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Freitag, 5. April 2013

Wandern, Rad fahren und Kultur erleben im Schwarzwald

Im Westen blühen Obstbäume und Weinreben, im Osten und Süden grünen Wiesen und Weiden, dazwischen Tannen- und Mischwälder. Eine ideale Zeit, um die vielfältige Landschaft und das reiche Kulturangebot im Südwesten Deutschlands zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Erlebnistipps gibt es unter www.schwarzwald-tourismus.info

Im Mai beginnt die Wandersaison im Schwarzwald

Am 5. Mai werden im Schwarzwald offiziell die Wanderschuhe geschnürt und die Rücksäcke geschultert: Die „Schwarzwälder Wanderorte“ starten mit geführten Touren und Festen in die Saison. Von den Waldbergen im Norden bis zu den freien Kuppen und Wiesentälern im Süden, vom sonnigen Rebland am Oberrhein bis zu den fruchtbaren Hügellanden an Nagold und Neckar im Osten sind über 23.000 Wanderwege ausgeschildert. Musik- und Trachtengruppen sorgen bei den Wanderfesten für Kurzweil, regionale Köstlichkeiten für das leibliche Wohl. Infos unter www.wanderopening.info

Feste rund um frische Früchte

Auch der Frühsommer ist Erntezeit im Schwarzwald: Erdbeeren und Spargel, bald auch Kirschen und Heidelbeeren sind auf den Bauernmärkten im Südwesten Deutschlands „in aller Munde“. Die neue Frühjahrsernte wird vielerorts mit kulinarischen Events gefeiert: Am letzten Maiwochenende (25./26. Mai) steigt das Oberkircher Erdbeerfest im mittleren Schwarzwald. Frisch zubereitet gibt es hier Marmeladen, Liköre und Törtchen zu kosten. Im „Kirschendorf“ Königsschaffhausen am Kaiserstuhl dreht sich vom 24. bis 27. Mai alles um die roten und schwarzen Kirschen. Zu Ehren der „Schwarzen Königin“ werden hier traditionell die Kaiserstühler Kirschenkönigin und ihre zwei Prinzessinnen gewählt. Mehr Termine für kulinarische Feste im Schwarzwald unter www.kultur-schwarzwald.info

Weinproben und offene Winzerkeller

Hellgelbe Farbe mit grünen Reflexen, frische Säure, schwarze Johannisbeere im Bukett – mit Neugier erwarten Weinliebhaber die Verkostung der Jungweine aus der Weinregion Baden. Vielerorts öffnen Winzergenossenschaften im April ihre Pforten und laden zu gemeinsamen „Winzerhocks“, Kellerbesichtigungen, Weinbergsführungen, Wein- und Sektproben sowie kulinarischen Weinwanderungen ein. Ein „Gipfeltreffen der Kaiserstühler Jungweine“ ist am 28. April geplant. Wer zum Neulindenturm bei Ihringen wandert, kann hier ab 13 Uhr rund 50 verschiedene „Sonnentropfen“ des Jahrgangs 2012 kosten. Präsentiert werden sie von der amtierenden Weinprinzessin von Kaiserstuhl und Tuniberg. Mehr zum „Wein-Schwarzwald“: www.wein-schwarzwald.info

Neue Radwege in der Ortenau

Im April eröffnet das neue Radtourennetz „Sagen und Mythen der Ortenau“. Auf dreißig Rundwegen entdecken Naturfreunde die „magische“ Weinregion am Westrand des Schwarzwalds. Die Routen sind zwischen 12 und 73 Kilometer lang und für E-Bikes oder Tourenräder bestens geeignet. Sie führen im Osten in die Seitentäler des Kinzigtals, im Westen bis ins Elsass auf der französischen Rheinseite. Die längste Rundtour führt 131 Kilometer weit als „Römer-Tour“ von Gengenbach über Offenburg und Straßburg bis in die Vogesenstädtchen Molsheim und Obernai. Eine 46-seitige Broschüre mit Übersichtskarten, Höhenprofilen, Lade- und Servicestationen gibt es zum Download unter www.ortenau-tourismus.info. Ein Tourbook mit Einzelkarten kostet 7,95 Euro.

Radtour von Kloster zu Kloster

Die berühmten Klosteranlagen Alpirsbach und Hirsau am Nordostrand des Schwarzwaldes und das Weltkulturerbe-Kloster Maulbronn nördlich davon verbindet die „Klosterroute Nordschwarzwald“. Neben dem Wanderweg gibt es jetzt auch einen 146 Kilometer langen Radweg. Er führt von Maulbronn ins Enztal, weiter nach Pforzheim und südwärts durch das Nagoldtal zur Klosterruine Hirsau und zur Burgruine Hohennagold nach Altensteig. Dort verlässt der Weg die Nagold und führt über Freudenstadt zum Kloster Alpirsbach. Unter www.calw.de lassen sich verschiedene Pauschalen für Wanderer und Radfahrer ab 239 Euro mit vier Übernachtungen buchen. Dort ist auch eine Faltkarte mit Etappenhinweisen für Radfahrer und Wanderer erhältlich.

Heimattage Baden-Württemberg in Horb und Sulz

Prächtige Trachten, regionale Mundart, heimisches Brauchtum – im Schwarzwald sind Traditionen so lebendig wie sonst kaum irgendwo. Die „Heimattage Baden-Württemberg“ gewähren jährlich Einblicke in die Lebenskultur im deutschen Südwesten. Dieses Jahr präsentiert sich das „Neckar-Erlebnis-Tal“ zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Besucher erwartet von April bis Oktober ein vielfältiges Programm. Einer der Höhepunkte ist am 4. und 5. Mai der „Baden-Württemberg Tag“ in Horb am Neckar. Ein traditionelles Kultur-Highlight sind die „Maximilian- Ritterspiele“ vom 14. bis 16. Juni. Dann verwandelt sich Horb in einen großen Mittelalter-Schauplatz. Weitere Infos zum Programm der Heimattage gibt es unter www.heimattage-2013.de

Goldfinger in der Goldstadt

Funkelnde Kleinode, blinkende Diamanten, schimmernde Goldbarren – vom 7. April bis 7. September werden die Pforzheimer „Schmuckwelten“ im nördlichen Schwarzwald zum Schauplatz einer Filmlegende. Mit viel Glanz und Glamour setzt die Ausstellung „James Bond – 50 Jahre goldene Legenden“ die spektakulären Abenteuer des britischen Geheimagenten James Bond in Szene. Originalrequisiten, Film- und Bildimpressionen machen erfolgreiche Filmklassiker wie „Goldfinger“, „Diamantenfieber“ und „GoldenEye“ in der „Goldstadt“ zum greifbaren Erlebnis. Infos gibt es unter www.schmuckwelten.de

“Schwarzwald sagenhaft“ im Vogtsbauernhof

Über Jahrhunderte gab es wenig Austausch zwischen den abgelegenen Schwarzwaldhöfen. In den Bauernstuben hat sich dafür eine reiche Erzähltradition entwickelt, die das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof jetzt in einer Sonderausstellung beleuchtet. So erzählte man sich wie Hexen und Teufel in den Wäldern und Schluchten, auf Bergwiesen und Lichtungen ihr Unwesen trieben. Auf dem Dachboden des über 400 Jahre alten Hippenseppenhof tauchen die Besucher ein in die Welt der Schwarzwälder Sagen und Mythen. An mehr als zehn Hörstationen, gut zwanzig Lesestationen und durch bildhafte Inszenierungen wird das Ausstellungsthema „Schwarzwald sagenhaft“ lebendig. Das Freilichtmuseum ist bis zum 3. November 2013 täglich geöffnet. Infos und Preise gibt es unter Tel. 07831.93560 und www.vogtsbauernhof.org

Seit April: Sparen mit der Schwarzwald Card

Seit Anfang April ist die neue Schwarzwald Card 2013/2014 bei vielen Tourist-Infos und der Schwarzwald Tourismus GmbH erhältlich. Die Vorteilskarte gilt bis 31. März 2014 an drei frei wählbaren Tagen in rund 130 Attraktionen als Eintrittskarte und gibt während der gesamten Laufzeit weitere Ermäßigungen. Eine Familie mit drei jugendlichen Kindern spart allein an einem Tag im Europa-Park Rust 93 Euro. Für Kinder zwischen 4 und 11 Jahren kostet die Schwarzwald Card 25 Euro, für Erwachsene 35 Euro und als Familienkarte für zwei Erwachsene und drei Kinder bis 17 Jahre 107 Euro. Inklusive einem freien Eintritt in den Europa-Park Rust ist die Einzelkarte 25,50 Euro und die Familienkarte 102 Euro teurer. Mehr Infos unter www.schwarzwaldcard.info

Ausgezeichnet familienfreundlich: Vier Jahreszeiten Schluchsee

Das Familienhotel „Vier Jahreszeiten“ am Schluchsee ist erneut als „besonders familienfreundlich“ ausgezeichnet worden. Weitere drei Jahre darf das Familienhotel nun offiziell mit dem Qualitätssiegel „familien-ferien“ werben. Das Hotel hat sich besonders auf die Bedürfnisse und Wünsche von Familien und Kindern eingestellt. Aktuell sind 116 Unterkünfte und 15 Restaurants in den Gemeinden Baiersbronn, Bad Peterstal-Griesbach, Freiamt, Sasbachwalden, Schramberg, Seelbach, Todtmoos, Todtnauberg sowie die Regionen Achertal, Ferienland Schwarzwald und Hochschwarzwald ausgezeichnet. Dazu zählt auch der Europa-Park. Weitere Infos zu familienfreundlichen Angeboten im Schwarzwald unter www.familie-schwarzwald.info

Schwarzwald Musikfestival ehrt Paul Hindemith

Das „Schwarzwald Musikfestival“ tourt im Frühjahr und Herbst 2013 wieder mit zwei Konzertreihen aus Klassik, Jazz und Weltmusik durch verschiedene Orte der Ferienregion. Mit dem Festivaltitel „Paul Hindemith und Folklore“ ehren die Veranstalter den herausragenden Komponisten der deutschen Avantgarde anlässlich seines 50. Todestages. Das erste Frühjahrskonzert ist am 9. Mai in Freudenstadt. Bis zum 20. Mai folgen sieben weitere. Termine und Karten unter www.schwarzwald-musikfestival.de

Tipps für Wanderungen mit Gepäcktransfer

Wer eine mehrtägige Wander- oder Radtour in den Schwarzwald plant, findet Einkehrtipps und Etappenpläne in den kostenlosen Broschüren der Schwarzwald Tourismus GmbH. Die schönsten Routen gibt es aber auch als buchbare Pauschalen mit Gepäcktransfer. Hier einige Beispiele.

Auf einer der schönsten Genießer-Routen am Westrand des Schwarzwalds lassen sich Wandern und Weingenuss ideal kombinieren: Das „Markgräfler Wiiwegli“ führt 108 Kilometer weit durch das Markgräflerland von Weil am Rhein bis Freiburg. Eine Tour mit fünf Übernachtungen, Lunchpaket, Karten und Gepäcktransfer gibt es ab 425 Euro.
Auf dem „Ortenauer Weinpfad“ können Wanderer malerische Weindörfer und urige Winzerstuben in der Vorbergzone des Schwarzwalds entdecken. Auf 103 Kilometern verbindet der Pfad die Orte Gernsbach und Diersburg. Eine Wanderpauschale mit sechs Übernachtungen, Frühstück, Wanderkarte und Gepäcktransfer ist ab 425 Euro buchbar.
Der „Westweg“ gilt als Klassiker unter den deutschen Fernwanderwegen. Von Pforzheim im Norden führt die kultige Wanderstrecke 285 Kilometer weit bis Basel im Süden. Eine Pauschale mit sieben Übernachtungen im Doppelzimmer und Gepäcktransfer gibt es ab 429 Euro. Wer die gesamte Tour am Stück laufen möchte, bucht 13 Übernachtungen ab 865 Euro.
Der „Schluchtensteig“ im Süden der Ferienregion führt durch die legendäre Wutachschlucht. Der 118 Kilometer lange Weg verläuft über schmale Pfade, steile Steige und stille Forstwege im weiten Bogen durch Schluchten und über Aussichtsberge im Naturpark Südschwarzwald. Die Wanderung gibt es mit Gepäcktransfer und sechs Übernachtungen ab 399 Euro.
Infos zu den verschiedenen Reisepaketen und zu individuellen Touren gibt es unter Tel. 07721.846410 oder unter www.schwarzwald-tourismus.info.

Mobiler mit E-Bike, Bus und Bahn

Die Konus-Gästekarte von mehr als 10.000 Gastgebern im Schwarzwald ist der ideale Begleiter für Wander- und Radtouren. Sie erlaubt die freie Fahrt mit Bussen und Bahnen im ÖPNV der gesamten Ferienregion. Einfach im richtigen Ort buchen, ankommen, Auto stehen lassen und entspannt mit Bus und Bahn die Region erkunden oder zur Wanderung starten. Infos zur kostenlosen Konus-Karte: www.konus-schwarzwald.info

Viele Radfahrer denken bei Schwarzwald zunächst an schweißtreibende Anstiege. Doch dank der E-Bikes kommt man jetzt kräftesparend auf die schönsten Aussichtsberge. Im Schwarzwald gibt es bereits über 200 E-Bike-Tankstellen für die gängigen Akkus sowie Verleihstationen. So lässt sich auch der 280 Kilometer lange "Schwarzwald Panorama-Radweg" auf der Ostseite des Mittelgebirges mit E-Bikes meistern. Für Genussradler bietet Schwarzwald Tourismus eine fünftägige Tour mit Gepäcktransfer ab 395 Euro an. Infos zu Radpauschalen gibt es unter www.rad-schwarzwald.info

Freitag, 29. März 2013

Tipps zu Ostern im Schwarzwald

Bunte Eier suchen, Lämmchen oder Osterhasen backen, die eigene Osterkerze weihen lassen oder sich am Osterfeuer wärmen – für die Ostertage im Schwarzwald haben wir hier zwölf Highlights zusammengestellt:


Das größte Osterei der Welt

13 Meter hoch, bemalt mit verschiedenen Nationalflaggen strahlt es zur Osterzeit – das größte Osterei der Welt. In Schönwald im südlichen Schwarzwald bringt es Besucher zum Staunen. Am 30. März 2013 wird es enthüllt. Dazu feiert der Ort ein buntes Fest mit Ostereiersuche für die ganze Familie. Da darf auch der Osterhase nicht fehlen: Er wird mit Geschenken für die kleinen Besucher über die Schwarzwaldwiesen bei Schönwald hoppeln. Mehr zum Riesen-Ei unter Tel. 07722 860831, www.dasferienland.de


Osterkerze weihen

Auch in Todtmoos im südlichen Schwarzwald brechen große und kleine Ostergäste auf, um die bunt bemahlten Oster-Überraschungen zu finden. Jeder darf eine eigene Osterkerze gestalten und sie in der barocken Wallfahrtskirche weihen lassen. Die österliche Tradition wird in der Marien-Wallfahrtskirche seit Jahrhunderten praktiziert. Mehr unter Tel.07674 9060-0, www.todtmoos.de


Lämmchen in Lossburg

Wenn der Osterhase kommt, sind auch die Lämmchen nicht weit. Aber warum ist das so? An der Kinzigquelle bei Lossburg im mittleren Schwarzwald können Osterurlauber sich beim Schäfer schlau machen. Schwarzwald-Guide Mathias Kober lädt Groß und Klein am Ostersamstag von 14 bis 16.30 zum Spaziergang „Mit dem Schaf auf Du und Du“ ein. Start ist am „Kinzighaus“ in Lossburg. Mehr unter Tel. 07446 95040, www.lossburg.de


Ostereier-Schnitzeljagd in Seebach

Das  Oster-Kinderprogramm am Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße steht ganz im Zeichen des Frühlings. Auch wenn auf den Höhen des nördlichen Schwarzwaldes vielleicht noch der Schnee glitzert. Junge Gäste können eine Nisthilfe für Vögel bauen, jagen bei einer Ostereier-Schnitzeljagd durch das Dorf im nördlichen Schwarzwald und backen leckere Häschen. Woher das Mehl dazu kommt, können sie in der über 200 Jahre alten Mühle vom Müller persönlich erfahren. Mehr zur Schnitzeljagd unter Tel. 07842 948320, www.seebach.de


Ostern im Vogtsbauernhof

Zwischen den Jahrhunderte alten Bauernhöfen des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhofskönnen Besucher an Ostern gut 1000 bunt bemalte Eier finden. Außerdem gibt es auf dem Museumsgelände in Gutach im mittleren Schwarzwald während des Osterwochenendes ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie. Große und kleine Besucher des Vogtsbauernhofes können Glasmalen und Hasen backen. Infos und mehr unter Tel. 07831 9356-0, www.vogtsbauernhof.org


Osterfeuer in Bad Krozingen

Am Ostersonntag brennt ein riesiges Osterfeuer oberhalb von Bad Krozingen südlich von Freiburg. Mit den auflodernden Flammen soll der Winter vertrieben werden. Vom Vita Classica Parkplatz fahren ab 16 Uhr Kutschen zum Osterfeuer auf den Rebberg. Ein Rahmenprogramm mit Ponyreiten, Musik und ein Feuerwerk runden das Event ab. Mehr unter  Tel. 07633 400865, http://www.verkehrsverein-bad-krozingen.de


Osterausstellung im Elztalmuseum

„Poesie auf zerbrechlichen Schalen“ lautet der Titel der Osteraustellung im Elztalmuseum in Waldkirch. Eier in den zartesten Farben und tollen Mustern gibt es bis zum 01. Mai im Museum nördlich von Freiburg zu bestaunen. Filigrane Kunstwerke aus Afrika, Japan, China, Russland, Ungarn und anderen Ländern zeigen ein phantasievolles Spektrum künstlerischen Gestaltens. Eintritt 4 Euro für Erwachsene, 1 Euro für Kinder. Weitere Infos unter Tel. 07681 478530, www.elztalmuseum.de


Osterdorf in Oberprechtal

Ganz Oberprechtal im südlichen Schwarzwald verwandelt sich vom 24. März bis 7. April in ein Osterdorf. Alles erstrahlt in bunten Farben und ist ganz und gar dem Oster-Thema gewidmet. An vielen Ecken grüßt der Osterhase und auf dem Ostermarkt kann man noch das ein oder andere Ostergeschenk besorgen. Eröffnet wird das Osterdorf am Palmsonntag in der Festhalle. Mehr unter Tel. 07682 19433, www.oberprechtal.de


Eiersuche im Stollen

Im Schwarzwald ist der Osterhase auch Untertage unterwegs – im Schaubergwerk Teufelsgrund im Münstertal können Kinder ab fünf Jahren am 30. und 31. März ihre Ostereier im Stollen suchen. In einer so außergewöhnlichen Umgebung macht die Suche in Begleitung eines „Bergmanns“ noch viel mehr Spaß. Mehr unter Tel. 07636 1450, www.besucherbergwerk-teufelsgrund.com


Das Osterfeuer von Haus zu Haus tragen

Die jungen Männer von St. Peter haben bereits lange vor Ostern im Wald nach Baumschwämmen gesucht und diese getrocknet. Sie benötigen diese für den alten Brauch des „Osterfeuer-Tragens“. Die getrockneten Schwämme werden auf Drähte gezogen und am Ostersonntag am Osterfeuer entfacht. Mit den glimmenden Schwämmen ziehen sie von Haus zu Haus, um das Osterfeuer zu verteilen. Infos zum außergewöhnlichen Osterbrauch unter Tel. 07652 1206-0, www.hochschwarzwald.de


Ostern im Europapark

In Deutschlands größtem Freizeitpark in Rust erstrahlt ein ganzes Osterdorf in den herrlichsten Frühlingsfarben.  Vom 30. März bis 01. April 2013 versteckt der Osterhase kleine Naschereien für die Besucher. Wer will, kann sich auch beim Eierlauf im Hindernisparcours und beim Hasenbowling versuchen. Kreativität erfordert ein  Malwettbewerb, die Osterbäckerei und das Eierfärben. Mehr zum Osterdorf im Europapark unter Tel. 07822 776688, www.europapark.de


Osterfestspiele in Baden-Baden

Meistergesang und Orchesterspiel erwartet Freunde der klassischen Musik bei den ersten Osterfestspielen in Baden-Baden. Die Berliner Philharmoniker beginnen am 23. März mit Mozarts „Zauberflöte“. Bis zum 1. April bringen die Philharmoniker bei den „Meisterkonzerten“ in eigens formierten Ensembles verschiedene Spielstätten zum Klingen. Am Karfreitag übernimmt Bass-Bariton Thomas Quasthoff im Festspielhaus die Rolle des Sprechers in Haydns „Sieben letzte Worte Jesu am Kreuz“. Programminfos unter Tel. 07221 3013-101, www.osterfestspiele.de


Dienstag, 4. Dezember 2012

Rodelbahn - Sicherheitsmängel auf vielen Bahnen

                                                                            Tabelle © Adac

Der ADAC hat erneut Winterrodelbahnen getestet. Nachdem im vergangenen Jahr länderübergreifend Bahnen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz untersucht worden sind, standen im Jahr 2012 insgesamt 20 Anlagen deutscher Betreiber im Harz, Thüringer Wald, Schwarzwald, Bayerischen Wald, Allgäu sowie in Oberbayern im Fokus des Clubs. Das Ergebnis: Zu zwei bayerischen Spitzenbahnen gesellen sich noch zu viele Anlagen, deren Sicherheit zu wünschen übrig lässt.


Testsieger 2012 ist die Rodelbahn Hirscheckblitz in Ramsau, die mit guter Präparation sowie vorbildlicher Beschilderung und gesicherten Gefahrenstellen überzeugte. Auch sehr erfreulich: Die bereits in 2011 getestete Hocheckbahn in Oberaudorf verbesserte sich von der Bewertung „mangelhaft“ auf „sehr gut“. Ausschlaggebend hierfür ist die deutlich verbesserte Sicherheit, Beschilderung und Befahrbarkeit der Bahn.

Insgesamt erhielten beim Rodelbahntest 2012 fünf Bahnen die Note „gut“, darunter auch die Blombergbahn in Bad Tölz, die im Vorjahr noch mit „ausreichend“ getestet worden war.
Mehr als ein Drittel der getesteten Winterrodelbahnen schnitt hingegen schlecht ab: Gleich siebenmal wurde die Bewertung „mangelhaft“ vergeben. Testverlierer ist die Naturrodelbahn Grünten in Kranzegg im Allgäu. Auch die Anlage „Maria-Trost-Weg“ in Nesselwang wies erhebliche Gefahren für Rodler auf. Diese Bahn zählte bereits beim Test 2011 zu den Schlusslichtern.

Im Zuge des ADAC Rodelbahntests hat sich der Verband Deutscher Seilbahnen jetzt erstmals für einheitliche Verhaltensempfehlungen auf Winterrodelbahnen ausgesprochen. Künftig informiert eine neu entwickelte Grafik die Schlittenfahrer an den jeweiligen Bahnen über das richtige Verhalten beim Rodeln.

Von den ADAC Testern wurden die deutschen Rodelbahnen zu Beginn und im Herbst des Jahres 2012 vor allem in puncto Sicherheit und Service überprüft. Ausgewählt wurden Anlagen, die in einem Wintersportgebiet liegen, beworben werden und mit einer Seilbahn oder anderen Aufstiegshilfe zu erreichen sind.