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Samstag, 30. März 2013

Reiserücktrittsversicherung: Im Notfall sehr gut versichert


Guten Versicherungsschutz bekommen Urlauber sowohl bei Portalen im Internet als auch direkt beim Versicherer. Im Test der Stiftung Warentest waren die Leistungen „sehr gut“ bis „ausreichend“. Empfehlenswert sind Policen, die einen Reiseabbruch mitversichern, heißt es in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Reiserücktrittsversicherungen sind vor allem für Familien mit Kindern sowie bei teuren Reisen sinnvoll. Ohne Schutz fallen bei einem Notfall bis zu 90 Prozent des Reisepreises als Stornokosten an. Für Urlauber, die im Internet buchen, gibt es die Versicherung mit einem Klick gleich dazu. Den besten Schutz hat Opodo.de. Er kostet für Einzelreisende 30 Euro bei einer 500-Euro-Reise. Familien zahlen 59 Euro. Ein Nachteil der Portale: Alle Tarife gab es nur mit einer Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Anders ist es bei Policen, die der Reisende direkt bei einem Versicherer abschließt. Hier empfiehlt Finanztest Angebote ohne Selbstbehalt. Dann übernimmt die Versicherung die kompletten Stornokosten. Die Tarife sind zum Teil sogar günstiger, als die Angebote der Reiseportale. Eine Familie, die eine Reise im Wert von 500 Euro bucht, bekommt bei der Würzburger schon für 27 Euro einen „sehr guten“ Rundum-Schutz. Die besten Jahresverträge, bei der alle Reisen eines Jahres versichert sind, gibt es von HanseMerkur und AGA. Wichtig ist ein Blick ins Kleingedruckte: Schließt ein Tarif viele Leistungen aus, ist das schlecht für den Urlauber.

Der ausführliche Test Reiserücktrittsversicherung ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/reiseruecktritt veröffentlicht.

Sonntag, 4. November 2012

Cars­haring: Wenigfahrer sparen mehr als 1.000 Euro jähr­lich


Wer nur gelegentlich ein Auto braucht und weniger als 7.500 km im Jahr fährt, kann durch Cars­haring bis zu 1.000 Euro jähr­lich sparen. Die Verfügbarkeit ist meist „sehr gut“ und der Zustand der Autos bei vielen Anbietern „gut“, die Aufnahme­beiträge sind oft gering und zahlreiche Anbieter verlangen keinen oder nur einen geringen Monats­beitrag. Auch die Anbieter ohne Miet­stationen können eine gute Alternative zum eigenen PKW sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeit­schrift test, für die sie neun Cars­haring-Anbieter getestet hat.

„Cars­haring ist eine prima Idee und funk­tioniert auch in der Praxis“, ist das Fazit der Tester, die fünf von neun Anbietern mit „gut“ bewerten, die anderen vier sind „befriedigend“. Unter den Klassikern mit festen Stationen schneiden Greenwheels, Flinkster und Stadt­mobil am besten ab. Sie über­zeugen mit sehr gutem tech­nischem Zustand der Autos, einer vielfältigen Fahr­zeugflotte oder dem problemlosen Anmelden, Buchen und Fahren. Beim klassischen Cars­haring kann man Autos spontan buchen, aber auch Wochen oder Monate im Voraus ordern.

Bei den Anbietern ohne Miet­station mit Fahr­zeugflotten in mehreren Städten liegt Car2go, das Sharing-Angebot von Daimler und Europcar, vorne. Die Autos dieser Anbieter stehen für den spontanen Abruf inner­halb des Geschäfts­gebiets einfach dort, wo der letzte Nutzer sie abge­stellt hat. Mit GPS und Mobil­funk kann der nächste Kunde sie schnell aufspüren und sofort nutzen. Park­gebühren sind hier in den Miet­kosten schon enthalten.

Der ausführ­liche Test Cars­haring ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/carsharing veröffent­licht.


Quelle: www.nrw.de