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Dienstag, 13. August 2013

Auf Royalen Spuren durch Hannover

Maritim Airport Hotel Hannover
Foto: 
MARITIM Hotelgesellschaft

Mit Georg I., König von Hannover und Großbritannien, begann vor 300 Jahren die Personalunion. 2014 feiert Hannover diese Ära mit fünf großen Sonderaustellungen in Museen und Schlössern.

Auch in den Adern des jüngsten Königsanwärters Großbritanniens fließt noch ein wenig Blut des hannoverschen Adelshauses Battenberg. Die enge royale Verbindung zwischen Großbritannien und Deutschland begann vor 300 Jahren mit der Ernennung Georg I. zum König von Großbritannien. Unter dem Titel "Als die Royals aus Hannover kamen" beleuchtet das Niedersächsische Landesmuseum Hannover facettenreich die 123 Jahre andauernde Epoche, in der ein Monarch über zwei Reiche herrschte. Auch das Schloss Herrenhausen, das 1943 niederbrannte, ist erst kürzlich - aufwändig saniert - wiedereröffnet worden und wird eine Ausstellung zeigen, die sich der höfischen Macht- und Repräsentationskultur um 1700 am Hof der hannoverschen Welfen widmet. Weitere Ausstellungen mit anderen Themenschwerpunkten zeigen das Residenzmuseum im Celler Schloss und das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst Hannover.

Dieses kulturelle Highlight im Jahr 2014 nimmt Maritim zum Anlass, seinen Gästen in der Zeit vom 17. Mai bis 5. Oktober 2014 ein attraktives Arrangement "Auf Royalen Spuren durch Hannover" anzubieten. Mit dem Arrangement für Individualreisende der beiden Maritim Hotels in Hannover können alle fünf Ausstellungsorte bequem und einfach besucht werden. Im Preis ab 170 Euro pro Person im Doppelzimmer sind zwei Übernachtungen inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet, Begrüßungscocktail und ein Abendessen im Hotelrestaurant enthalten. In diesem Preis sind ebenfalls ein Kombiticket für die Landesausstellung und die Eintrittskarte für die Herrenhäuser Gärten inkludiert. Auf Anfrage und nach Verfügbarkeit kann dieses Angebot auch für Gruppen ab 15 Personen gebucht werden. Mehr Informationen unter www.maritim.de.

Die Maritim Hotelgesellschaft ist die führende deutsche Hotelkette und in sieben Ländern im Ausland vertreten: Mauritius, Ägypten, Türkei, Malta, Spanien, China und Lettland. Die starke Position des Unternehmens in der First-Class-Hotellerie soll durch kontinuierliches Wachstum weiter gefestigt werden. Mehr Informationen unter www.maritim.de.


Freitag, 12. Juli 2013

Langeoog: Strandaufspülung vor dem Pirolatal beginnt

In der kommenden Woche beginnen im Auftrag des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) die Arbeiten zur Strandaufspülung vor dem Pirolatal auf Langeoog. „Der dortige Strand ist zu niedrig und zu schmal. Ohne die Aufspülung könnten schwere Sturmfluten in diesem Bereich erhebliche Dünenabbrüche verursachen, in deren Folge nicht nur der Ort Langeoog, sondern auch seine Trinkwasserversorgung gefährdet wären", verdeutlichte Frank Thorenz, Leiter der NLWKLN-Betriebsstelle Norden-Norderney die Notwendigkeit der Maßnahme.

Insgesamt werden auf einer Länge von circa zwei Kilometern 500.000 Kubikmeter Sand aufgespült, um die derzeit nicht ausreichende natürliche Sandversorgung des Strandabschnittes vor dem Pirolatal auszugleichen und einen wirkungsvollen und naturnahen Küstenschutz herzustellen. Das Material dafür wird vor dem Flinthörn an der Ostseite des Seegatts Accumer Ee aus einem großen Riff gewonnen, in dem ausreichende Sandmengen zur Verfügung stehen. „Die Entnahmestelle wird sich auf Grund der vorherrschenden Strömungsverhältnisse und Sandtransportwege schnell wieder regenerieren. Wir leiten den Sand quasi von einer gut versorgten Stelle zum Mangelbereich vor dem Priolatal um", erläuterte der Küstenschutzexperte.

Die Umleitung erfolgt mit Hilfe des 62 Meter langen und über zwölf Meter breiten Schneidkopfsaugbaggers M30 der Hamburger Firma Josef Möbius Bau GmbH, der bereits 2007 bei einer Strandaufspülung vor Norderney zum Einsatz kam. Pumpen mit einer Gesamtleistung von 2.900 KW können bei optimalen Bedingungen bis zu 20.000 Kubikmeter Sand pro Tag von der Entnahmestelle über eine rund sechs Kilometer lange Rohrleitung zur Einbaustelle befördern. Dort wird der Sand durch Planierraupen weiter verteilt und profiliert.

„Ab nächster Woche werden zunächst Baugeräte und Rohre für die Spülleitungen auf die Insel transportiert und anschließend die Spülleitung verlegt. Um den Badebetrieb nicht zu stören, wird die Rohrleitung am Hauptbadestrand auf einer Länge von 1,5 Kilometern mit Sand überdeckt, die Verlegung erfolgt zudem zwischen 20:00 Uhr abends und 09.00 Uhr am Folgetag", beschreibt Projektleiter Theo van Hoorn die nächsten Schritte. „Die eigentlichen Spülarbeiten beginnen Anfang August, in ihrem Verlauf muss der Aufspülbereich zeitweise gesperrt werden".

Der Abschluss der Strandaufspülung ist für Oktober vorgesehen, die Gesamtkosten beziffert der NLWKN auf rund 4,4 Millionen Euro, die aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes stammen. Neben der Verstärkung des Deckwerks auf Baltrum handelt es sich hier um eine der größten Küstenschutzmaßnahmen auf den Ostfriesischen Inseln in diesem Jahr.

Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, die seeseitig nur durch Schutzdünen und nicht auch durch massive Deckwerke und Buhnen geschützt wird. Die Dünen vor dem Pirolatal sind ein wichtiger Abschnitt der Küstenschutzanlagen auf Langeoog, die aus insgesamt 20 Kilometern Dünenkette und einer Deichstrecke von sechs Kilometern bestehen. Für den Küstenschutz ist das Land Niedersachsen zuständig.

Zur Information der Insulaner und der Inselgäste stellt der NLWKN an drei Punkten große Informationstafeln auf. Zusätzlich wird eine Informationsbroschüre zu der Maßnahme herausgegeben, die an verschiedenen Stellen und auch im Internet erhältlich ist. 

Montag, 3. Juni 2013

Hochwassergefahr an der Elbe

Aufgrund erneuter ergiebiger Regenfälle im Einzugsgebiet der Elbe steigen die Wasserstände in der oberen Elbe schnell und deutlich. Für den Pegel Usti n. L. in der Tschechischen Republik wurde ein kräftiger Anstieg des Wasserstands vorhergesagt. In den größeren Nebengewässern der Elbe hat sich die Hochwassersituation ebenfalls verschärft. So wurden zwischenzeitlich an einigen Pegeln in der Saale und in der Weißen Elster die höchste und in der Mulde, Unstrut und Bode die zweithöchste Alarmstufe durch das Land Sachsen-Anhalt ausgerufen. In der Elbe besteht am Pegel Barby derzeit die Alarmstufe 1.

Ein Hochwasserscheitel für das Hochwasser ist derzeit noch nicht erkennbar.
Nach der Hochwasservorhersage der Hochwasservorhersagezentrale Magdeburg werden die voraussichtlich zu erwartenden Wasserstände im niedersächsischen Abschnitt der Elbe möglicherweise die bisher gemessenen höchsten Wasserstände erreichen. Der bisher höchste gemessene Wasserstand am Pegel Dömitz betrug 6,72 m im Januar 2011. Es ist aufgrund dieser Prognosen und Abschätzungen damit zu rechnen, dass die Richtwasserstände für die Alarmstufe IV der Deichverteidigungsordnungen des Landkreises Lüneburg für den Neuhauser Deich- und Unterhaltungsverband und des Artlenburger Deichverbandes voraussichtlich zum Ende der Woche erreicht werden.


Der NLWKN Lüneburg beobachtet die Entwicklung der Wasserstände und wird über die weitere Entwicklung des Hochwassers informieren. Außerdem bereitet sich der NLWKN Lüneburg darauf vor, die Hochwasserschutzeinrichtung in Hitzacker in Betrieb zu nehmen: Vermutlich im Verlauf der Woche werden die Tore des Sperrwerks geschlossen und die Pumpen beim Schöpfwerk in Gang gesetzt, um das Wasser der Jeetzel in die Elbe zu befördern.

Aktuell laufen mit Unterstützung des NLWKN in den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg mehrere Hochwasserschutz-Projekte. Die Baustellen in Gartow, Lüchow und Alt-Garge werden derzeit gesichert.

Die Vorhersagen für die Wasserstände an der Elbe gibt es hier.

Grundsätzliche Informationen zum Thema "Hochwasser an der Elbe":
Beim jüngsten Elbehochwasser im Januar 2011 wurden nach August 2002 und April 2006 schon zum dritten Mal in neun Jahren Wasserstände gemessen, die das Niveau eines Jahrhundert-Hochwassers erreichten. 

Die negativen Auswirkungen des Hochwassers im Januar 2011 hielten sich allerdings glücklicherweise in Grenzen. Ausschlaggebend hierfür war unter anderem die Tatsache, dass nach den vorangegangenen extremen Hochwasserereignissen nicht nur in den technischen Hochwasserschutz investiert worden war, sondern auch der Informationsfluss deutlich verbessert wurde.

Zum besseren Einschätzen der prognostizierten Wasserstände übersende ich Ihnen hier eine Tabelle mit den durchschnittlichen und höchsten Pegelstände an der Elbe von den Hochwasserereignissen August 2002, April 2006 und Januar 2011.

Die durchschnittlichen und höchsten Pegelstände an der Elbevom Hochwasser August 2002, April 2006 und Januar 2011:

Angaben in cm
am Pegel
durchschnittlicher
Wasserstand
Hochwasser
August 2002
Hochwasser
April 2006
Hochwasser
Januar 2011
Schnackenburg
279
751
745
721
Damnatz
295
751
762
770
Hitzacker
267
750
763
770
Neu Darchau
270
732
749
749
Bleckede
680
1125
1138
1146
Hohnstorf
492
870
911
923



Freitag, 17. Mai 2013

Strandaufspülung auf Langeoog im Sommer

Im Verlauf dieses Sommers beginnt unter der Regie des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) eine Strandaufspülung mit einem Volumen von circa. 500.000 Kubikmetern vor dem Pirolatal auf Langeoog. „Dieser Strandabschnitt wird seit einigen Jahren nicht ausreichend mit Sand versorgt. Eine aktuelle Bewertung der Strandverhältnisse durch den NLWKN nach dem Winterhalbjahr 2012/2013 hat ergeben, dass der Strand nur ein sehr geringe Breite und Höhe aufweist", begründete Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney, die Notwendigkeit der Küstenschutzmaßnahme.

In schweren und sehr schweren Sturmfluten können solche Strandverhältnisse zu erheblichen Dünenabbrüchen führen, weil die Wellen kaum noch durch den Strand gebremst werden und mit nahezu voller Energie auf die dahinterliegenden Schutzdünen des Pirolatals treffen. 2007 und 2008 hatte der NLWKN bereits die Schutzdünenkette vor dem Pirolatal verstärkt und im Jahr 2010 den Strand aufgespült, um den Sturmflutschutz für die Insel sicher zu stellen. „Durch die vorgesehene Aufspülung, die an die natürlichen Prozesse angepasst ist, werden Erosionen an den Dünen wirkungsvoll und naturnah verhindert und der Bestand der Dünen gesichert ", erläuterte der Küstenschutzexperte. Die Maßnahme ist derzeit öffentlich ausgeschrieben und soll bis Oktober 2013 abgeschlossen sein.

Der benötigte Sand wird mit einem Saugbagger westlich der Insel vor dem Flinthörn in einem sehr dynamischen Bereich mit einer guten natürlichen Sedimentversorgung entnommen und über eine ca. sechs Kilometer lange Rohrleitung zum Strandabschnitt vor dem Pirolatal transportiert. Dort wird er mit Hilfe von Planierraupen verteilt und profiliert. „Um den Strand- und Badebetrieb auf der Urlaubsinsel Langeoog möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden wir die Rohrleitung im Bereich des Hauptbades auf einer Länge von ca. 1,5 km eingraben", berichtete Projektleiter Theo van Hoorn.

Langeoog ist die einzige ostfriesische Insel, die seeseitig nur durch Schutzdünen und nicht auch durch massive Deckwerke und Buhnen geschützt wird. Die Dünen vor dem Pirolatal sind ein wichtiger Abschnitt der Küstenschutzanlagen auf Langeoog, die aus insgesamt 20 Kilometern Dünenkette und einer Deichstrecke von sechs Kilometern bestehen. Für den Küstenschutz ist das Land Niedersachsen zuständig.

Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt über Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes. Neben der Verstärkung des Deckwerks auf Baltrum stellt diese Maßnahme eine der größten Küstenschutzmaßnahmen auf den Ostfriesischen Inseln in diesem Jahr dar.
      

Montag, 11. März 2013

Tipps zur Urlaubsplanung

Wer sich bei der Urlaubsplanung 2013 frühzeitig über Ferientermine und Stauprognosen informiert, kann sich laut ADAC viel Stress und Ärger sparen. Besonders Familien mit Kindern sollten rechtzeitig Urlaubsquartiere buchen sowie Fahrten und auch Ausweichmöglichkeiten  planen.


Lange Staus wird es in diesem Jahr bereits Ende März geben. Zehn Bundesländer starten gleichzeitig in die Frühjahrs- bzw. Osterferien, hauptsächlich in Richtung Süden.  An den Wochenenden 22. bis 24. März und 28. bis 30. März muss auf vielen Autobahnen Stillstand eingeplant werden.

Die große Sommerreisewelle beginnt mit den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Hamburg am 19. und 20. Juni. Wenige Tage später folgen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen am 22., 24. und 27. Juni. An den beiden  letzten Juni-Wochenenden herrscht erhöhte Staugefahr.

Die längsten Staus erwartet der ADAC allerdings im Juli. Besonders voll wird es an den Wochenenden 19. bis 21. Juli und 26. bis 28. Juli. Wer in dieser Zeit in den Urlaub starten möchte, sollte viel Zeit und Geduld mitbringen. Am 8. Juli beginnen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland die großen Ferien. Ab dem 15. gibt es auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schulfrei. Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg folgen am 22. und 25. Juli. Das Schlusslicht bilden auch in diesem Jahr die Bayern, die erst ab dem 31. Juli in die Ferien starten. Freie Autobahnen sind allerdings auch dann nicht zu erwarten, da mit vielen Urlaubsrückkehrern gerechnet werden muss.

Wer sich auf erhöhtes Verkehrsaufkommen vorbereitet, genug Pausen und Ausweichrouten einplant und möglichst nicht am Wochenende losfährt, kann möglichem Reisefrust entgegenwirken. Eine Übersicht der Wochenenden  mit erhöhter Staugefahr gibt es unter www.adac.de/staukalender.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Vorfreude auf Urlaub im 'Südlichen Ostfriesland'

Dieses Foto mit den beiden Ruderinnen im Leeraner Hafen ziert die Titelseite des neuen Urlausmagezins. Foto: Kaja

„Südliches Ostfriesland“

Möglichst früh und jedes Jahr noch ein bisschen besser – das sind die Ziele, die die Verantwortlichen des Feriengebiets „Südliches Ostfriesland“ sich für ihr jährliches Urlaubsmagazin gesteckt haben. Tatsächlich präsentieren Geschäftsführer Kurt Radtke und Marketingleiterin Jessica Mahler das Urlaubsmagazin 2013 diesmal schon im September und damit rechtzeitig zur Ostfrieslandschau. Ein neues Titelbild mit Ruderinnen vor dem Leeraner Rathaus und der „Waage“ ziert das aktuelle 140-seitige Druckwerk, das an die bewährte Gestaltung der Vorjahre anknüpft. „Aber auch in diesem Jahr haben wir ein paar Dinge für unsere Gäste noch verbessern können“, so Mahler.

Auf den ersten Blick erkennbar neu ist eine gleich von der Titelseite aus aufklappbare große Übersichtskarte des Feriengebiets mit geballten Informationen. Sie zeigt den Streckenverlauf der beliebten Radtouren im Feriengebiet, der Deutschen Fehnroute und der Internationalen Dollard Route, und gibt Auskunft darüber, wo Tourist-Informationen, Campingplätze, Paddel und Pedalstationen, Museen, Mühlen und noch vieles andere mehr zu finden sind..

Neu ist auch ein deutlicher Hinweis auf das umfassende Serviceangebot, das das Team von der Tourismuszentrale seinen Gästen bietet: Angefangen vom kostenlosen Buchungsservice über eine Gästekarte, Urlaubstipps, Fahrradvermietung, Veranstaltungshinweise, organisierte Radreisen und die individuelle Ausarbeitung von Tagesprogrammen oder Gruppenreisen.

Unter der Überschrift „Südliches Ostfriesland – so bunt, so vielfältig, so ostfriesisch“ werden die Ferienorte und ihre Attraktionen konzentriert auf einer Doppelseite mit ansprechenden Fotos dargestellt. Außerdem hat jeder Ferienort auch eigene Seiten mit Angaben zu Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Natur.

„Das Magazin mit seinen zahlreichen Ausflugs- und Veranstaltungstipps ist nicht nur etwas für Touristen, auch Einheimische finden viele Anregungen“, sind Kurt Radtke und Jessica Mahler überzeugt. Das Magazin gibt es in der Tourismuszentrale in Leer, Ledastraße 10 und in den Informationsbüros der Ferienorte. Es kann auch telefonisch unter der Nummer 0491 919696-10 oder per E-Mail unter info@suedliches-ostfriesland.de angefordert werden.


Samstag, 10. November 2012

Baltrum: Küstenschutz am Nordstrand

Anfang kommender Woche beginnt der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) mit einem weiteren Bauabschnitt zur Verbesserung des Küstenschutzes auf der Nordseite der Insel Baltrum. Die Promenade und der Hauptstrandzugang mit dem Schart am Strandhotel Wietjes werden erhöht und verstärkt. Dabei wird das System aus wellenbrechenden Schwallmauern, einem neuen schweren Raudeckwerk aus Granitsteinen und einer speziell geformten Kronenwand fortgesetzt, das westlich des kommenden Bauabschnittes bereits umgesetzt wurde. Zunächst wird jedoch das neue Deichschart errichtet, dessen Schwelle um 1,1 Meter erhöht werden muss.

Die Zugänglichkeit der Promenade und des Ortes wird mittels Rampenanlagen sichergestellt. „Der Neubau des Scharts kann bereits jetzt erfolgen, da wir im Schutze der vorhandenen Anlage bauen, so dass der Sturmflutschutz nicht beeinträchtigt wird. Die Anhebung der Schartschwelle schafft eine zusätzliche Sicherheit, da das Schart in Sturmfluten weniger belastet wird.", erläuterte Frank Thorenz, Leiter der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Untersuchungen des NLWKN hatten ergeben, dass die Küstenschutzanlagen an der gesamten Nordseite von Baltrum um circa zwei Meter zu niedrig sind. Zudem war die Standsicherheit der vorhandenen Küstenschutzanlagen nicht mehr ausreichend.

„Im Sturmflutfall können hier bis zu fünf Meter hohe Wellen auftreten, die sehr hohe Kräfte hervorrufen. Bereits die Sturmfluten von 1. November 2006 und 9. November 2007 hatten einen Überlauf von Wellen über das bestehende Schart verursacht. Deshalb bestand hier dringender Handlungsbedarf" ergänzte Thorenz.

Dieser Bereich stellte wegen der räumlichen Enge der Situation besondere Anforderungen an die Planung: Einerseits stand die Sicherheit gegen Sturmfluten im Vordergrund, andererseits waren die touristischen Belange dieses Hauptstrandzugangs zu beachten, die eng mit der Inselgemeinde abgestimmt wurden.
„Mit dem Abbruch der alten Anlagen wird aus Sicherheitsgründen erst im April 2013 begonnen. Eine Fertigstellung des gesamten Bauabschnitts ist bis zum Spätsommer 2013 vorgesehen" informierte Projektleiter The van Hoorn.

Der Bauabschnitt aus dem Sommer 2012 vom Strandzugang Küper bis rund. 100 Meter westlich vor dem Strandhotel Wietjes ist bis auf Restarbeiten fertiggestellt und eine Wintersicherung im Übergangsberich zur alten Anlage hergestellt. Der Strandzugang Küper wird demnächst wieder geöffnet.

Für die anstehenden Arbeiten ist es erforderlich den Strandzugang am Strandhotel im Winter zu sperren. Es können dann nur die Zugänge beim Haus Küper und am Kinderspielhaus genutzt werden. Im Winter sollen möglichst große Teile der landseitigen Anlagen fertiggestellt werden.

Ab Mitte April - nach dem Ende der Sturmflutzeit - kann die vorhandene Betonmauer abgebrochen und das seeseitige Deckwerk mit den Schwallelementen in Angriff genommen werden. Ein Behelfsstrandzugang wird im Frühjahr 2013 in Abhängigkeit vom Baufortschritt eingerichtet.

Der Auftrag wurde an die Arbeitsgemeinschaft Tell Bau Norden, Colcrete-von Essen Rastede und Matthäi Westerstede vergeben.

Die Kosten der Maßnahme für diesen Abschnitt betragen ca. 2,8 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes, die das Niedersächsische Umweltministerium bereitstellt.

Quelle: Nds. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz www.niedersachsen.de




Donnerstag, 1. November 2012

Kreis Leer hat viel zu bieten

Der Landkreis Leer hat viel zu bieten - für die Menschen, die in der Region leben und arbeiten, aber auch für Touristen. Die schönen Seiten des Landkreises werden ab sofort im frisch gedruckten Bild- und Textband der Reihe "Deutsche Landkreise im Portrait” aufgezeigt.

Das Buch ist seit kurzem im Handel erhältlich, erscheint zum vierten Mal im Oldenburger Verlag Kommunikation & Wirtschaft und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. Die erste Auflage erschien bereits 1958.

Der Band hat 136 Seiten und durchgehend farbige Fotos. Er spiegelt das unverwechselbare Profil des Landkreises Leer wider, in dem es sich gut leben und arbeiten lässt. Die namhaften 27 Autoren nähern sich ihrem Kreis jedoch nicht nur aus der räumlichen Perspektive. 

Der Bildband informiert vor allem über die vielschichtige Wirtschaftsstruktur, beschreibt die Vielfalt der Bildungs- und Sozialeinrichtungen, veranschaulicht Geschichte und Kultur und vermittelt einen Überblick über die Natur, das touristische Angebot sowie die Freizeitmöglichkeiten im Landkreis.

"Den Autoren ist ein umfassendes Portrait des Lebens im Landkreis Leer gelungen", sagt Landrat Bernhard Bramlage. Ergänzt durch aussagekräftige und informative Unternehmensdarstellungen zeichnen sie das Bild eines lebendigen und liebenswerten Kreises.

Bramlage: "Das größte Kapital aber bilden die Menschen in der Region. Der Landkreis Leer ist nicht nur ein attraktiver Wirtschaftsstandort mit hoher Lebensqualität, er ist auch ein Erlebnisraum. Er bietet viele Möglichkeiten für Freizeit und Tourismus - ein attraktiver Kreis für Einheimische, Touristen und Unternehmer."

Der Bildband "Landkreis Leer im Portrait" (ISBN: 978-3-88363-338-1) kostet im Buchhandel 19,80 Euro.