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Mittwoch, 19. Juni 2013

Kroatien - Das ändert sich für Urlauber

Am 1. Juli wird Kroatien der 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Der ADAC sagt, was sich ändert und was gleich bleibt.

EU-Bürger müssen wie bisher einen Reisepass oder Personalausweis bei der Einreise nach Kroatien vorlegen, der noch mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültig ist. Staatsbürger von Nicht-EU-Staaten, die über eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis in Deutschland oder einem anderen Schengen-Staat verfügen, benötigen für die Einreise ihren Reisepass, aber kein Visum. Außerdem gibt es auch weiterhin Grenzkontrollen. Der Beitritt zur EU bedeutet allerdings nicht automatisch einen Beitritt zum Schengener-Abkommen über den freien Personenverkehr. An den kroatischen Grenzen zu den Schengen-Staaten Slowenien und Ungarn finden weiterhin Personenkontrollen statt. Auch Flugreisende müssen sich einer Pass- beziehungsweise Ausweiskontrolle unterziehen. Allerdings sind sie jetzt besser geschützt, wenn ein Flug wegen Überbuchung, Streik oder Naturkatastrophe verspätet stattfindet oder ganz ausfällt. Für sie gilt mit dem Beitritt die EU-Fluggastrechte-Verordnung.

Ab EU-Beitritt dürfen Lebens- und Genussmittel zum eigenen Verbrauch unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Bei einigen Erzeugnissen gibt es Richtmengen zur Abgrenzung zwischen privatem und gewerblichem Bedarf: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Prozent Alkoholgehalt, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier.

Für Urlauber, die ihr Haustier mit nach Kroatien nehmen möchten, ändert sich nichts. Erforderlich ist weiterhin der EU-Heimtierausweis. Für Autofahrer ändert sich dagegen einiges: Von kroatischen Behörden verhängte Bußgelder können künftig auch in Deutschland vollstreckt werden. Außerdem: Die außergerichtliche Regulierung von Kfz-Unfällen in Kroatien, an denen ein dort zugelassenes Fahrzeug beteiligt ist, kann künftig auch über einen Schadenregulierungsbeauftragten nach Maßgabe der EU-Kraftfahrzeughaftpflichtrichtlinie in Deutschland erfolgen. Zudem können kroatische Versicherungen auch in Deutschland am Wohnsitz des Geschädigten verklagt werden. 

Die Mindestdeckungssummen werden an den EU-Standard angepasst. Fahrzeuge mit EU-Kennzeichen benötigen zur Einreise nach Kroatien kein eigenes D-Schild als Nationalitätsnachweis mehr. Die Mitnahme der Internationale Grünen Versicherungskarte ist nicht erforderlich. Der ADAC empfiehlt diese aber, da sie als Versicherungsnachweis dient (besonders wichtig bei Fahrzeugen mit Anhängern) und z.B. bei einem Unfall die Abwicklung erleichtert. Schlechte Nachrichten für Bootseigner: Wer seine Yacht schon vor dem EU-Beitritt in Kroatien liegen hatte, muss diese eventuell nachversteuern und nachverzollen.

Wird man im Urlaub krank, haben EU-Bürger jetzt auch in Kroatien Anspruch auf eine kostenlose medizinische Grundversorgung. Dennoch empfiehlt der ADAC, einen Auslandskrankenschutz, der bei Bedarf auch die Kosten für einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland übernimmt. Gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland umfassen diese Leistungen nicht.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Durch Dalmatien reisen

Die Dalmatien zwischen Natur und Kultur. Foto: ITS

Zwischen Natur und Kultur

Bei der neuen ITS-Standort-Rundreise an der kroatischen Adria erwartet Reisende die Abwechslung zwischen beeindruckenden Felsenlandschaften und Städten mit venezianischem Charme. Rund um die Besichtigungen erholt man sich bei der achttägigen Reise im 4-Sterne Standort-Hotel Bluesun Alga in Tupeci.

Im Naturschutzgebiet des Biokovo-Gebirges schraubt sich die Straße in Serpentinen zum Gipfel hinauf. Von Höhlen und Grotten durchzogen erhebt sich die Bergekette im Reich der 1000 Inseln mehr als 1700 Meter hoch, so dass die Panoramafahrt zu Beginn der Rundreise immer wieder unvergleichliche Blicke auf zerklüftete Felsen, kleine Inseln und das klare Meer bietet.

Mediterranes Lebensgefühl erwartet ITS-Gäste in Trogir und Split, Dalmatiens zweitgrößter Stadt. Die alte Kaiserstadt an der kroatischen Adriaküste begeistert damit auch den Jet-Set wie Ivana Trump, Niki Hilton, Ralph Fiennes und Giorgio Armani, die hier schon Station machten. Schon vor etwa 1800 Jahre ließ der römische Kaiser Diokletian hier mitten im Nichts einen riesigen Palast errichten. Teile der mehrere Quadratkilometer großen Anlage sind heute Museum. Dazwischen leben in kleinen mittelalterlichen Häusern etwa 2000 Altstadt-Bewohner von Split. Durch die engen Gassen weht der Duft von frischem Brot, kleine Läden verkaufen Gemüse, Schuhe oder Bücher. Auch die weltbekannte Altstadt von Dubrovnik, die zum Unesco-Welterbe zählt, wirkt wie ein lebendiges Freilichtmuseum. Beschirmt von der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert schlendert man durch verwinkelte Gassen treppauf und treppab und genießt den Ausblick und das Flair.

Im Hinterland bei Imotski erlebt man die Alten Wassermühlen und besichtigt den Roten See, einen mehrere hundert Meter tiefen Felskrater zwischen roten Wänden. Zur Stärkung testet man anschließend in einer kleinen Kellerei die Weine, die an den Hängen wachsen. In Omis zeugen trutzige Wachturmüberreste und eine mächtige Burgruine von Piratenangriffen und rauen Zeiten. Flüsse wie der Cetina-Fluss schlängeln sich hier zwischen Felsencanyons hindurch und laden zur Bootstour ein. Und immer wieder bieten sich an der kroatischen Adria unzählige Möglichkeiten zur Erfrischung im klaren Wasser.

Preisbeispiel:

Kroatien, Tupeci
4-Sterne-Hotel Bluesun Alga
8-tägige Standort-Rundreise, Doppelzimmer, Halbpension, Flug
Pro Person ab 1035 Euro


Weitere Infos: www.its.de

Mit dem Auto in den Sommerurlaub

Günstig Verreisen: Sommerurlauber sparen bei einem Aufenthalt im 
Alpenhof Murnau in Bayern. Foto: TUI

Kurzentschlossene aufgepasst: Der Juni und Juli wird besonders günstig bei TUI Autoreisen. Kurz vor der Hauptsaison hat Deutschlands führender Reiseveranstalter die Preise herunter gedreht. Bis zu 169 Euro Ersparnis pro Person sind in den Hotels aus den neuen TUI Reisewelten in Deutschland, Österreich, Italien oder Kroatien möglich. Wer zwischen dem 1. Juni und 15. Juli 2013 den Sommerurlaub mit dem eigenen Auto bucht, kann außerdem noch beim Benzin sparen: Ab einer Woche Aufenthalt gibt es einen Tankgutschein im Wert von 25 Euro pro Buchung.  

Deutschland ist das beliebteste Reiseziel bei den Autourlaubern. Besonders Spontanreisende greifen gerne auf das Angebot im eigenen Land zurück. Drei Nächte im Fünf-Sterne-Hotel Alpenhof Murnau in Bayern kosten ab 178 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Frühstück. Das entspricht einer Ersparnis von 149 Euro pro Aufenthalt. Ein Tankgutschein im Wert von 25 Euro und ein Zimmer-Upgrade sind hier ebenfalls inklusive.  

Für Kroatienurlauber ist die Auto- oder Fluganreise gleichermaßen beliebt. Milde Temperaturen und mediterraner Lebensstil sind die Vorteile des Landes an der Adria. Sieben Nächte im Vier-Sterne Valamar Bellevue Hotel & Residence in Rabac, Istrien, kosten ab 518 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Halbpension bei eigener Anreise bzw. ab 725 Euro mit Fluganreise. Urlauber sparen bis zu 51 Euro pro Person und Aufenthalt. Bei der Anreise mit dem Auto ist ein Tankgutschein im Wert von 25 Euro inklusive.  


Österreich ist eines der familienfreundlichsten Reiseziele bei TUI. Besonders beliebt bei Familien ist das Vier-Sterne TUI Best Family Falkensteiner Hotel Cristallo im Salzburger Land. Vier Nächte inklusive Vollpension kosten ab 192 Euro pro Erwachsenen im Doppelzimmer. Kinder bis sechs Jahre wohnen und speisen kostenfrei. Kinder von sieben bis 17 Jahre zahlen 50 Prozent. Eine Familie mit 2 Kindern spart so im Juni bis zu 134 Euro pro Aufenthalt und erhält zuzüglich einen Tankgutschein im Wert von 25 Euro.  

Freitag, 24. Mai 2013

Deutschland bei Autoreisezielen vorne



Urlaub im eigenen Land steht in diesem Sommer bei deutschen Autofahrern nach wie vor an erster Stelle. Das ergab die Analyse von über 200 000 Routenplanungen beim ADAC. Hierfür wurden Mitgliederanfragen nach ihren Reisezielen für den Sommerurlaub ausgewertet. Bei der Prognose für die Lieblingsurlaubsländer der Autoreisenden liegt Deutschland unangefochten an der Spitze, bei den Urlaubsregionen dominiert mit norditalienischen, süddeutschen und kroatischen Reisezielen klar der Süden.

Mit fast 40 Prozent und erneut leicht fallender Tendenz führt Deutschland die Top Ten der beliebtesten Urlaubsländer noch mit großem Abstand an. Italien dagegen legt deutlich zu: Fast 18 Prozent der Reisenden planen ihren Sommerurlaub dort. Platz drei und vier belegen wie auch im letzten Jahr Frankreich (6,4 Prozent) und Österreich (5,6 Prozent). Kroatien (4,6 Prozent) hält unverändert Rang fünf vor Spanien (2,6 Prozent). Die Schweiz belegt mit zwei Prozent Platz sieben. Polen und die Türkei teilen sich mit 1,8 Prozent Platz acht. Das Schlusslicht der Top Ten sind die Niederlande.

Neben den Ländern hat der ADAC auch die beliebtesten Urlaubsregionen ermittelt. Oberbayern erobert Platz eins zurück und führt mit fünf Prozent die Top Ten der Regionen an, dicht gefolgt vom Gardasee (4,9 Prozent) auf Platz zwei und Südtirol (4,7 Prozent) auf Platz drei. Die kroatische Region Istrien (4 Prozent) belegt wie im Vorjahr Platz vier. Die Ostsee/Mecklenburger Seenplatte (3,6 Prozent) hält den fünften Platz, Schleswig-Holstein rutscht mit 3,3 Prozent auf Platz sechs. Der Gewinner der Saison ist die Toskana (2,7 Prozent), die vom zehnten Rang auf Platz sieben vorrückt. Den achten Rang belegt dieses Mal die Nordsee/Ostfriesische Inseln. Platz neun in der ADAC Auswertung teilen sich die Regionen Tirol und Eifel/Mosel/Mittleres Rheintal.