestaltung moderner Dachboxen sorgt dafür, dass der Mehrverbrauch durch den erhöhten Luftwiderstand maßvoll ausfällt. Dennoch sind einige zehntel Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer nicht zu vermeiden. Das gilt auch für leere Boxen. Wer vom Urlaubsort aus längere Strecken fahren will, nimmt den zweiten Kofferraum und den Dachträger vor Ort am besten ab.

Freitag, 5. Juli 2013

Ägypten: Urlaubsregionen weiterhin für Touristen sicher

Ägypten-Urlauber, die nach dem jüngsten politischen Machtwechsel im nordafrikanischen Land verunsichert sind, sollten sich vor Reiseantritt mit ihrem Reiseanbieter in Verbindung setzen, um etwaige Umbuchungen zu besprechen. Aus Kulanzgründen bieten einige Veranstalter die Möglichkeit, kostenlos umzubuchen oder die Reise zu einem späteren Zeitpunkt anzutreten. Eine generelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht derzeit jedoch nicht, d.h. es gibt kein Recht auf einen kostenfreien Rücktritt für bereits gebuchte Reisen. Während die Urlaubsregionen am Roten Meer sowie in Oberägypten für Touristen weiterhin sicher sind, rät das Außenministerium aktuell von Reisen in andere Landesteile wie die Sinai-Region, ins ägyptisch-libysche Grenzgebiet sowie nach Kairo und Alexandria ab. 

ADAC Mitgliedern, die über ADAC Reisen ihren Urlaub gebucht haben, bietet der Club bis zum 8. Juli 2013 kostenlose Umbuchungen und Stornierungen für Reisen nach Kairo an. Tagesausflüge dorthin sind bis zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Tipps fürs Telefonieren und Surfen im Urlaub

Telefonieren und Surfen per Handy im EU-Ausland wurde zum 1. Juli erneut preiswerter. Pünktlich zum Start der Urlaubssaison gelten neue Preisobergrenzen für die grenzüberschreitende Mobilfunknutzung. Die Preise für abgehende Anrufe aus dem EU-Ausland sinken von 29 auf höchstens 24 Cent pro Minute (ohne Mehrwertsteuer). Die Telefonminute für eingehende Anrufe darf maximal 7 Cent kosten (vorher 8 Cent). Der Preis für SMS aus dem EU-Ausland sinkt von 9 Cent auf 8 Cent. Auch die Nutzung von Datentarifen wird günstiger: Ein Megabyte kostet ab Juli maximal 45 Cent nach zuvor 70 Cent. Parallel zur EU-Regulierung haben viele Netzbetreiber eigene, günstige Reisetarife geschaffen. Die Roaming-Preise sind in den vergangenen Jahren bereits massiv gefallen.

„Die Tarifsenkungen wirken auf den ersten Blick gerade aus Verbrauchersicht sehr positiv“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Man dürfe aber nicht vergessen, dass die Netzbetreiber Mittel zum weiteren Netzausbau brauchen. Und so fragt Rohleder: „Was helfen niedrige Preise, wenn die Netze überlastet sind und die Verbindung nicht stimmt?“ Zum 1.Juli 2014 werden die Preisobergrenzen erneut deutlich gesenkt.

Die Veränderungen zum 1. Juli 2013 im Überblick





















Tipps, was Handynutzer auf Reisen beachten sollten:

Tarife und Handy-Einstellungen prüfen

Bei den meisten Mobilfunk-Anbietern sind die Roaming-Konditionen übersichtlich. Üblich sind einheitliche Tarifmodelle für ganze Länder-gruppen. Die Kunden müssen sich nicht bei jedem Grenzübertritt auf andere Minutenpreise einstellen. Dabei kooperieren viele Anbieter mit ausländischen Partnernetzen, in denen die Tarife vergleichsweise niedrig sind. Zudem bieten immer mehr Mobilfunkbetreiber zeitlich begrenzte Datenflatrates für Urlaub und Geschäftsreisen an. In diesem Fall lohnt es sich, die automatische Netzwahl im Handy abzuschalten und das Partnernetz manuell zu wählen. Innerhalb der EU gelten ohnehin die oben genannten Preisgrenzen für abgehende und ankommende Gespräche. Weitere Details können die Nutzer auf der Internet-Seite ihres Anbieters oder bei der Service-Hotline erfahren. Der Kundendienst kann zudem prüfen, ob die Mobilfunkkarte für Gespräche im Ausland freigeschaltet ist. Bei Prepaid-Karten von Discountern kann es Einschränkungen geben.


Spezielle Auslands-Angebote nutzen
Immer mehr Anbieter haben spezielle Angebote oder Optionen für das Telefonieren im Ausland. Je nach Tarifmodell sind diese für Geschäfts- und/oder Urlaubsreisende geeignet. Sie sind teilweise mit einer zusätzlichen Grundgebühr verbunden, bieten dafür besonders niedrige Minutenpreise. Das lohnt sich, wenn man häufiger zu Hause anruft oder geschäftlich erreichbar bleiben muss.

Über Datentarife informieren
Ein großer Teil der Nutzer surft in Deutschland bereits mit Flatrates oder Volumentarifen mobil im Internet. Auch für das Daten-Roaming haben immer mehr Netzbetreiber und Provider günstige Angebote, etwa in Form von Tages-Flatrates. Wer für über 60 Euro mobil im Web unterwegs ist, wird zudem von seinem Provider benachrichtigt. Dennoch sollten sich Handy-Kunden vor Reisebeginn informieren. Wer auf das mobile Surfen im Ausland ganz verzichten will, sollte prüfen, ob er das Daten-Roaming am Handy abstellt. So lassen sich unliebsame Überraschungen, etwa durch den automatischen Abruf von E-Mails, vermeiden.

Alternativen abwägen
Eine Alternative für Langzeit-Urlauber können ausländische Prepaid-Karten sein – oder Mobilfunkkarten spezieller Reise-Discount-Anbieter. Nachteil: Bei diesen Karten bekommt man eine neue Nummer, die man Freunden erst mitteilen muss. Auch sind manche deutsche Prepaid-Handys für Karten anderer Anbieter gesperrt. Weniger komfortabel als das eigene Handy, aber günstig sind „Calling Cards“: Reisende kaufen ein Guthaben, das sie etwa von öffentlichen Telefonzellen aus nutzen können. Wer im Hotel einen drahtlosen Internet-Zugang hat, kann damit eventuell günstig oder gratis im Web surfen oder E-Mails abrufen und über einen Laptop oder ein WLAN-fähiges Handy telefonieren, wenn das Gerät Gespräche per Internet unterstützt. Die nötigen Programme sind für die meisten Laptops und immer mehr Smartphones verfügbar.

Technische Voraussetzungen klären
In rund 200 Ländern gibt es Mobilfunknetze nach dem europäischen GSM-Standard. Die hier verbreiteten Dualband-Handys funktionieren daher fast überall in Asien, Afrika und Australien und Ozeanien. Einschränkungen gibt es in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika sowie auf einigen Karibik-Inseln. Dort gibt es teils andere Frequenzen oder Mobilfunk-Standards. Am besten sollte man die Hotline des Mobilfunkanbieters fragen, ob sich das eigene Handy am Reiseziel ins Netz einbucht. Falls nicht: Manche Anbieter vermieten geeignete Telefone für Urlaub oder Geschäftsreise. Falls ohnehin ein Handy-Kauf ansteht, ist für Amerika-Reisende ein Tri- oder Quadband-Gerät erste Wahl. Das funktioniert in den USA und Kanada – zumindest dort, wo ein GSM-Netz vorhanden ist. Mit modernen UMTS-Handys lässt sich zusätzlich auch in Japan und Korea telefonieren. Informationen zur Netzabdeckung und ausländischen Anbietern gibt es unter: http://maps.mobileworldlive.com/.

Nummern im internationalen Format speichern
Im Handy-Adressbuch werden Telefonnummern am besten im internationalen Format gespeichert. Das „+“ ersetzt die aus dem Festnetz gewohnte „00“ für Auslandsgespräche. Es lässt sich bei allen Mobiltelefonen durch längeres Drücken der ‚0‘ eingeben. Dann folgt der Länder-Code. Deutsche Anschlüsse beginnen zum Beispiel mit +49. Anschließend werden die Ortsvorwahl ohne 0 und die Rufnummer eingegeben. So lassen sich die Nummern auch vom Ausland aus problemlos anrufen.

Sonntag, 30. Juni 2013

Sunshine Kids: Mehr Kinderspaß

Resort Residence Gasparina Village am Gardasee. Foto: ITS

Mit insgesamt 19 Sunshine Kids Hotels baut ITS das Angebot familienfreundlicher Hotels im Sommer 2013 weiter aus. In den Sunshine Kids-Hotels erleben Kinder ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Der Kinderclub Sunshine ist ausgerichtet auf Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Darüber hinaus bieten die meisten Clubs auch Animation für Teenies bis 17 Jahre.

Neben Freizeitaktivitäten wie Bewegungsspielen am Strand, Hotelrallye und Kinderdisko gibt es viele familienfreundliche Annehmlichkeiten. Dazu zählen besonders für Familien geeignete Zimmer und Appartements, die Ausstattung mit Waschmaschinen und Wäschetrocknern, Kinderermäßigungen und kinderfreundliche Essenszeiten.

Das Sunshine Kids-Resort Residence Gasparina Village am Gardasee lockt nicht nur mit Lagunen-Badelandschaft, Fußballplatz, Sportpfad und Beachvolleyball-Feld. Der Safaripark „Parco Natura Viva“ ist ganz in der Nähe und der Clou: Der Freizeitpark „Gardaland“ ist vom Hotel aus zu Fuß zu erreichen und bietet viele Attraktionen, auch unterschiedlich wilde Achterbahnen.

Weitere Infos: www.its.de



Mittwoch, 26. Juni 2013

Wie man sein Auto sicher belädt

Wer mit dem Auto verreist, nimmt gern etwas mehr Gepäck mit als etwa Bahn- oder Flugreisende. Und wenn der Kofferraum nicht ausreicht, kommt der Rest häufig auf´s Dach und bzw. ans Heck. Nur ein Blick zeigt: In vielen Fällen denken die Autoreisenden beim Belanden zu wenig an Ihre Sicherheit. Besonders bei Kombis und Vans werden haarsträubende Fehler gemacht, warnen die Experten vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.

Wer den Wagen bis unter´s Dach voll stopft, riskiert selbst bei einem scheinbar harmlosen Auffahrunfall, dass ihm die Gepäckstücke in den Nacken fliegen. Schon bei mittleren Geschwindigkeiten kann dies lebensgefährlich sein. So packt man laut ADAC richtig:

  • Große und schwere Taschen/Koffer gehören ganz unten in den Kofferraum oder werden direkt an der Sitzlehne verstaut. Bei geteilter Lehne Gepäckstücke so platzieren, dass sie die Teilung überdecken.
  • Bei Kombis oder Vans nicht über die Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, wenn kein stabiles Trenngitter oder Netz angebracht ist. 
  • Keine schweren oder kantigen Gepäckstücke mit in den Innenraum nehmen.
  • Bei der Verwendung von Dachboxen darauf achten, dass das zulässige Gewicht (Dachlast) durch das Gepäck (Zuladung) nicht überschritten wird. Zusätzlich das Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen sichern. Bei der Montage von Heckträgersystemen muss auch die Stützlast der Anhängerkupplung berücksichtig werden. 
Wer einen Teil des Urlaubsgepäcks in einer Dachbox befördert, sollte daran denken, dass das Auto nun höher geworden und der Schwerpunkt nach oben gewandert ist. Das kann sich auf die Fahreigenschaften auswirken. Vorsicht ist auch bei der Einfahrt in Garagen geboten, also immer auf die erlaubte Durchfahrtshöhe achten. Außerdem sollte nach jeder Pause vor der Weiterfahrt die Befestigung der Box überprüft werden. Die Gefahr: Durch Vibration könnten sich die Verbindungen gelockert haben. 


Fahrrad-Transport: Vorsicht vor Seitenwind!

Wer im Urlaub auch ohne Auto mobil sein möchte, nimmt oftmals das eigene Fahrrad mit. Dabei ist ebenfalls einiges zu beachten: Vor einer längeren Fahrt sollte man einmal geübt haben: Eine Trainingsrunde mit dem ungewohnten Gepäck hilft, sich an die neue Fahrsituation zu gewöhnen.

Für Fahrrad-Gepäckträger, ob auf dem Dach, auf der Anhängerkupplung oder auf der Heckklappe befestigt, gilt eine optimale Ladungssicherung, denn Windlasten sollten nicht unterschätzt werden. Auch die zulässige Dachlast des Pkw darf nicht überschritten werden. Diese liegt in der Regel zwischen 50 und 100 Kilogramm. Angaben hierzu liefert die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs. In der Anbauanleitung des Trägers gibt der Hersteller auch die Höchstgeschwindigkeit vor, die mit dem Fahrradgepäckträger nicht überschritten werden darf. Diese Höchstgeschwindigkeit kann sogar unter Tempo 100 km/h liegen.

Am Sichersten fährt derjenige, der die Herstelleranweisungen be-folgt und regelmäßig unterwegs kontrolliert, ob alles noch sicher befestigt ist. Auch wenn der Hersteller anderes vorgibt: Der ADAC empfiehlt, mit Gepäckträgern nicht schneller als Tempo 130 km/h zu fahren. 


Fahrräder sind „Spritfresser“ 
Tipp: Besser hinten montieren als oben


Wer seine Fahrräder ungünstig am Auto montiert, verbraucht rund zweieinhalb Liter zusätzlichen Kraftstoff. Ein ADAC Check hat er-geben, dass ein Fahrradträger auf dem Dach mit zwei Rädern über 41 Prozent Mehrverbrauch verursacht. Hinten, auf der An-hängerkupplung montiert, fällt der zusätzliche Verbrauch geringer aus: Dann sind es nur 18 Prozent mehr als ganz ohne Beladung. Aufgrund der derzeit hohen Spritpreise kann ein Transport auf dem Dach zum 50 Kilometer entfernten Radausflug schnell über vier Euro mehr kosten als ohne Aufbauten. 

Bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h steigt der Verbrauch um
rund 2,43 Liter pro 100 Kilometer, wenn zwei Räder auf dem Dach „mitfahren“. Werden die zwei Drahtesel auf einem Anhänger-kupplungs-Heckträger mitgenommen, liegt der Mehrverbrauch laut ADAC Berechnung bei 1,06 Liter pro 100 Kilometer – also mehr als die Hälfte weniger. Getestet hat der ADAC mit einem Opel Zafira (B) Diesel. Bei Benzinern fällt der Mehrverbrauch sogar noch höher aus. 


Der ADAC rät, Dachträger nur zu montieren, wenn sie auch für einen Transport gebraucht werden. Denn allein durch sie steigt der Verbrauch um bis zu fünf Prozent. Wer über einen entsprechend großen Stauraum verfügt, kann das Fahrrad auch im Innenraum unterbringen und spart damit Kraftstoff. 






Dienstag, 25. Juni 2013

Über Zollbestimmungen und Artenschutz

Der Zoll möchte Urlauber bei ihrer Rückkehr vor unangenehmen Überraschungen bewahren. Das Hauptzollamt Frankfurt am Main rät, sich bereits vor dem Urlaub darüber zu informieren, welche Souvenirs man bedenkenlos mitbringen kann, welche Waren zoll- und steuerfrei sind und von welchen Reisemitbringseln man auf jeden Fall die Finger lassen sollte.

Wichtig ist auch die richtige Anmeldung der mitgeführten Waren, die Reisenden müssen die Entscheidung über die Wahl des "roten" oder "grünen" Zollausgangs bei den Gepäckausgaben an den Flughäfen treffen.

Bei einigen Waren ist die Einfuhr nur unter besonderen Voraussetzungen möglich (zum Beispiel Artenschutz) oder sogar absolut verboten (unter anderem nach dem Tierseuchenrecht). Damit die mitgebrachten Waren und Geschenke zoll- und steuerfrei bleiben, müssen die Freimengen beachtet und bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Nützliche Informationen rund um den Zoll liefert auch die neue App "Zoll und Reise". Die neue App hilft Urlaubern, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind und welche möglicherweise Einschränkungen unterliegen. Ein integrierter Freimengenrechner zeigt zudem, was abgabenfrei nach Deutschland mitgebracht werden kann.

Smartphone-App "Zoll und Reise"





Ferientermine in Deutschland müssen flexibler werden

Der Deutsche Tourismusverband hat sich dafür ausgesprochen, Ferien künftig immer an einem Montag starten und an einem Freitag enden zu lassen. Der ADAC kritisiert diesen Vorschlag, da durch eine solche Regelung die Straßen an den Wochenenden noch stärker belastet würden. Hintergrund: Urlaub in Deutschland findet nach wie vor mit dem Auto statt. 

Heutzutage können Urlauber ihre Ferien flexibel gestalten. „Samstags-auf-samstags“-Buchungen sind nicht mehr die Regel. Für An- und Abreise werden immer öfter verkehrsärmere Tage wie Montag oder Mittwoch genutzt. Die Staubelastung an Wochenenden hat dadurch in den vergangenen Jahren deutlich nachgelassen.

Der ADAC kritisiert weiterhin die ungenügende Ausnutzung des Ferienkorridors. Von insgesamt möglichen 94 Tagen werden in diesem Jahr 84 Tage in Anspruch genommen, 2014 werden es lediglich 72 Tage, im Jahr 2015 nur 77 Tage sein. Den gesamten Korridor ungenutzt zu lassen, führt laut Club zu einem erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden: Megastaus auf Deutschlands Straßen, Preissteigerungen in der Hochsaison und Einnahmeeinbußen für die Tourismusbranche in der Nebensaison. Der ADAC fordert deshalb die Kultusminister der Länder auf, bei der aktuellen Planung für die kommenden Jahre bis 2017 die Ferien sinnvoll zu entzerren, urlauberfreundlich und für die Tourismuswirtschaft attraktiv zu gestalten.


Sonntag, 23. Juni 2013

Erholung für Gesundheitsbewusste und Allergiker

Allergiegeprüfte Zimmer bietet Jahn Reisen seinen Gästen im Südtiroler Naturhotel Moosmair. Das Haus in der Nähe von Sand in Taufers glänzt aber nicht nur mit umweltfreundlichen Materialien, sondern auch mit Kräuterküche und Produkten aus der eigenen Landwirtschaft.

Das ökologisch ausgerichtete Kleinod mit südtiroler Charme liegt auf der Sonnenseite der Alpen, auf etwa 1.300 Metern Höhe im Bergort Ahornach. Ein Zertifikat der Landes-Umwelt-Agentur bescheinigt allergiegeprüfte Zimmer. Seit einigen Jahren ist das Naturhotel Mitglied bei Respiration, der Hotelvereinigung für Allergiker. Bei der Modernisierung legte man viel Wert auf gesunde und zugleich umweltfreundliche Materialien.

Das Naturhotel Moosmair. Foto: Jahn Reisen
Das Holz für den Dachstuhl wurde im eigenen Wald geschlagen, auf die Fußböden kam strahlungsabweisendes Lärchenholz, das laut Hotelinhaber zugleich antidepressiv wirkt. Auch das verwendete Zirbelholz bringt neben einem besonders angenehmen Duft weitere Pluspunkte mit: Es entlastet das Herz und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Alle 25 modern eingerichteten Zimmer haben außerdem einen Panoramabalkon.

Für eine gesunde Verpflegung finden Jahn Reisen-Gäste beim Frühstücksbuffet und beim abendlichen Wahlmenü Produkte aus der hauseigenen Landwirtschaft wie Brot, Milch, Marmelade oder Fleisch. Auch im Gourmetrestaurant „Arcana“, das 2006 als erstes Kräuterrestaurant Südtirols eröffnete, steht Wohlfühlkost kombiniert mit feinstem Geschmackserlebnis auf dem Programm. Die angebotene Natur-Küche folgt dabei der Überzeugung, dass Mensch und Natur eine kosmische Einheit bilden. Viel Wert wird bei der Speisekarte vor allem auf Wildkräuter gelegt, die mit ihrem speziellen Geruch, Geschmack und ihrer Wirkung ein Gefühl von Ausgeglichenheit und Harmonie unterstützen sollen.

Im Wellness-Bereich wärmt man sich in Heubädern mit hauseigenem Heu oder in Honig-Milchbädern auf und lässt sich bei Massagen verwöhnen. Leihbademäntel und Saunatücher gehören in den großzügigen Zimmern ab 26 Quadratmetern mit zur Ausstattung.

Weitere Informationen:  www.jahnreisen.de

Neue Wasserparks in Ägypten

So verlockend das Rote Meer mit warmen Temperaturen, feinen Stränden und klarem Wasser ist, auf dem Ras Umm Sid-Plateau bekommt es mächtig Konkurrenz. Hier an der Südspitze des Sinai nahe Sharm el Sheikh finden Urlauber im Aquapark des Aqua Blu Sharm el Sheikh im abkühlenden Nass Spiel, Spaß und Action pur, von den Kleinen bis zu den ganz Großen. 

© Foto: ITS
In insgesamt 17 Hotels in Ägypten ist der Aquapark für ITS-Gäste im Preis schon mit drin. 62 Wasserrutschen warten auf ältere Kinder und Erwachsene. Je höher, steiler oder kurviger, desto mehr schnellt auch der Adrenalinpegel in kurvenreichen Strecken oder Tunnels und Röhren nach oben. Wer Lust auf einen echten Kick hat, saust auf den Hochgeschwindigkeits- oder sogar auf Rennrutschen in die Tiefe. Wer lieber gemächlicher rutscht, trudelt auf einem Reifen oder einem Floß durchs Wasser. Oder man gleitet einfach mal mässig schnell als Familie gemeinsam eine der breiten Rafting Slides hinab. Auch auf dem Wasserspielplatz mit 45 Rutschen für Kinder von vier bis zwölf Jahren entdeckt jeder bestimmt seine Lieblingsrutsche. Entscheiden muss man sich zum Glück nicht wirklich. Bei dieser Auswahl kann jeden Tag ein anderes Rutschvergnügen für Riesenspaß für die ganze Familie sorgen. 

Wer nach der ganzen Action mal nur im Wasser rumpaddeln möchte, hat in der weitläufigen Anlage des Vier-Sterne-Hotels mit 538 Zimmern, 12 Bars und vier Hauptrestaurants die Wahl zwischen 14 Pools mit Sonnenterrasse und Poolbar sowie zwei Poollandschaften speziell für Kinder und Jugendliche. Oder man läuft oder fährt mit dem regelmäßigen Shuttle das kurze Stück an den Strand. Nur wenig länger braucht man zum Old Market für einen kleinen Bummel.


Weitere Informationen:  www.its.de

Mit dem Katamaran Thailands Inselwelt erkunden

Entspannender kann eine Fernreise kaum sein. Die Katamaran-Kreuzfahrt „Zauberhafte Inselwelten“ des Reiseveranstalters Dertour führt durch eines der schönsten Segelreviere der Welt: die thailändische Andamanensee mit ihren unzähligen idyllischen Inseln und traumhaften Buchten. Der Katamaran „Nautitech 82“ gleitet durch das türkisblaue Wasser, die Gäste lassen an Deck die Seele baumeln und genießen den Ausblick auf die zahlreichen, aus dem Meer ragenden Kalksteinfelsen. 


Die Katamaran-Kreuzfahrt „Zauberhafte Inselwelten“  
führt durch eines der schönsten Segelreviere der Welt. ©Foto: Dertour
Die einmalige Landschaft war Schauplatz bekannter Filme wie „The Beach“ mit Leonardo di Caprio oder auch James Bond. Die farbenfrohe Unterwasserwelt mit ihren faszinierenden Lagunen und bunten Fischen macht das Schwimmen und Schnorcheln zu einem ganz besonderen Erlebnis. Ein Ausflugspaket mit Elefantenritt durch den Dschungel, Kajaktour durch die Mangroven, Besuch der James Bond Insel auf einem traditionellen „Long Tail“ Boot und Besichtigung eines auf Stelzen gebauten Fischerdorfes (u.a.) kann zusätzlich gebucht werden. Gut zu wissen: Diese Reise wird garantiert durchgeführt, Start ist jeden Samstag ab Phuket (bis 31.10.2013). 


Weitere Informationen:  www.dertour.de

-----------------------------------------------------------------------------

Tipp: Das Auswärtige Amt hat für Thailand-Reisende folgende Informationen  zusammengestellt: 

Samstag, 22. Juni 2013

Viel Meer: Sylt für Familien in den Sommerferien



Donnerstag, 20. Juni 2013

Ferien in Deutschland sind „teuer“


Beim jüngsten ADAC Vergleich von Urlaubsnebenkosten in 50 europäischen Badeorten hat Deutschland erstmals mit der Wertung „teuer“ abgeschnitten. Mit einem „Warenkorb“-Preis von durchschnittlich 185 Euro konnten sich die heimischen Urlaubsregionen zwar im Mittelfeld platzieren, liegen aber über dem Testdurchschnitt und sind im Vergleich zu früheren Jahren in den „teuren“ Bereich gerutscht. Lediglich Fehmarn und Timmendorfer Strand wurden als „durchschnittlich“ eingestuft, Zingst, Langeoog und Borkum dagegen als „teuer“. Dafür verantwortlich ist nicht zuletzt die Kurtaxe, die pro Person und Tag bis zu 3,50 Euro betragen kann.  

Insgesamt erhielten zwölf der 50 beliebten Test-Urlaubsorte das Prädikat „sehr günstig“, ebenso viele aber auch das Urteil „sehr teuer“. Zehn Orte waren „günstig“, sieben „durchschnittlich“ und neun „teuer“. Über alle Test-Orte hinweg kostete der „Warenkorb“ durchschnittlich 175 Euro. Kurt Heinen, ADAC Vizepräsident für Tourismus: „Während sich Anreise und Übernachtung bereits zuhause relativ leicht kalkulieren lassen, können die Ausgaben für die kleinen Extras vor Ort schnell aus dem Ruder laufen. Denn quer durch Europa gibt es enorme Preisunterschiede bei Strandliege, Cappuccino & Co.“

So stand zum Beispiel die Strandliege samt Sonnenschirm in Bodrum und Side in der Türkei sowie im bulgarischen Sveti Konstantin kostenlos zur Verfügung. Im italienischen Alassio hingegen musste man bis zu 45 Euro Miete pro Person und Tag zahlen. Die Sonnencreme gab es in Side schon ab 6,25 Euro, in einem Geschäft in Imperia in Italien wurden genau 20 Euro mehr fällig. Und die Kugel Eis strapazierte die Urlaubskasse in Vejers Strand in Dänemark mit bis zu 3,23 Euro, während sie in Obzor in Bulgarien bereits ab 26 Cent zu haben war.

Als unschlagbar günstig erwies sich Bulgarien mit einem Durchschnittspreis von rund 122 Euro für den „Warenkorb“. Alle fünf Orte, in denen die ADAC Tester unterwegs waren, belegen mit sehr günstigen Preisen die ersten Plätze im Gesamtvergleich. Als Testsieger konnte sich Sveti Konstantin mit einem „Warenkorb“-Preis von knapp 118 Euro behaupten. In Dänemark hingegen musste man fast 223 Euro und damit rund hundert Euro mehr als in Bulgarien für den gleichen „Warenkorb“ ausgeben. Auf den letzten fünf Plätzen der Gesamtwertung finden sich mit der Wertung „sehr teuer“ gleich vier dänische Orte, darunter als Testverlierer Hvide Sande an der dänischen Nordseeküste mit fast 232 Euro für den „Warenkorb“.

Die Preise für den ADAC Vergleich erhoben geschulte Tester in der Hochsaison zwischen Juli und September 2012 in je fünf beliebten Ferienorten in Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Niederlande, Spanien und der Türkei. Zugrunde liegt ein „Warenkorb“ mit 34, vorab genau definierten Produkten und Dienstleistungen, die sich am Bedarf einer Urlauberfamilie mit zwei Kindern orientieren. Sie reihen sich ein in die Kategorien Essen und Trinken, Shopping und Extras, Information und Freizeit sowie Gesundheit und Körperpflege und wurden vor Ort in jeweils drei verschiedenen Einkaufsstätten erhoben.


Mittwoch, 19. Juni 2013

Kroatien - Das ändert sich für Urlauber

Am 1. Juli wird Kroatien der 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Der ADAC sagt, was sich ändert und was gleich bleibt.

EU-Bürger müssen wie bisher einen Reisepass oder Personalausweis bei der Einreise nach Kroatien vorlegen, der noch mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültig ist. Staatsbürger von Nicht-EU-Staaten, die über eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland oder einem anderen Schengen-Staat verfügen, benötigen für die Einreise ihren Reisepass, aber kein Visum. Außerdem gibt es auch weiterhin Grenzkontrollen. Der Beitritt zur EU bedeutet allerdings nicht automatisch einen Beitritt zum Schengener-Abkommen über den freien Personenverkehr. An den kroatischen Grenzen zu den Schengen-Staaten Slowenien und Ungarn finden weiterhin Personenkontrollen statt. Auch Flugreisende müssen sich einer Pass- beziehungsweise Ausweiskontrolle unterziehen. Allerdings sind sie jetzt besser geschützt, wenn ein Flug wegen Überbuchung, Streik oder Naturkatastrophe verspätet stattfindet oder ganz ausfällt. Für sie gilt mit dem Beitritt die EU-Fluggastrechte-Verordnung.

Ab EU-Beitritt dürfen Lebens- und Genussmittel zum eigenen Verbrauch unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Bei einigen Erzeugnissen gibt es Richtmengen zur Abgrenzung zwischen privatem und gewerblichem Bedarf: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Prozent Alkoholgehalt, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier.

Für Urlauber, die ihr Haustier mit nach Kroatien nehmen möchten, ändert sich nichts. Erforderlich ist weiterhin der EU-Heimtierausweis. Für Autofahrer ändert sich dagegen einiges: Von kroatischen Behörden verhängte Bußgelder können künftig auch in Deutschland vollstreckt werden. Außerdem: Die außergerichtliche Regulierung von Kfz-Unfällen in Kroatien, an denen ein dort zugelassenes Fahrzeug beteiligt ist, kann künftig auch über einen Schadenregulierungsbeauftragten nach Maßgabe der EU-Kraftfahrzeughaftpflichtrichtlinie in Deutschland erfolgen. Zudem können kroatische Versicherungen auch in Deutschland am Wohnsitz des Geschädigten verklagt werden. 

Die Mindestdeckungssummen werden an den EU-Standard angepasst. Fahrzeuge mit EU-Kennzeichen benötigen zur Einreise nach Kroatien kein eigenes D-Schild als Nationalitätsnachweis mehr. Die Mitnahme der Internationale Grünen Versicherungskarte ist nicht erforderlich. Der ADAC empfiehlt diese aber, da sie als Versicherungsnachweis dient (besonders wichtig bei Fahrzeugen mit Anhängern) und z.B. bei einem Unfall die Abwicklung erleichtert. Schlechte Nachrichten für Bootseigner: Wer seine Yacht schon vor dem EU-Beitritt in Kroatien liegen hatte, muss diese eventuell nachversteuern und nachverzollen.

Wird man im Urlaub krank, haben EU-Bürger jetzt auch in Kroatien Anspruch auf eine kostenlose medizinische Grundversorgung. Dennoch empfiehlt der ADAC, einen Auslandskrankenschutz, der bei Bedarf auch die Kosten für einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland übernimmt. Gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland umfassen diese Leistungen nicht.

Montag, 3. Juni 2013

Urlaub mit eigenem Pony

Urlaub mit eigenem Pony. Foto: www.its.de

Einmal Ponybesitzer sein: Diesen Kindertraum erfüllt ITS für die Dauer des Urlaubs auf dem Reiterhof Pichler in Oberösterreich. 

Das familienfreundliche 4-Sterne-Haus Reiterhof Pichler in Geboltskirchen am Rand des Hausruckwalds bietet für tierliebende Kinder einen besonderen Clou: Für den gesamten Urlaub können Familien hier ein Pony betreuen. Streicheln, striegeln und satteln, füttern oder den Huf auskratzen, all das zeigen professionelle Ponybetreuer den kleinen und großen Pferdefreunden und stehen den Familien während des gesamten Urlaubs mit Rat zur Seite. Durch den Umgang mit dem Pony lernen kleine Pferdefreunde zugleich spielerisch auch ein Stück Verantwortung. Und die Eltern können als Pony-Lenker bei Ausritten natürlich mit von der Partie sein.

Mit viel Platz zum Toben zwischen grünen Wiesen und Pferdekoppeln ist das im ursprünglichen Stil restaurierte Hotel mit 20 Zimmern  insgesamt ein Paradies für einen entspannten Familienurlaub. Abkühlung bietet ein Naturswimmingpool, zum Ausruhen trifft sich die Familie dann auf der Liegewiese. Am Biotop kann man Fische, Libellen und Schmetterlinge beobachten und die Kleinsten können im Sandkasten Kuchen backen und Burgen bauen. Ob bei einer Märchenstunde am Lagerfeuer, bei Traktorfahrten, beim Ziegenmelken oder beim Heubasteln, Langeweile steht in diesem Urlaub nicht auf dem Programm. Für Abwechslung und Action sorgt auch das Trampolin oder ein Ausflug nach Haag mit einer Gratisfahrt auf der Sommerrodelbahn.

Damit sich die Familienkasse ebenfalls erholen kann, ist für ITS-Urlauber die Vignette für Österreich bereits im Reisepreis inklusive.

Preisbeispiel:

Nieder-/Oberösterreich, Geboltskirchen
4-Sterne-Haus Reiterhof Pichler
1 Woche im Familienzimmer (2+1-2 K.), Halbpension, Eigene Anreise
Pro Familie/Woche ab 1.190,- Euro


Weitere Infos: www.its.de.


Samstag, 1. Juni 2013

Vor Fernreisen über Reiseimpfungen informieren

Wer eine Fernreise plant, sollte sich rechtzeitig über notwendige oder empfehlenswerte Reiseimpfungen informieren. „In anderen Ländern ist das Infektionsrisiko für viele Krankheiten erhöht. Vor ausgewählten Risiken kann man sich durch Impfungen effektiv schützen, das sollte man nutzen“, sagte Prof. Dr. med. Thomas Weinke bei der Pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Welche Impfung möglich und empfehlenswert ist, hängt vom Reiseland, vom Reisestil und dem individuellen Risiko ab. Da einige Impfungen wiederholt verabreicht werden müssen, sollte man sich rechtzeitig informieren.“ Die Kosten für Reiseimpfungen werden von einigen Krankenkassen erstattet.

Zu den wichtigsten Reiseimpfungen gehört die Impfung gegen Hepatitis A. Der Erreger sind Viren, die über verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel übertragen werden. Diese Viren sind in den Tropen, aber auch in vielen anderen Regionen weltweit, etwa im Mittelmeerraum, weit verbreitet. Weinke: „Drei von tausend Reisenden, die ungeimpft in die Tropen fahren, infizieren sich innerhalb eines Monats. Damit ist Hepatitis A die häufigste Infektionskrankheit, die sich durch eine Impfung vermeiden lässt.“ Hepatitis B wird nicht durch Fäkalkeime, sondern durch den Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten wie Sperma übertragen. Auch gegen diese Art der Infektion ist ein Impfstoff verfügbar.


Andere länderspezifische Reiseimpfungen schützen vor Typhus, Cholera, Gelbfieber, Polio oder der Japanischen Encephalitis. Auch Infektionen durch Meningokokken oder die Erreger der Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) sind je nach Reiseland und Art der Reise empfehlenswert. „Ob eine Reiseimpfung nötig ist, hängt auch von der Art und Dauer der Reise ab“, sagt Weinke. „Zu einer Impfung gegen Tollwut würde ich vor allem bei einem Aufenthalt von länger als einem Monat raten oder wenn man ein hohes berufliches Risiko eingeht, etwa als Entwicklungshelfer.“ Eine Fernreise sollte auch immer der Anlass sein, sich über Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten zu informieren.